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	<title>03/2024 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Mit Insiderblick der Kita helfen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-insiderblick-der-kita-helfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[News-Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Sibe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbeauftragter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was machen eigentlich Sicherheitsbeauftragte, kurz: Sibe? Die Sibe unterstützen den Träger bei Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Sie arbeiten selbst in der Kita und sehen deshalb als Insider Gefahren oder Mängel, die dem Träger so nicht bekannt sind. Sie sind mit den internen Abläufen vertraut und können durch wertvolle, praxisnahe Vorschläge dazu beitragen, &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-insiderblick-der-kita-helfen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit Insiderblick der Kita helfen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Was machen eigentlich Sicherheitsbeauftragte, kurz: Sibe?</h3>



<p>Die Sibe unterstützen den Träger bei Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Sie arbeiten selbst in der Kita und sehen deshalb als Insider Gefahren oder Mängel, die dem Träger so nicht bekannt sind. Sie sind mit den internen Abläufen vertraut und können durch wertvolle, praxisnahe Vorschläge dazu beitragen, diese zu verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum sollte ich Sibe werden?</h3>



<p>Die Sibe-Tätigkeit kann eine interessante Ergänzung der pädagogischen Arbeit sein. Die Verbindung „Kind, Sicherheit und Gesundheitsschutz“ bietet ein breites thematisches Spektrum. Themen wie altersgerechter Umgang mit Risiken, richtiges Sitzen oder Lärmbelastung sind Teil des pädagogischen Alltags und ermöglichen den Sibe, neues Wissen aus dem Arbeitsschutz direkt in ihre eigentliche Aufgabe einfließen zu lassen.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 40px;" aria-hidden="true"> </div>


<div class="box-infos-gruen"></p>
<h2 style="text-align: center;">AHA!</h2>
<p>Bei mehr als 20 Beschäftigten brauchen Unternehmen mindestens einen Sibe, ab 50 sind es zwei – bei Kitas zählen die Kinder übrigens zur Zahl der Beschäftigten dazu. </div>





<h3 class="wp-block-heading"> </h3>
<h3 class="wp-block-heading">Wie eigne ich mir das nötige Wissen an?</h3>



<p>In der Regel werden die neu bestellten Sibe zunächst wenig über das Thema Arbeitsschutz und Sicherheit in der Kita wissen. Grundinformationen vermitteln die zuständigen Unfallversicherungsträger – also Unfallkassen oder die BGW – mit zielgerichteten Seminaren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie starte ich gut in das Ehrenamt?</h3>



<p>Der erste praktische Schritt sollte eine Bestandsaufnahme des Arbeitsschutzes der Kita sein. Gemeinsam mit der Leitung sind folgende Fragen zu klären:</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 14px;" aria-hidden="true"> </div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird die Einrichtung von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) betreut?</li>



<li>Gibt es eine betriebsärztliche Betreuung?</li>



<li>Werden notwendige Prüfungen (für Elektroanlagen, elektrische Geräte, Steckdosen, Spielplatzgeräte) von Sachkundigen und befähigten Personen durchgeführt und dokumentiert?</li>



<li>Ist die Erste Hilfe ausreichend organisiert (Verbandsmaterial, Anzahl Ersthelfende)?</li>



<li>Wie sieht das Unfallgeschehen in der Einrichtung aus? Gibt es Unfallschwerpunkte?</li>



<li>Gibt es Unterweisungen zu relevanten Themen wie beispielsweise Impfschutz? Wer führt diese wann und wo durch?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Was gehört noch zu den Aufgaben?</h3>



<p>Es ist sinnvoll, in einem gewissen Turnus gemeinsam mit der Leitung einen Rundgang durch die Kita und über das Außengelände zu machen und sich Gebäude, elektrische Geräte, Steck-dosen, Spielfahrzeuge und Spielplatzgeräte einmal kritisch anzuschauen. Ob Sie dies monatlich, vierteljährlich oder in einem eigenen Rhythmus tun, hängt von den Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung ab.</p>



<p>Entdecken Sie als Sibe Mängel, sollten Sie diese der Leitung mitteilen. Die Leitung kann sich dann mit dem Träger in Verbindung setzen, damit die Mängel behoben werden. Schwerwiegende Mängel – wie eine zerbrochene Steckdosenabdeckung – müssen natürlich unverzüglich gemeldet und bis zur Mängelbeseitigung ausreichend gesichert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Kompetenzen brauche ich als Sibe?</h3>



<p>Für den Umgang mit Team, Leitung und Träger ist eine gewisse Kommunikationsfähigkeit wünschenswert. Denn als Sibe sind Sie über etliche Themen und Sachverhalte besser informiert als das übrige Team. Es ist deshalb wichtig, dass Sie Ihr Wissen in geeigneter Weise an Ihre Kolleginnen und Kollegen weitergeben – sei es durch Hinweise bei Teamsitzungen oder durch Auslegen von Fachzeitschriften und Infomaterial der Unfallversicherungsträger.</p>



<p>Sie sollten als Sibe gegebenenfalls auch auf Gefahren oder gefährliche Arbeitspraktiken hinweisen. Allerdings liegt auch hier die Betonung auf Ihrer Insiderrolle: Sibe sollen nicht als „Arbeitsschutzinspektoren“ gegenüber dem restlichen Team auftreten, sondern auf kollegialer Ebene motivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welches sind KEINE Aufgaben der Sibe?</h3>



<p>In der Praxis gibt es vielfach überzogene Vorstellungen von der Tätigkeit der Sibe. Ausdrücklich nicht zu den Aufgaben gehören:</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 14px;" aria-hidden="true"> </div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Durchführen von erforderlichen Prüfungen an Spielplatz-geräten oder Elektrogeräten. Dafür sind Sachkundige oder Sachverständige wie Spielplatzkontrolleure zuständig (Kita-beschäftigte können nach entsprechender Unterweisung lediglich die einfache Sichtprüfung von Spielplatzgeräten durchführen).</li>



<li>Kita-Kontrollbesuche. Dafür sind Fachkräfte für Arbeitssicher-heit zuständig.</li>



<li>Beseitigen bestehender Mängel</li>



<li>Beaufsichtigen von Firmen oder Handwerkern</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie gehe ich mit Widerständen um?</h3>



<p>Arbeitsschutz ist nicht immer einfach und „mal eben“ schnell gemacht – manchmal brauchen Dinge ihre Zeit. Sie werden auch damit leben müssen, dass Ihr Rat nicht immer Gehör findet. Hiervon sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Und denken Sie daran: Das Ehrenamt ist nicht mit einer Weisungsbefugnis verbunden – dafür tragen Sibe aber auch keine höhere Verantwortung als andere Teammitglieder. Ihr Ziel sollte die sichere und gesunde Kita sein. Darum sind Sie als Sibe unentbehrlich.</p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 56px;" aria-hidden="true"> </div>


<div class="box-infos-gruen"></p>
<h2 style="text-align: center;">Mehr Infos</h2>
<p>Unter dem Titel „SiBe – Wieso? Weshalb? Warum?“ finden Sie einen ausführlichen und anschaulichen Beitrag zum Thema auf der Internetseite der Unfall-kasse Hessen: <a href="hhttps://www.ukh.de/kindertagesstaette/arbeitsschutz-und-gesundheit/sicherheitsbeauftragte-in-der-kita">www.ukh.de, Webcode: W431</a> Die DGUV Information 211-042 „Sicherheitsbeauftragte“ können Sie hier als PDF herunterladen: <a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/3158/sicherheitsbeauftragte">publikationen.dguv.de, Webcode: p211042 </a> </div>
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			</item>
		<item>
		<title>So klappt’s mit der Waldkita</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/so-klappts-mit-der-waldkita/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkita]]></category>
		<category><![CDATA[Waldkita]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie haben das Für und Wider gegeneinander abgewogen und wollen eine Waldkita gründen? Dann sollte einer Ihrer ersten Wege zum Jugendamt oder zu der Behörde führen, die in Ihrem Bundesland für die Erteilung einer Betriebserlaubnis zuständig ist. Kommen Sie aus Bayern, genauer aus Bad Tölz-Wolfratshausen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie mit Andrea Estermann sprechen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/so-klappts-mit-der-waldkita/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„So klappt’s mit der Waldkita“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2> KURZ GESAGT!</h2>
<p>_Vorüberlegung: Bedarf ermitteln und Partner mit ins Boot holen</p>
<p>_Pädagogisches Konzept und Schutzkonzept für den Kitastandort erstellen</p>
<p>_Aufsichtsführung spielt in Waldkitas eine entscheidende Rolle</p>
<p></div>



<p>Sie haben das Für und Wider gegeneinander abgewogen und wollen eine Waldkita gründen? Dann sollte einer Ihrer ersten Wege zum Jugendamt oder zu der Behörde führen, die in Ihrem Bundesland für die Erteilung einer Betriebserlaubnis zuständig ist. Kommen Sie aus Bayern, genauer aus Bad Tölz-Wolfratshausen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie mit Andrea Estermann sprechen werden. Denn als Fachaufsicht berät sie für das dortige Landratsamt Kindertagesstätten und erteilt Betriebserlaubnisse – sofern Kitas die Anforderungen erfüllen. Exemplarisch erklärt sie, worauf es bei der Gründung von Waldkitas ankommt, die sie als „wunderbare Ergänzung des pädagogischen Angebots“ schätzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitrahmen: Mindestens ein Jahr von der Idee zur Eröffnung</h2>



<p>Zunächst klärt sie mit dem Träger: Gibt es überhaupt genügend Eltern, die ihre Kinder zur Betreuung in den Wald schicken würden? Wie steht die Kommune oder Gemeinde dazu? Und was wird benötigt, damit das Projekt zu einem Erfolg wird? Dafür müssen verschiedene Institutionen mit ins Boot geholt werden, etwa die Untere Bauaufsichtsbehörde (für das Errichten eines Schutzraums) und das Forstamt (für die Auswahl des Waldgebiets). „Der Träger muss sich bewusst sein, dass die Gründung einer Waldkita keine schnelle Lösung ist, um Betreuungsplätze zu schaffen“, sagt Andrea Estermann. Ein Jahr würde es von der Idee über die Planung und Genehmigung bis zur Eröffnung mindestens dauern.</p>



<p>Parallel zu den technischen und organisatorischen Planungen geht es für die Kitaträger an die konkreten inhaltlichen Überlegungen. „Jede Einrichtung muss ein pädagogisches Konzept und ein Schutzkonzept vorlegen“, sagt die Fachaufsicht. Sie prüft, ob das pädagogische Konzept die Anforderungen des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans erfüllt und die Kinder auf die Schule vorbereitet. Das Schutzkonzept, das auf den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung basiert, muss Risiken benennen und Gegenmaßnahmen aufzeigen. „Der Fokus auf den Wald muss in beiden Konzepten klar erkennbar sein“, sagt Estermann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kälte, Hitze und Unwetter berücksichtigen</h2>



<p>Eine große Rolle spielen bei den Gefährdungen die Umweltbedingungen: Kälte im Winter, Hitze und UV-Strahlung im Sommer sowie Gewitter, Starkregen oder Stürme. „Wir haben im Wald fast keine Kita, die ohne einen Rückzugsraum wie eine Schutzhütte oder einen Bauwagen auskommt“, sagt Estermann. Dort können außerdem Essen und Getränke sowie Kleidung gelagert werden.</p>



<p>Im Schutzraum ist auch ein Verbandskasten untergebracht. „Zusätzlich hat jede pädagogische Fachkraft im Wald Verbandsmaterial dabei“, sagt Estermann. „Wir erwarten für die Erteilung einer Betriebserlaubnis, dass alle Betreuungspersonen – auch aushelfende Eltern – die Rettungskette kennen und Erste Hilfe leisten können, nicht nur eine Person pro Gruppe.“ Ein aufgeladenes Mobiltelefon, über das Notrufe abgesetzt sowie Eltern, Ärzte und die Giftzentrale erreicht werden können, gehört zur Standardausrüstung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Straßen, Bahnlinien und Gewässer können Ausschlusskriterien sein</h2>



<p>Ein weiterer entscheidender Faktor für die Sicherheit ist die Standortwahl. „Man muss das immer individuell betrachten. Es muss jedoch ausgeschlossen werden, dass es eine Gefährdung der betreuten Kinder zum Beispiel durch stark befahrene Straßen oder durch nahe gelegene Eisenbahnstrecken gibt. Auch Seen oder fließende Gewässer nahe dem Hauptaufenthaltsbereich können ein Ausschlusskriterium sein“, sagt Arne Schröder. Als Aufsichtsperson der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) berät er Kitas zu Sicherheitsfragen. „Wir bringen unsere Expertise gerne ein und helfen bei Maßnahmen, um den Standort sicherer zu machen.“</p>



<p>Ein wesentlicher Aspekt: „In der freien Natur muss ich alles durch Aufsichtsführung regeln können“, sagt Arne Schröder. Damit dies gesichert ist, wird die Anzahl der Betreuungspersonen in Bayern häufig in der Betriebserlaubnis geregelt. Auf eine pädagogische Fachkraft kommen dabei im Durchschnitt weniger Kinder als in Regeleinrichtungen. Eine besondere Qualifikation der Fachkräfte ist zwar nicht vorgeschrieben, sie wird aber aus nachvollziehbaren Gründen erwartet. „Wenn ich nicht weiß, was der UV-Index ist oder welche Pflanzen giftig sind, dann habe ich in der Waldkita ein Problem“, veranschaulicht Schröder.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Weniger Unfälle in Waldkitas</h2>



<p>Mehr Unfälle mit Verletzungen ereignen sich in Waldkitas nicht – im Gegenteil, wie ein KUVB-interner Vergleich der Unfallzahlen mit Regelkitas zeigt. „In der Regelkita ist die Sicherheit stark durch die Gestaltung der Räumlichkeiten und eines eingezäunten Außengeländes vorgegeben“, veranschaulicht der Präventionsexperte. „Im Wald sind die Kinder aufmerksamer und achten mehr auf ihre Umwelt.“ Sie würden nirgendwo so gut wie in der Natur lernen, Risiken und sich selbst realistisch einzuschätzen, sagt Schröder, der das Fazit zieht: „Waldkitas sind eine gute Möglichkeit, die Kompetenzen von Kindern ganzheitlich zu fördern und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.“</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kita unter Baumkronen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/kita-unter-baumkronen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Freispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Waldkindergarten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lena hält mit ihrer behandschuhten Hand eine Zahl hoch: eine Sechs. So kalt ist es heute früh um neun Uhr auf der kleinen Lichtung im Wiesbadener Dambachtal, wo sich der Wanderkindergarten zum Morgenkreis zusammengefunden hat. Bis die Jungen und Mädchen um halb eins wieder abgeholt werden, wird es nicht viel wärmer werden, auch wenn es &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/kita-unter-baumkronen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kita unter Baumkronen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2> KURZ GESAGT!</h2>
<p>_In Waldkindergärten gibt es viel Freispiel und trotzdem klare Regeln</p>
<p>_Die Kinder lernen im Wald alle Fertigkeiten, die sie für die Schule brauchen </p>
<p>_Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Eltern sind sehr eng</p>
<p></div>



<p></p>



<p>Lena hält mit ihrer behandschuhten Hand eine Zahl hoch: eine Sechs. So kalt ist es heute früh um neun Uhr auf der kleinen Lichtung im Wiesbadener Dambachtal, wo sich der Wanderkindergarten zum Morgenkreis zusammengefunden hat. Bis die Jungen und Mädchen um halb eins wieder abgeholt werden, wird es nicht viel wärmer werden, auch wenn es schon Ende April ist. Den Kindern macht das nichts aus, sie sind dick im Zwiebellook angezogen, manche mit Matschhosen, viele mit Regenkappen, alle mit wasserfesten Schuhen. Der Wanderkindergarten trifft sich bei Wind und Wetter, und anders als viele andere Waldkindergärten hat er keinen Bauwagen, keine Hütte, in die man sich bei Regen oder Schnee zurückzieht. „Ist Sturm oder Gewitter angesagt, machen wir einen Ausflug ins Museum oder in die Bibliothek. Wir könnten auch in die Räume einer Kita ausweichen“, erklärt die Leiterin des Wanderkindergartens, Melanie Remmers. Einige Wanderhütten im Wald bieten Schutz bei einem Regenguss. Heute ist es einigermaßen trocken und weil Elias Geburtstag hat, darf er sich wünschen, wohin die Gruppe wandert.</p>



<p>Zum „Rutscheloch“ soll es gehen – einer Senke im Wald, die man prima auf dem Popo herunterrutschen kann. An anderen Tagen entscheidet die Kindergruppe gemeinsam über den Platz, den sie ansteuern will.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Alles Wichtige ist im Radanhänger dabei </h2>



<p>„So, dann holt mal eure Rucksäcke“, heißt es bald und die Mädchen und Jungen stürmen los. Erzieherin Nadin Al Tamimi packt noch das Material vom Morgenkreis in den Radanhänger, mit dem als „Packesel“ allerlei Nützliches und Wichtiges transportiert wird: zum Beispiel Wasser, Seife und Handtuch, Windeln und Tücher für die beiden Wickelkinder, der Erste-Hilfe-Pack, Spielmaterial wie ein Schwungtuch, kindgerechte Schnitzmesser sowie ein Schippchen, um das große Geschäft verbuddeln zu können. „Bei den Kindern stellt sich die Verdauung aber schnell so ein, dass sie meistens nur zum Pipimachen hinter die Büsche huschen müssen“, weiß Melanie Remmers aus ihrer langjährigen Erfahrung.</p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">An Haltestellen wird gewartet</h2>



<p>Auf dem Weg zum Rutscheloch kommt man am Wichtelpostkasten vorbei – gleichzeitig die erste sogenannte Haltestelle. Remmers erklärt: „Auf allen häufig genutzten Strecken gibt es Stellen, an denen wir aufeinander warten müssen. Erst wenn alle da sind, dürfen die Kinder weitergehen. Das ist eine der Regeln, die sie als Erstes lernen.“ Denn natürlich haben die Kinder ein unterschiedliches Tempo – je nach Länge der Beine, Tagesform und dem, was sie unterwegs entdecken und genauer untersuchen möchten. Obwohl der Wald viele Möglichkeiten zum Verstecken und Abtauchen im Grün bietet, verlieren die beiden Erzieherinnen und ihr Kollege Justus Barton nicht den Überblick. Von Vorteil ist sicherlich der gute Betreuungsschlüssel von zwei bis drei Fachkräften für die 15 Kinder zwischen drei und sechs Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immer in Bewegung</h2>



<p>An der nächsten Haltestelle wird es turbulent. Mattea nimmt Anlauf und saust dann mit einem lauten „Aus der Bahn!“ quer über den Weg auf eine dicke Buche zu, deren bemooster Stamm etwas schief steht. Wie hoch kommt sie heute? Auch Karl und Samson machen mit und nachdem Felicitas eine Weile zugeguckt hat, legt sie ihren Rucksack ab. „Jetzt will ich auch mal mein Glück versuchen“, sagt sie und stellt sich in die Reihe. Erst als niemand mehr Lust hat, geht die Gruppe des Wanderkindergartens weiter zur nächsten Station ihres heutigen Spaziergangs durch den Wald. Überhaupt nimmt man sich Zeit, niemand hetzt, man lässt sich eher von den Interessen der Kinder und dem leiten, was die Natur für Überraschungen bereithält. Melanie Remmers ist überzeugt: „Die Kinder sind geerdet. Wenn sie sich beispielsweise später in der Schule gestresst fühlen, wissen sie, was ihnen guttut und wie sie in der Natur zur Ruhe kommen können. Das ist ein unglaublicher Schatz.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1440" height="724" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-1440x724.jpg" alt="" class="wp-image-6543" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-1440x724.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-300x151.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-768x386.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-1536x773.jpg 1536w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-2048x1030.jpg 2048w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-250x126.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-1392x700.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-263x132.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-716x360.jpg 716w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-580x292.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-379x191.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-238x120.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Kind_klettert_auf_Baum-214x108.jpg 214w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit Anlauf auf den Baum! Erzieherin Nadin Al Tamimi wartet, bis alle Kinder, die mögen, es ausprobiert haben.</em></figcaption></figure>



<p>Der nächste Halt ist die Spielekreuzung. Mit selbst gemalten Karten für verschiedene Spiele entscheiden sich die Kinder für ein Bewegungsspiel – wobei sich diesmal wieder das Geburtstagskind etwas wünschen darf. Bewegung und damit motorische Sicherheit bekommen die Kinder auf jeden Fall ausreichend. Selbst die kleine Flora, das Nesthäkchen der Gruppe, wandert klaglos mit und stolpert auch abseits der befestigten Wege nicht. Ihre älteste Schwester Livia ist schon ein Vorschulkind. Sie darf auch mal Geheimwege gehen, ein Privileg für die „großen“ und verlässlichen Kinder.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1440" height="724" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-1440x724.jpg" alt="" class="wp-image-6539" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-1440x724.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-300x151.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-768x386.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-1536x773.jpg 1536w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-2048x1030.jpg 2048w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-250x126.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-1392x700.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-263x132.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-716x360.jpg 716w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-580x292.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-379x191.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-238x120.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/07/Erzieherin_mit_Kind-214x108.jpg 214w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Melanie Remmers ist seit 2018 die Leiterin des Wanderkindergartens – und Flora das Nesthäkchen der 15-köpfigen Kindergruppe.</em></figcaption></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch der Wald bereitet auf die Schule vor</h2>



<p>Sechs Vorschulkinder entlässt die Gruppe im Sommer in die Schule: traditionell mit einer großen Wanderung und anschließender Zeltübernachtung im Kindergarten-Garten. Auf diesem gepachteten Gartengrundstück wird der Abschied im Kreis aller Familien gefeiert. „Es gibt eine Karikatur, die zeigt ein Waldkitakind, das in die Schreibtischplatte schnitzt, statt ins Heft zu schreiben. Das ist natürlich Quatsch“, schmunzelt die Pädagogin. „Unsere Arbeit basiert auf dem Bildungs- und Erziehungsplan wie in jeder anderen Kita auch.“ Doch im Wanderkindergarten lernen die Kinder die nötigen Fertigkeiten auf andere Weise. Nicht mit Schwungübungen auf Arbeitsblättern, sondern mit Bewegungsspielen und vielfältigen motorische Reizen, etwa auch Schnitzerfahrung und dem Legen von Naturmandalas. Teamarbeit, Kooperation, aufeinander achten und Rücksicht nehmen – ohne diese sozialen Kompetenzen ist ein Tag im Wald nicht denkbar.</p>



<p>„Außerdem haben wir jeden Freitag Kunsttag, an dem wir mit den Kindern malen, töpfern, basteln, werken oder filzen“, führt Melanie Remmers weiter aus. Zudem bestehe eine Kooperation mit einer Grundschule, die die Vorschulkinder aller Kitas im Umkreis an bestimmten Terminen besuchen, um schon mal in die Welt der Schule hineinzuschnuppern. Auch Portfolio-Arbeit gibt es in der Waldkita – statt in einem Ordner wird das Dokument für jedes Kind auf dem Tablet gepflegt und die Datei der Familie zwei bis dreimal im Jahr auf einem Speicherstick zum Anschauen und Ausdrucken überlassen.</p>



<p>Der Wald ist ein besonderer Lehrer: Alle, die hier viel Zeit verbringen, schätzen die enge Verbindung zur Natur, das Erleben der Jahreszeiten mit allen Sinnen, lernen Achtsamkeit sowie Respekt vor großen und kleinen Lebewesen. Nur bei Zecken hört die Liebe auf, auch wenn der sechsjährige Emil bereits weiß, dass die zu den Spinnentieren zählen und deshalb acht Beine haben. Zeckenstiche sind im Wald immer möglich, eine tägliche Kontrolle durch die Eltern ein Muss. „Wenn wir eine Zecke entdecken, entfernen wir sie, sofern wir dafür das Einverständnis der Eltern haben. Wir markieren die Stelle und informieren die Eltern beim Abholen“, führt Melanie Remmers aus, wie sie und ihre Kolleginnen und Kollegen mit dem Thema umgehen.</p>



<div style="height:39px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-gruen"></p>
<h2 style="text-align: center;">TIPP</h2>
<p>In Ausgabe 2/24 gibt es viele Infos zu Zeckenstichen bei Kitakindern:<br />
<a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/zeckenstich/">www.kinderkinder.dguv.de/zeckenstich/</a></p>
<p></div>



<div style="height:51px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">„Busch-und-Baum-Gespräche“ mit Eltern</h2>



<p>Während Hauskitas mit Aushängen über Kinderkrankheiten, Ausflüge und anderes informieren, nutzt man im Wanderkindergarten neben dem intensiven persönlichenKontakt gern auch digitale Kommunikationswege. „Aber wir verteilen auch Zettel. Einmal im Monat kommt unser Elternbrief ganz klassisch auf Papier“, gibt Erzieherin Nadin Al Tamimi ein Beispiel. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist eng und wichtig. Da insgesamt nur 15 Kinder betreut werden, ist die Verbindung zu den Familien und der Familien untereinander vielleicht sogar enger. Für kürzere Elterngespräche gibt es auch im Wald Gelegenheit – etwa während eines „Busch-und-Baum-Gesprächs“, das das Äquivalent zu den bekannten Tür-und-Angel-Gesprächen ist. Zu Elternabenden trifft man sich im Kindergarten-Garten, wo auch die Entwicklungsgespräche stattfinden. Letztere machen die Fachkräfte jedoch durchaus auch bei den Familien zu Hause. Die Zusammenarbeit mit den Eltern gestaltet sich inhaltlich nicht anders als in Einrichtungen mit Dach und Wänden.</p>



<p>Inzwischen ist die Kindergruppe am Leseplatz angekommen. Die Sonne linst für kurze Zeit hinter den Wolken hervor. Die Mädchen und Jungen setzen sich erwartungsvoll auf die Baumstämme, die einen großen Kreis bilden. Denn jetzt folgt ein geliebtes Ritual. Melanie liest vor. Da wird auch der muntere Leo ganz ruhig. Gleich geht es weiter durch den Wald, das Rutscheloch wartet schon.<br></p>



<div style="height:42px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-gruen"><br />
Der Wanderkindergarten Wiesbaden e. V. ist der älteste Waldkindergarten Deutschlands: Er wurde bereits 1968 gegründet und nutzt noch immer das gleiche Waldgebiet an den Ausläufern des Taunus, das inzwischen aber naturnah bewirtschaftet wird. Zur Revierförsterei besteht ein enger Kontakt, ebenso zu den anderen Waldkitas Wiesbadens. Mehr Infos unter:<br />
<a href="https://lfuzjzfi-ug-ughfrszf.jimdofree.com">https://kurzelinks.de/rhiy</a></p>
<p></div>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Die Tür nach draußen öffnen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/die-tuer-nach-draussen-oeffnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsraum]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Waldkindergarten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr Handbuch trägt den Titel „Naturraumpädagogik“.Was verstehen Sie unter dem Konzept? Anke Wolfram: Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Spiel- und Lernumgebungen in der Natur positiv auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern auswirken. In der Natur können sich Kinder erholen und zur Ruhe kommen, gleichzeitig werden vielfältigste Bildungsprozesse angeregt. Das Konzept, dass Kinder von &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/die-tuer-nach-draussen-oeffnen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Tür nach draußen öffnen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- div class="rechte-spalte"> <strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4003 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/07/Anke_Wolfram_300.png" alt="" width="225" height="300" /> </strong> <span style="color: #808080;"><sup>Foto: privat</sup> </span></p>
<p><sup>Anke Wolfram ist Pädagogin, Psychomotorikerin und Autorin. Sie leitet seit 17 Jahren die Einrichtung Waldkinder Regensburg. Ihr Handbuch „Naturraumpädagogik“ ist in der dritten Auflage im Verlag Herder erschienen.</sup> </div -->




<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihr Handbuch trägt den Titel „Naturraumpädagogik“.<br>Was verstehen Sie unter dem Konzept?</h3>



<p><strong>Anke Wolfram: </strong>Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Spiel- und Lernumgebungen in der Natur positiv auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern auswirken. In der Natur können sich Kinder erholen und zur Ruhe kommen, gleichzeitig werden vielfältigste Bildungsprozesse angeregt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Konzept, dass Kinder von und in der Natur lernen, gibt es doch schon eine ganze Weile.</h3>



<p>Ja, man spricht hier oft von Waldpädagogik, die aus der Forstlichen Bildungsarbeit kommt und meist nur den Aspekt der Umweltbildung beinhaltet. Mein Ansatz verfolgt hingegen das Ziel, den Naturraum als umfassenden Bildungsraum zu verstehen und Kompetenzen zu stärken, so wie es in der Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz: BNE, verstanden wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inwiefern?</h3>



<p>BNE soll Kinder dazu befähigen, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu denken und zu handeln. Nehmen wir das Beispiel „Ressourcen“: Im Wald gibt es kein Spielzeug, sondern nur Naturmaterialien. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ lernen die Kinder, mit den begrenzten Ressourcen der Natur kreativ zu werden. So hat ein Holzstock zum Beispiel eine große Zuschreibungsvielfalt: Er kann als Kochlöffel, Zauberstab oder Steckenpferd fungieren.<br><br>Ganz ähnlich verhält es sich mit dem frischen Wasser, das wir zum Kochen und Händewaschen mit in den Wald nehmen. Da es nur begrenzt vorhanden ist, bekommen die Kinder ein Bewusstsein dafür, in einer Gruppe sparsam mit dem Verfügbaren umzugehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sie schreiben, dass Kinder im Naturraum aktive Gestalter sind. Was meinen Sie damit?</h3>



<p>Im Spiel in der Natur versinken die Kinder oft in ihren Bewegungen, Gedanken und Handlungen. Man kann in diesem „Urspiel“ oft beobachten, dass sie eine Art „Prozess der Zivilisation“ durchlaufen, indem sie Jäger, Bauern, Sammler, Werkzeugmacher oder Ähnliches verkörpern. Dies zieht eine hohe Gestaltungskompetenz nach sich, weil die Kinder sich ihrem Entwicklungsstand entsprechend ihre Umwelt erschließen und daraus lernen. Sie werden zu Entdeckern ihrer eigenen Bildungsgeschichte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann man Ideen der Naturraumpädagogik in Hauskitas übertragen?</h3>



<p>Schon bei der Materialauswahl in der Einrichtung gibt es Möglichkeiten: Erzieher und Erzieherinnen können überlegen, wie viel Spielzeug überhaupt nötig ist und welche Naturmaterialien man, zum Beispiel für Bastelarbeiten, von draußen nach drinnen holen kann.<br><br>Bei der Gestaltung von Außenflächen kann man darauf achten, Brachflächen zu integrieren und Teile eventuell verwildern zu lassen. Es ist nachgewiesen, dass naturnahes Gelände einen höheren Aufforderungscharakter hat als konstruierte Spielgeräte.<br><br>Ich plädiere dafür, die Tür nach draußen zu öffnen und so viel Zeit wie möglich im Freien zu verbringen. Immer mehr Kitas führen „Waldtage“ oder „Waldwochen“ ein. Dazu kann es hilfreich sein, Kooperationen mit anderen Kitas, etwa eine Patenschaft mit einem Waldkindergarten, ins Leben zu rufen. So können sich die Kinder gegenseitig besuchen und voneinander lernen. Diese Idee fördert auch auf der sozialen Ebene, unter den Fachkräften, ein vernetztes Denken und zudem eine nachhaltige Entwicklung der Einrichtung selbst, weil man sich Anregungen mit auf den Weg geben kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich kann mir vorstellen, dass Sie oft mit Fragen der Sicherheit und Hygiene konfrontiert sind, wenn es um den längeren Aufenthalt von Kindern im Freien geht.</h3>



<p>Im Waldkindergarten gibt es natürlich feste Regeln und Vorschriften, die eingeübt und immer wieder kommuniziert werden. Was kürzere Aufenthalte im Freien angeht: Am besten packt man einen Bollerwagen mit dem Nötigsten wie Wechselkleidung, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Ausstattung. Der steht dann immer für spontane Ausflüge bereit. Als pädagogische Fachkraft muss ich mich im Vorfeld etwa darüber informieren, wie es um die Beschaffenheit eines Waldstücks bestellt ist, welches Gelände man als Kitagruppe betreten darf, ob dafür eine spezielle Genehmigung notwendig ist. Natürlich gehört auch eine ausreichende Kommunikation mit den Eltern und deren Einverständnis dazu, wenn es darum geht, eine Waldwoche oder Ähnliches durchzuführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wahrscheinlich haben einige Erzieher und Erziehrinnen noch wenig Berührungspunkte mit dem „Bildungsraum Natur“.<br>Wie nähern sie sich dem Thema am besten an?</h3>



<p>Die Erfahrung zeigt, dass pädagogische Fachkräfte Druck verspüren, etwas abliefern zu müssen, gerade was die vermeintliche Erwartungshaltung der Eltern angeht. Daraus ergibt sich ein durchgetakteter Alltag in der Kita, der nur schwer aufzubrechen ist. Ich empfehle, eine offene Haltung gegenüber dem Naturraum einzunehmen, schließlich ist ein Tag in der Natur nicht wirklich planbar. Es hilft, aufkommende Fragen der Kinder aufzugreifen, Assoziationen zuzulassen und gemeinsam mit ihnen über Phänomene in der Natur in einen Dialog zu treten. Das In-der-Natur-Sein begünstigt eine pädagogische Haltung, die sich auf spontane Begebenheiten einstellt, sei es der Bauer, der übers Feld fährt, oder der Regenwurm, der aus dem Waldboden kriecht.</p>



<p><em>Die Fragen stellte Verena Schmidt</em></p>
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		<title>Naturerfahrungen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/naturerfahrungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturerfahrungsräume]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ist es für Kinder so wichtig, Erfahrungen in der Natur zu sammeln? Die Natur kann die kindlichen Bedürfnisse nach neuen Erfahrungen und nach Stabilität sehr gut befriedigen. Das scheint erst einmal ein Widerspruch zu sein. Aber die Natur bekommt das extrem gut hin, besser als eine gebaute Umwelt wie ein Spielplatz. Einfaches Beispiel: Ein &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/naturerfahrungen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Naturerfahrungen“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- div class="rechte-spalte"> <strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4003 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/07/Doerte_Martens_300.png" alt="" width="225" height="300" /> </strong> <span style="color: #808080;"><sup>Foto: privat</sup> </span></p>
<p><sup>Diplom-Psychologin Dr. Dörte Martens ist Dozentin an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Umweltpsychologie, für deren Sonderausgabe „Kind und Natur“ sie unter anderem einen Beitrag über eine<br />
Untersuchung zu Naturerfahrungsäumen verfasst hat.</sup> </div -->




<h3 class="wp-block-heading">Warum ist es für Kinder so wichtig, Erfahrungen in der Natur zu sammeln?</h3>



<p>Die Natur kann die kindlichen Bedürfnisse nach neuen Erfahrungen und nach Stabilität sehr gut befriedigen. Das scheint erst einmal ein Widerspruch zu sein. Aber die Natur bekommt das extrem gut hin, besser als eine gebaute Umwelt wie ein Spielplatz. Einfaches Beispiel: Ein Baum sieht im Frühling anders aus als im Winter – durch Blüten, Blätter oder kahle Äste. Aber ich kann mich trotzdem immer darauf verlassen, dass er da ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bietet die Natur gegenüber Spielplätzen hinsichtlich der kindlichen Entwicklung?</h3>



<p>In einer Studie an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde haben wir Spielplätze und drei Naturerfahrungsräume in Berlin miteinander verglichen. Diese Räume sind ein relativ neues Konzept. Dort gibt es keine Spielgeräte, sondern eigentlich nur eine Art „Wildnis“, wo die Kinder frei spielen können und sollen. Eine frühere Studie hatte schon gezeigt, dass die Kinder dort im Vergleich zu Spielplätzen stärker altersübergreifend spielen, dass sie in größeren Gruppen gemeinsam spielen und dass sie länger bei der Sache bleiben. Wir haben festgestellt, dass sie dort im Vergleich zu Spielplätzen kreativer werden und dass sie autonomer spielen, also dass Begleitpersonen oder Eltern weniger ins Spiel involviert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie müssen die Naturerfahrungsräume denn gestaltet sein, damit sie sicher sind?</h3>



<p>Die Räume sind mit Zäunen eingefasst, das ist versicherungstechnisch ganz wichtig. In Berlin gibt es für Naturerfahrungsräume sogenannte „Kümmerer“. Sie prüfen zum Beispiel die Sicherheit: Ist der Ast noch zum Klettern geeignet oder muss ich das Grünflächenamt verständigen? Im besten Fall verfügen diese Personen sowohl über biologische als auch über pädagogische Kompetenzen. So können die Kümmerer den Kindern einen Anstoß zum Spielen geben, wenn sie gar nicht wissen, wie sie mit dem Naturerfahrungsraum umgehen sollen. Das kommt vor und zeigt auch die Entfremdung von der Natur. Das Angebot war zunächst für Schulkinder von sechs bis zwölf Jahren gedacht, wird inzwischen aber auch gut von Kitas angenommen. Die pädagogischen Fachkräfte suchen die Orte während der Betreuungszeiten auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wäre es also pädagogisch sinnvoll, wenn Kitas einfach ihre Außenspielbereiche verwildern lassen, statt sie zu pflegen und Spielgeräte aufzustellen?</h3>



<p>Auf jeden Fall können sie ein paar Bereiche gezielt „verwildern“ lassen. Kinder lernen so, mit Unwägbarkeiten umzugehen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Zum Beispiel gibt es in einem der Naturerfahrungsräume Brennnesseln. Da merken die Kinder schnell: Wenn ich da reinmuss ziehe ich besser eine lange Hose an. Oder sie nutzen das Brennnesselfeld, um mal allein zu sein, weil sich die anderen nicht hineintrauen. Auf dem Kitagelände geben Naturmaterialien wie Holzstöcke, Laubhaufen, Steine oder Sand den Kindern die Möglichkeit, selbstwirksam zu werden und ihre Umwelt zu gestalten.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Die Fragen stellten Martyna Marzec und Holger Toth</em></p>
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		<title>Echt praktisch</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/echt-praktisch-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Waldkindergarten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es für Waldkindergärten, welche Verhaltensregeln sollen verabredet werden und mit welchen Gefährdungen müssen die Fachkräfte rechnen? Zu diesen und anderen Fragen informiert die DGUV Information 202-074 „Mit Kindern im Wald“: publikationen.dguv.de, Webcode: p202074 „Rein in die Natur“ heißt eine kostenlose Broschüre der Fröbel-Gruppe, die der Bedeutung von Naturkontakt für Kinder nachgeht &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/echt-praktisch-2/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Echt praktisch“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es für Waldkindergärten, welche Verhaltensregeln sollen verabredet werden und mit welchen Gefährdungen müssen die Fachkräfte rechnen? Zu diesen und anderen Fragen informiert die DGUV Information 202-074 „Mit Kindern im Wald“: <br><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/1437/mit-kindern-im-wald">publikationen.dguv.de, Webcode: p202074</a></p>



<p>„Rein in die Natur“ heißt eine kostenlose Broschüre der Fröbel-Gruppe, die der Bedeutung von Naturkontakt für Kinder nachgeht und viele Praxistipps für Kitas enthält. <br><a href="https://kurzelinks.de/di4h">https://kurzelinks.de/di4h</a></p>



<p>Im Kita-Fachtext „Naturpädagogik konkret“ geht es um die Vorteile von Naturerfahrungen für Kinder und wie pädagogische Fachkräfte in ihrem Alltag Naturbegegnungen planen und organisieren können. Herunterzuladen unter: <br><a href="https://kurzelinks.de/qajn">https://kurzelinks.de/qajn</a></p>



<p>Auf der Webseite des Bundesverbands der Natur- und Waldkindergärten finden Interessierte Hinweise zu Fortbildungen, Wissenswertes zum Thema Naturerziehung sowie viele Informationen, die wichtig für die Gründung einer Waldkita oder einer Waldgruppe sind. <br><a href="https://www.bvnw.de">www.bvnw.de</a></p>



<p>Für diejenigen, die sich mit der Flora und Fauna im Wald noch nicht so gut auskennen, ist die kostenlose Wildnis-App des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz hilfreich. Sie ist eher für Fachkräfte, mit Anleitung aber auch für Kinder geeignet. Mehr Infos unter:<br><a href="https://kurzelinks.de/j1q9">https://kurzelinks.de/j1q9</a></p>



<p>Naturpädagogik ist eingebettet in Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Wie diese in Kindertageseinrichtungen gestaltet werden kann, darüber gibt diese Webseite des Bundesbildungsministeriums mit vielen weiterführenden Infos Auskunft:<br><a href="https://kurzelinks.de/50ig">https://kurzelinks.de/50ig</a></p>



<p>Dazu passend ist der Leitfaden „BNE in Kindertageseinrichtungen gestalten“. Zu finden unter:<br><a href="https://kurzelinks.de/6nd1">https://kurzelinks.de/6nd1</a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-orange"><br />
Alle Materialien und weitere Hinweise finden Sie wie immer in der Rubrik<br />
„Echt praktisch“ auf <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/thema/gesunde-kita/echt-praktisch/">www.kinderkinder.dguv.de</a>.</p>
<p></div>



<p><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/echt-praktisch-2/">Echt praktisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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		<item>
		<title>Onboarding</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/checkliste-onboarding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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</div>


<div style="height:53px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Willkommen an Bord!</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/willkommen-an-bord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:17:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Onboarding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben viele tolle Konzepte für die Eingewöhnung der Kinder – aber an die Eingewöhnung der Beschäftigten denken Kitas oft nicht“, weiß Michaela Anders. Die Sozialpädagogin hat selbst zehn Jahre lang Kitas geleitet, bevor sie Personalentwicklung studierte, sich zur Trainerin ausbilden ließ und nun Kitas unter anderem dabei begleitet, Fachkräfte zu integrieren. Für den gesamten &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/willkommen-an-bord/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Willkommen an Bord!“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2> KURZ GESAGT!</h2>
<p>_Konzept „Onboarding“ geht über die Einarbeitung hinaus</p>
<p>_Der Prozess beginnt vor dem ersten Arbeitstag und endet mit der erfolgreichen Eingliederung ins Team</p>
<p>_Gutes Onboarding gibt Sicherheit und reduziert psychische Belastungen </p>
<p></div>



<p></p>



<p>Wir haben viele tolle Konzepte für die Eingewöhnung der Kinder – aber an die Eingewöhnung der Beschäftigten denken Kitas oft nicht“, weiß Michaela Anders. Die Sozialpädagogin hat selbst zehn Jahre lang Kitas geleitet, bevor sie Personalentwicklung studierte, sich zur Trainerin ausbilden ließ und nun Kitas unter anderem dabei begleitet, Fachkräfte zu integrieren.</p>



<p>Für den gesamten Prozess von der Einstellung neuer Beschäftigter über deren Einarbeitung bis hin zur Integration ins Team gibt es eine Bezeichnung: Onboarding. „Mir gefällt der Begriff, weil darin viel mehr steckt als die bloße Wissensvermittlung, um seine Arbeit verrichten zu können“, sagt Michaela Anders. Nämlich an Bord zu kommen und willkommen geheißen zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Überforderung und Überlastung verhindern</h3>



<p>Für die Gesundheit aller Beschäftigten ist es wichtig, die Neuen vernünftig an Bord zu holen und sie nicht – sei es aus Personalmangel – ins kalte Wasser zu werfen. Sonst drohen Unsicherheit, Überforderung und Überlastung. Das kann dazu führen, dass die neue Fachkraft aufgrund der psychischen Belastung erkrankt oder die Kita sogar bald wieder verlässt. Das wiederum bedeutet Mehrarbeit und Mehrbelastung für das vorhandene Personal – ein Teufelskreis. „Eine strukturierte Einarbeitung schafft ein Sicherheitsgefühl“, erklärt Michaela Anders. „Dadurch reduziere ich also die Gefahr von Überlastung und psychischen Erkrankungen.“</p>



<p>In einem schlechten Onboarding liegen noch andere Gefahren. „Ich muss mich auskennen, um in einer Kita – für mich und für die Kinder – sicher arbeiten zu können“, veranschaulicht Michaela Anders. Wo sind die Stühle für rückengerechtes Arbeiten? Welche Gefährdungen gibt es auf dem Außengelände? Wie ist die Aufsichtspflicht geregelt?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>So gelingt der Onboarding-Prozess</h2>



<p>Ein guter Onboarding-Prozess beginnt schon lange vor dem ersten Arbeitstag und dauert bis zum Ende der Probezeit. Michaela Anders unterteilt ihn in drei Phasen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Vor dem ersten Arbeitstag</h3>



<p>Wenn organisatorische Dinge geklärt sind, gibt das dem Neuling Sicherheit. Zum Beispiel: Wie und in welcher Gruppe werde ich eingesetzt? Wie sind die Arbeitszeiten? Gibt es Essen in der Kita? Wann wird das Gehalt überwiesen? Die Kitaleitung sollte signalisieren, als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen, denn: „Am häufigsten scheitert Onboarding daran, dass die Kitaleitung keine Zeit hat, sich mit den neuen Fachkräften auseinanderzusetzen und ihnen Konzepte und Abläufe zu erklären“, weiß Michaela Anders.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>2. Am ersten Arbeitstag</h3>



<p>Ein Begrüßungstreffen mit dem Team erleichtert den Einstieg und trägt dazu bei, dass sich die neue Fachkraft willkommen fühlt. Beim Rundgang durchs Haus geht es zunächst nur um die Grundagen: Hier kannst du deine Tasche abstellen. Hier gibt es Kaffee. Diese erste Orientierung bringt Sicherheit.</p>



<p>Generell gilt für alle Kolleginnen und Kollegen: den Neuankömmling nicht mit zu vielen Informationen überfrachten, selbst wenn es vielleicht nett gemeint ist. Stattdessen nur kurz vorstellen und Offenheit signalisieren. Zum Beispiel: „Ich bin Kathrin und betreue die Nasenbär-Gruppe. Außerdem bin ich noch für unseren Garten zuständig. Wenn du Fragen hast, komm gerne auf mich zu.“</p>



<p>Kitaleitungen können die Einarbeitung gut an Mentoren – also andere pädagogische Fachkräfte – delegieren. Mit den Mentoren sollte sich die neue Fachkraft in der Anfangszeit regelmäßig austauschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>3. In der Probezeit</h3>



<p>„Es ist als Kitaleitung wichtig, Anker zu setzen“, erklärt Michaela Anders. Das kann beispielsweise durch das Festlegen von Gesprächsterminen erfolgen. Sie selbst habe als Kitaleitung neuem Personal einen Terminplan an die Hand gegeben: Gespräche zunächst alle zwei Wochen, dann alle zwei Monate. „Wir haben geklärt: Was fällt dir leicht? Womit tust du dich schwer? Wo hast du Unterstützungsbedarf? Dabei findet man weit mehr über die neue Fachkraft heraus als im Bewerbungsgespräch.“ Den eigenen Stärken entsprechend eingesetzt und wertgeschätzt zu werden, hilft beim Ankommen: Hat jemand zum Beispiel keinen grünen Daumen, kann dafür aber toll Gitarre spielen, sollte die Person eher bei Projekten zur musikalischen Früherziehung mitwirken als bei der Pflege des Gemüsebeets.</p>



<p>Für das Zugehörigkeitsgefühl ist es hilfreich, weitere Möglichkeiten zum kollegialen Austausch zu schaffen. Das können regelmäßige Meetings sein oder Team-Events außerhalb der Arbeitszeiten.</p>



<p>Das neue Teammitglied selbst sollte offen gegenüber der neuen Kita sein, damit das Onboarding gelingt. Faustformel: Erst sehen, dann urteilen und zum Schluss handeln. „Hat die Kita beispielsweise an der Garderobe ein ungewohntes Konzept, ist es nicht sinnvoll, schon beim ersten Teamgespräch Änderungen vorzuschlagen. Stattdessen sollte ich mir das erst einmal in Ruhe anschauen und mir ein Urteil über die Vor- und Nachteile bilden. Und dann erst handeln.“</p>



<div style="height:54px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="box-infos-blau"></p>



<p>Damit das Onboarding gelingt, haben wir eine Checkliste vorbereitet:</p>



<div style="height:56px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste-Onboarding.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1352" height="1920" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding.png" alt="" class="wp-image-6576" style="width:404px;height:auto" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding.png 1352w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-211x300.png 211w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-768x1091.png 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-1082x1536.png 1082w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-250x355.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-259x368.png 259w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-254x360.png 254w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-580x824.png 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-180x255.png 180w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste_Onboarding-235x334.png 235w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></figure>
</div>


<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center"><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste-Onboarding.pdf">Checkliste &#8222;Onboarding&#8220; zum Download als PDF (851 KB</a><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2024/08/Checkliste-Onboarding.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">)</a></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Nachts in der Kita</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/nachts-in-der-kita/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kita-Übernachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Übernachtungsparty]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kinder werden weit über die vertraglich vereinbarte Zeit hinaus betreut. Wirkt sich das auf den Versicherungsschutz aus? Nein. Wichtig für den Versicherungsschutz ist die Obhut, die die Kita übernimmt, und dass die Kinder im Rahmen der Veranstaltung gefördert werden – also etwa soziale Fertigkeiten erlernen und andere Zusammenhänge erfahren können. Die Übernachtung sollte daher &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/nachts-in-der-kita/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Nachts in der Kita“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die Kinder werden weit über die vertraglich vereinbarte Zeit hinaus betreut. Wirkt sich das auf den Versicherungsschutz aus?</h3>



<p>Nein. Wichtig für den Versicherungsschutz ist die Obhut, die die Kita übernimmt, und dass die Kinder im Rahmen der Veranstaltung gefördert werden – also etwa soziale Fertigkeiten erlernen und andere Zusammenhänge erfahren können. Die Übernachtung sollte daher in ein weiteres Programm eingebettet sein. Am besten umfasst dies – neben einer Vorbereitung – ebenfalls den Abend und den nächsten Morgen. Wenn eine Übernachtung in der Kita sich auf die Beaufsichtigung des Schlafens beschränkt, entfällt allerdings der Versicherungsschutz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Darf man eine Nachtwanderung machen – auch außerhalb des Kitageländes?</h3>



<p>Wie bei anderen von der Kita organisierten Ausflügen stehen die Kinder unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt unabhängig davon, ob das Kitagelände verlassen wird oder nicht. Bei Nachtwanderungen oder nächtlichen Aufenthalten außerhalb der Einrichtung sollte beachtet werden, dass die abweichenden Umstände besondere Gefahren und Stressmomente ergeben können. Sie sollten daher sehr gewissenhaft vorbereitet und durchgeführt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist, wenn Kinder abgeholt werden müssen, zum Beispiel wegen Heimweh?</h3>



<p>Auf den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz wirkt es sich nicht aus, dass es sich um einen ungeplanten Abbruch der Betreuungsmaßnahme handelt. Dies gilt selbstverständlich auch für den früheren Heimweg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es eigentlich einen besonderen Betreuungsschlüssel bei Übernachtungen?</h3>



<p>Der Betreuungsschlüssel muss der Situation angepasst sein, um Unfälle zu vermeiden und Gefahrenlagen erkennen zu können. Bei Übernachtungen ist zu berücksichtigen, dass sich besondere Bedürfnisse ergeben und Herausforderungen stellen können – sei es Heimweh oder die Erfahrung der Nachtwanderung. Zudem benötigt neben den Kindern auch das Personal Ruhephasen, um die Aufsicht für die gesamte Zeit gewähren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es etwas bei der Einrichtung der Schlaflager zu beachten?</h3>



<p>Grundsätzlich muss auch während der Übernachtung in der Kita die Sicherheit der Kinder jederzeit gewährleistet werden. Die Aufsichtführenden sollten auf Notfälle vorbereitet sein. Wichtig ist, dass die Fluchtwege nicht durch Schlafsäcke oder Ähnliches versperrt werden. Immer auch an ausreichend viele Taschenlampen denken. Zum einen muss dann nicht das Deckenlicht eingeschaltet werden, wenn nachts ein Kind Zuwendung braucht, zum anderen hat man auch im Notfall unabhängig vom Stromnetz Helligkeit. Je nach räumlichen Voraussetzungen ist es sinnvoll, im Vorfeld eine Art Evakuierungsübung zu machen, natürlich ohne die Kinder zu beunruhigen. Ob für die Kita-Übernachtung eine Genehmigung erforderlich ist, sollte rechtzeitig mit der Gemeinde oder der Stadt, in der die Übernachtung geplant wird, abgeklärt werden.</p>



<p><em>Die Fragen beantworteten Anna-Maria Bruno, Referentin für Grundsatzfragen, und Georg Nottelmann, Abteilungsleiter Hochschulen und Kindertageseinrichtungen bei der Unfallkasse NRW.</em></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Märchen-Oma“ mit Herz</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/maerchen-oma-mit-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 06:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2024]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich meine Enkelin zur Kita bringe, fragen mich dort manchmal auch die anderen Kinder: „Oma, bleibst du heute hier?“ Ich glaube, ich habe einen guten Draht zu ihnen, und diese Bindung war mir immer wichtig. Deshalb helfe ich auch noch sehr gerne im Gruppendienst aus, wenn ich gebraucht werde. Am liebsten mag ich es, &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/maerchen-oma-mit-herz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Märchen-Oma“ mit Herz“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wenn ich meine Enkelin zur Kita bringe, fragen mich dort manchmal auch die anderen Kinder: „Oma, bleibst du heute hier?“ Ich glaube, ich habe einen guten Draht zu ihnen, und diese Bindung war mir immer wichtig. Deshalb helfe ich auch noch sehr gerne im Gruppendienst aus, wenn ich gebraucht werde. Am liebsten mag ich es, wenn ich den Kindern aus Büchern vorlesen oder Geschichten erzählen kann. Viele Märchen kenne ich auswendig und ich kann sie auch sehr lebhaft rüberbringen. Den Beruf würde ich immer wieder ergreifen, auch wenn er sich im Laufe der Jahre natürlich sehr verändert hat. Geblieben ist aber: Wenn du liebevoll mit den Kindern umgehst, geben sie dir sehr viel zurück. Das berührt mich, weil es bei ihnen von Herzen kommt.</p>
<cite>Maria Jennemann</cite></blockquote>
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