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	<title>02/2022 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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	<item>
		<title>Bastelanleitung: Fische aus Papptellern</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/bastelanleitung-fische/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2022 11:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bastelanleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[Basteltipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr braucht: Pappteller &#8211; am besten einfach weiße, aber es gehen auch farbige Schere Klebestift Fingerfarben oder Wachsmalstifte evtl. Aufkleber für Augen (Wackelaugen) Faden zum Aufhängen 1) Zuerst schneidet das Kind mit Eurer Hilfe eine Ecke aus dem Teller heraus. 2) Diese Ecke wird jetzt an der gegenüberliegenden Seite des Tellers festgeklebt (oder getackert). 3) &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/bastelanleitung-fische/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bastelanleitung: Fische aus Papptellern“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table cellspacing="1" cellpadding="1" border="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Ihr braucht:</p>
<ul>
<li>Pappteller &#8211; am besten einfach weiße, aber es gehen auch farbige</li>
<li>Schere</li>
<li>Klebestift</li>
<li>Fingerfarben oder Wachsmalstifte</li>
<li>evtl. Aufkleber für Augen (Wackelaugen)</li>
<li>Faden zum Aufhängen</li>
</ul>
</td>
<td><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_5606.jpg" alt="" width="400" height="533"></td>
</tr>
<tr>
<td>1) Zuerst schneidet das Kind mit Eurer Hilfe eine Ecke aus dem Teller heraus.</td>
<td><img decoding="async" class="alignleft" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_5607.jpg" alt="" width="400" height="533"></td>
</tr>
<tr>
<td>2) Diese Ecke wird jetzt an der gegenüberliegenden Seite des Tellers festgeklebt (oder getackert).</td>
<td><img decoding="async" class="alignleft" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_5608.jpg" alt="" width="400" height="533"></td>
</tr>
<tr>
<td>3) Nun kann das Kind die Vorderseite und Rückseite des Fisches nach Lust und Laune gestalten.</td>
<td><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_5609-e1651142095286.jpg" alt="" width="499" height="374"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_5610.jpg" alt="" width="400" height="533"></td>
</tr>
<tr>
<td>4)&nbsp; Jetzt noch einen Faden am Fisch befestigen und aufhängen. Fertig!</td>
<td><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/IMG_5612.jpg" alt="" width="400" height="533"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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			</item>
		<item>
		<title>Hasi muss mit</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/hasi-muss-mit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:27:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[kitaeingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Übergangsobjekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Finger, eigentlich sind pädagogische Fachkräfte doch froh, wenn Eltern im Aufnahmegespräch die Frage nach einem Übergangsobjekt bejahen. Warum gibt es diesbezüglich trotzdem Redebedarf? Fea Finger: Solange ein Kind noch in der Eingewöhnung ist, werden die Kuscheltiere, Schnul-lis oder was auch immer ein Kind als sein Übergangsobjekt auserkoren hat akzeptiert, weil ja bekannt ist, dass &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/hasi-muss-mit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hasi muss mit“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frau Finger, eigentlich sind pädagogische Fachkräfte doch froh, wenn Eltern im Aufnahmegespräch die Frage nach einem Übergangsobjekt bejahen. Warum gibt es diesbezüglich trotzdem Redebedarf?</h3>
<p><strong>Fea Finger:</strong> Solange ein Kind noch in der Eingewöhnung ist, werden die Kuscheltiere, Schnul-lis oder was auch immer ein Kind als sein Übergangsobjekt auserkoren hat akzeptiert, weil ja bekannt ist, dass diese Gegenstände eine Art Brücke nach Hause schlagen. Sie machen für Kinder den Übergang in die außerfamiliäre Betreuung leichter. Aber nach ein paar Wochen heißt es oft: „Nun leg das doch mal weg. Das brauchst du doch jetzt nicht mehr.“ Oder die Eltern werden gebeten, dass der Hase oder das Kuscheltuch doch ab jetzt bitte zu Hause bleiben soll.</p>
<h3>Und das kritisieren Sie?</h3>
<p>Unbedingt. Aus Sicht des Kindes ist das Festhalten an einem Übergangsobjekt eine hervoragende Strategie, sich selbst zu regulieren, um Stress abzubauen. Festhalten ist da durchaus wörtlich gemeint. Man darf ja nicht vergessen, dass die Kinder nun viele Stunden von ihren primären Bezugspersonen getrennt sind, sich an viele neue Menschen und Abläufe gewöhnen müssen. Das ist eine große Herausforderung für so kleine Menschen und unvorstellbar anstrengend. Manches Kind sucht dann Halt beim Teddy, Schnuller oder dem Kuscheltuch, das so schön nach Geborgenheit, Schutz und Sicherheit duftet.</p>
<h3>Aber die Aufforderung, das auch mal wegzulegen, weil es etwa beim Spielen behindert, die ist doch legitim?</h3>
<p>Das Kind hat ja in dem Moment ein Bedürfnis und dieses Bedürfnis muss gestillt werden. Bevor das nicht passiert, findet das Kind überhaupt nicht ins Spiel. Das konnte ich in meiner jahrelangen Praxis in verschiedenen Einrichtungen immer wieder beobachten. Die Kinder kooperieren, legen ihr Übergangsobjekt zur Seite – im schlimmsten Fall bekommen sie es auch weggenommen, weil die Erzieherin sich nicht viel dabei denkt – aber das Kind wird nicht spielen. Es wird vermutlich auch nicht weinen.&nbsp;Es wird versuchen, die Situation auszuhalten. Für die Beziehung zwischen der Fachkraft und dem Kind ist so etwas aber auf keinen Fall gut. Erst wenn diese gefestigt ist, sich das Kind sicher fühlt und richtig angekommen ist, wird es sein Übergangsobjekt von allein weglegen.</p>
<h3>Wie lange kann das dauern?</h3>
<p>Das kann ganz unterschiedlich sein. Wochen, Monate. Manche Kinder brauchen ihr Übergangsobjekt auch nur noch beim Ankommen und bei den Mikroübergängen, die gerade für die Kleinen oft eine Verunsicherung bedeuten.</p>
<h3>Hat es etwas mit dem Alter zu tun, wachsen Kinder da raus?</h3>
<p>Das würde ich nicht unbedingt sagen, es gibt auch Vier- oder Fünfjährige, die in bestimmten Situationen ihr Übergangsobjekt noch brauchen. Man sollte das durchaus mal positiv sehen: Die Kinder wissen, wie sie sich regulieren können! Das ist doch eine großartige Kompetenz!</p>
<h3>Wohin mit den Teddys und Tüchern, wenn die Kinder sie gerade nicht brauchen oder etwa beim Essen wirklich im Weg sind?</h3>
<p>Die Fachkraft kann dem Kind das Angebot machen, den Teddy auf ein Regal oder einen benachbarten Stuhl zu setzen – wichtig ist aus meiner Sicht, dass das Objekt im Machtbereich des Kindes bleibt und es jederzeit darauf Zugriff hat. Viele Kinder lassen sich darauf ein, manche aber nicht, da muss man sich dann eine andere Lösung überlegen. Weniger gut finde ich, wenn dem Kind gesagt wird: Wir tun das jetzt weg und du bekommst es dann später wieder. Das ist für Kinder nicht greifbar.</p>
<h3>Ich stelle es mir schwierig vor zu unterscheiden, ob ein Kind sein Übergangsobjekt noch aus einem echten Bedürfnis dabei hat oder aus Gewohnheit und es auch gut im Eigentumsfach „warten“ könnte.</h3>
<p>Wenn die Fachkraft eine gute Beziehung zu dem Kind hat, wird sie einschätzen können, was mit ihm gerade machbar ist und was nicht und womit es ihm gut geht. Der Prozess sollte ergebnisoffen sein. Aus meiner Sicht ist es adultistisch, einfach zu entscheiden: Das Kind hat das Bedürfnis jetzt gar nicht, also nehme ich ihm das Tuch, den Teddy oder den Schnulli weg. Punkt. Die Botschaft dahinter ist: Dein Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit ist nichts wert und ungerechtfertigt.</p>
<h3>Kommt das vor?</h3>
<p>Ja, sicher. Besonders wenn Kinder abgelenkt scheinen. Für die Kinder ist das trotzdem schrecklich. Oft geschieht es durchaus in guter Absicht. Etwa weil befürchtet wird, der Teddy könnte schmutzig werden oder verloren gehen. Aber ich habe noch nie erlebt, dass in der Kita etwas für immer verschwunden ist. Man sucht ja ständig irgendetwas. Und eigentlich findet sich alles wieder. Und was dreckig geworden ist, kann man meistens waschen.</p>
<h3>Das Thema Hygiene ist doch sicher unter dem Aspekt Corona nochmals wichtiger geworden.</h3>
<p>Ja, anfangs hieß es, dass möglichst wenige Gegenstände von zu Hause mit in die Kita gebracht werden dürfen, und wir haben sehr darauf geachtet. Wenn es ein Übergangsobjekt gab, dann sollte auch immer nur dieses eine mitgenommen werden und nicht noch etwas anderes. Inzwischen ist das alles wieder sehr locker geworden. Aber jede Einrichtung wird sich dazu Gedanken gemacht haben. Ich finde es wichtig, hinsichtlich echter Übergangsobjekte das Bedürfnis der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und eventuell bei der Hygiene Abstriche zu machen. Bei Corona sind bestimmt andere Aspekte entscheidender.</p>
<!-- div class="rechte-spalte"></p>
<p><figure id="attachment_3232" aria-describedby="caption-attachment-3232" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3232 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat.png" alt="" width="300" height="293" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-263x257.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-250x244.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-261x255.png 261w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-238x232.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-214x209.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Fea-Finger_Foto_privat-269x263.png 269w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3232" class="wp-caption-text">Foto: privat</figcaption></figure></p>
<p><sup><em>Die Fragen beantwortete Fea Finger.&nbsp;Die Kindheitspädagogin und Reselienztrainerin arbeitet als&nbsp;tellvertretende Kitaleitung und ist auch als Referentin tätig. Auf ihrem Instagram-Account @feafinger und im Podcast „Fea’s naive Welt“ wirbt sie für mehr Empathie und Reflexion in typischen Kitasituationen. Auch zu Übergangsobjekten gibt es eine Podcastfolge. Reinhören?!</em></sup><br />
<a href="https://fyyd.de/episode/7161456"><sup><em>https://fyyd.de/episode/7161456</em></sup></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="box-infos-green"></p>
<p style="text-align: center;"><sup><strong>Ein Übergangsobjekt … </strong></sup></p>
<p style="text-align: center;"><sup>… ist nach dem Psychoanalytiker Donald Winnicott ein vom Säugling gewähltes Objekt, das es ihm erlaubt, die Trennung von der Mutter aushalten zu können. Es repräsentiert die elterliche Nähe und schlägt die Brücke zwischen den Welten „mit meinen liebsten Menschen“ und „woanders“.</sup></p>
<p></div></p>
<p></div -->

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			</item>
		<item>
		<title>Willkommen, Welt!</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/willkommen-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultursensible Eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbarriere]]></category>
		<category><![CDATA[willkommenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hûn bixêr hatin! Hoş geldiniz! Bine ati venit! Benvenuti! Welcome! Ob auf Kurdisch, Türkisch,&#160;Rumänisch, Italienisch oder Englisch – im Weltkinderhaus Magdeburg sollen sich alle willkommen fühlen. Egal, woher sie kommen. Das geht aber nur, wenn man sich versteht. Gar nicht so einfach. Denn für fast Dreiviertel der Eltern sei Deutsch nur die Zweitsprache, sagt Kitaleiter &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/willkommen-welt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Willkommen, Welt!“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hûn bixêr hatin! Hoş geldiniz! Bine ati venit! Benvenuti! Welcome! Ob auf Kurdisch, Türkisch,&nbsp;Rumänisch, Italienisch oder Englisch – im Weltkinderhaus Magdeburg sollen sich alle willkommen fühlen. Egal, woher sie kommen. Das geht aber nur, wenn man sich versteht. Gar nicht so einfach. Denn für fast Dreiviertel der Eltern sei Deutsch nur die Zweitsprache, sagt Kitaleiter Sebastian Schmidt.</p>
<p>Das Weltkinderhaus liegt in einer Gegend, die geprägt ist von einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und von hoher Arbeitslosigkeit. Die regionalen Medien benutzen oft die Begriffe „sozialer Brennpunkt“ oder „Problemviertel“, wenn sie über diesen Stadtteil namens Neue Neustadt berichten. Die Kita, die dort in einer denkmalgeschützten Villa aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist, stellt diesem Image ihr Konzept, Kitasozialarbeit und ihre Haltung entgegen: Aus der sozialen und kulturellen Vielfalt ziehen sie hier das Positive, suchen nach Lösungen statt nach Problemen. „Es ist ein anspruchsvoller Job, der einem täglich viel Geduld, Verständnis und Ideenreichtum abverlangt“, unterstreicht Sebastian Schmidt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Damit die Eingewöhnung gelingt, ist das Überwinden der Sprachbarriere ein entscheidender Faktor</li>
<li>Schafft Vertrauen: Willkommensgruß in der Heimatsprache, Ansprechen der Eltern mit Namen, Infos mit Fotos statt Texten</li>
<li>Fachkräfte brauchen Lösungskreativität, Geduld, Beständigkeit und eine persönliche Haltung – das hilft den Kindern beim Ankommen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Suche nach kreativen Lösungen</h2>
<p>Die Eingewöhnung in die Kita und eine Willkommenskultur sind für ihn zwar zwei unterschiedliche Paar Schuhe. „Sie lassen sich aber nicht voneinander trennen.“</p>
<figure id="attachment_3238" aria-describedby="caption-attachment-3238" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3238 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3238" class="wp-caption-text">Die Sprachbarriere zu überwinden, ist eine Herausforderung für die Kita. Mehrsprachige Bücher sind eine Möglichkeit.</figcaption></figure>
<p>Die Sprachbarriere zu überwinden, ist für das Gelingen des Übergangs von der Familie in die Kita ein entscheidender Faktor. Deshalb ist der Willkommensgruß in den Sprachen aller Familien zu finden, deren Kinder die Kita besuchen. Ein kleines Zeichen, um von Anfang an den Kontakt herzustellen. Ein weiteres sind die Fahnen der 19 Länder, die im Eingangsbereich aufgehängt sind. „Ein Vater, der kaum Deutsch spricht, stand im Hausflur, zeigte auf die Flagge von Kamerun und lächelte“, erinnert sich Sebastian Schmidt. Das Eis war gebrochen. „Solche Aufmerksamkeiten ebnen den Weg.“</p>
<figure id="attachment_3239" aria-describedby="caption-attachment-3239" style="width: 1390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3239 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12.png" alt="" width="1390" height="1408" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12.png 1390w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-263x266.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-296x300.png 296w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-768x778.png 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-250x253.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-580x588.png 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-252x255.png 252w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-238x241.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-214x217.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Bildschirmfoto-2022-04-25-um-19.26.12-260x263.png 260w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3239" class="wp-caption-text">Herzlich willkommen! Mit Flaggen ihrer Herkunftsländer werden Eltern und Kinder im Eingangsbereich begrüßt.</figcaption></figure>
<p>Die vielen kleinen Dinge führen in der Summe dazu, dass die Eltern ihre Kinder bei den pädagogischen Fachkräften in guten Händen wissen. „Wir nehmen uns vor, die Eltern mit Familiennamen anzusprechen“, gibt Erzieherin Simone Renhak ein Beispiel – auch wenn die Aussprache mitunter nicht einfach sei. Aber diese persönliche Note helfe dabei, Vertrauen aufzubauen: „Das ist ein Zeichen der Wertschätzung.“</p>
<p>Gleichwohl: Um eine Erziehungspartnerschaft aufzubauen, reichen derlei Gesten nicht aus. „Wir haben gutes Material“, sagt Renhak, die über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ als Fachkraft für Sprache und Integration im Weltkinderhaus arbeitet. Die Broschüren und Checklisten nutzen Piktogramme und Bilder, etwa um den Eltern zu veranschaulichen: Was sind eigentlich diese Matschklamotten oder diese Gummistiefel, die unsere Kinder benötigen?</p>
<figure id="attachment_3240" aria-describedby="caption-attachment-3240" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3240 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6150-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3240" class="wp-caption-text">Was sind eigentlich Gummistiefel? Die Broschüren und Checklisten zeigen es den Eltern auch mit Bildern.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_3244" aria-describedby="caption-attachment-3244" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3244 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6210-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3244" class="wp-caption-text">Simone Renhak arbeitet über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ als Fachkraft für Sprache und Integration im Weltkinderhaus.</figcaption></figure>
<p>Der Speiseplan der Woche hängt gar nicht erst in Schriftform aus. Jedes Gericht ist mit einem Foto abgebildet. Zudem signalisieren kleine Symbolbilder, ob das jeweilige Essen Schwein, Huhn, Rind oder Milch enthält, um den religiösen und kulturellen Gepflogenheiten Rechnung zu tragen. „Wir wollen, dass wir als Einrichtung mit unserer Einstellung und Vielfalt akzeptiert werden“, sagt Sebastian Schmidt. „Da müssen wir auch genauso die andere Seite akzeptieren und nicht auf dem Schweineschnitzel beharren. So kann ein respektvolles Miteinander wachsen.“</p>
<figure id="attachment_3241" aria-describedby="caption-attachment-3241" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3241 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6197-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3241" class="wp-caption-text">Auf dem Speiseplan sind alle Gerichte mit einem Foto abgebildet. Außerdem zeigen kleine Symbolbilder, ob das Essen etwa Milch oder Fleisch enthält.</figcaption></figure>
<h2>Fingerspitzengefühl ist gefragt</h2>
<p>Bei der Kommunikation mit den Eltern ist viel Fingerspitzengefühl gefragt. Zum Beispiel wenn ihnen die Eingewöhnung erklärt wird, die im Weltkinderhaus angelehnt an die Phasen des Berliner Modells abläuft. Mal will die eine Mutter ihr Kind nur „schnell betreut wissen“, weil sie das so aus ihrer Heimat kennt, wo vielleicht die Großmutter immer auf die Kinder aufgepasst hat. Mal will sich die andere Mutter gar nicht lösen. „Es ist manchmal ein ganz schöner Spagat“, sagt Sebastian Schmidt. Denn die Eingewöhnung der Kinder und das Mitnehmen der Eltern seien eng miteinander verknüpft. „Die kulturelle Vielfalt führt dazu, dass jeder anders abgeholt werden muss, damit auch ihre Kinder in der Kita ankommen.“ Das verlange den 15 Erzieherinnen und Erziehern im Weltkinderhaus eine Menge ab, ist sich der Kitaleiter bewusst.</p>
<p>Das Weltkinderhaus arbeitet auf zwei Etagen nach dem offenen Konzept. Die Kinder können also recht frei zwischen den Themenräumen wählen. Mal spielen sie im Familienzimmer mit der Kinderküchenzeile oder dem Kaufmannsladen, mal konstruieren&nbsp;sie im Bauraum mit Lego, Duplo oder Holzbausteinen, dann verkleiden sie sich im Märchen- und Musikzimmer. Vieles, wie zum Beispiel das Spielzeug, ist in den Räumen mehrsprachig beschriftet. Außerdem gibt es eine kleine Bibliothek mit zweisprachigen Kinderbüchern. Studierende der örtlichen Hochschule kommen regelmäßig in die Kita und lesen vor, abwechselnd in Deutsch und in ihrer Muttersprache. Dieses Tandemlesen fördert den Spracherwerb.</p>
<p>Kniffliger wird es bei Elterngesprächen, für die mehr Zeit als gewöhnlich eingeplant werden muss. Wenn es beispielsweise um die Aufnahme geht, helfen entweder eine Kurdisch- und Arabischdolmetscherin aus einem städtischen Projekt oder Familienangehörige, die als Sprachmittler fungieren. Für den kurzen Austausch in Hol- und Bringsituationen muss meist improvisiert werden. Übersetzungs-Apps auf Smartphones leisten ihren Dienst, zumindest um grobe Ideen zu vermitteln. Wenn alle Stricke reißen, bleibt als letztes Mittel noch „die Kommunikation mit Händen und Füßen“, so Simone Renhak. Irgendwie bekommen sie es in Magdeburg aber immer hin.</p>
<h2>Sicherheit durch Kontinuität</h2>
<p>Zu Renhaks Aufgaben gehört es, den Kontakt zu den Eltern zu halten. Dabei muss sie anfangs oft mit falschen Vorstellungen aufräumen, was eine Kita überhaupt leisten kann: Nein, Kita ist nicht wie Schule, macht sie dann deutlich. Oder dass keine Einzelbetreuung stattfinde. Oder dass es nicht egal sei, ob die Kinder nun um acht oder um elf Uhr gebracht würden. Stattdessen erklärt sie, dass es am besten für die Kinder sei, wenn sie regelmäßig zur gleichen Zeit gebracht&nbsp;würden: „Kontinuität ist wichtig, gibt Orientierung und führt letztendlich zur emotionalen Sicherheit bei den Kindern.“</p>
<p>Die tägliche Arbeit bedeutet für die pädagogischen Fachkräfte: viel zeigen, viel wiederho-en, einfache Sprache benutzen. Geht es zum Händewaschen, wird das Wort beispielsweise gleichzeitig mit einer Geste untermalt. „Die Kinder lernen von sich aus beim Spielen“, sagt Renhak. „Und sie lernen schnell. Wichtig ist, dass die Kinder Freude am Sprechen haben.“</p>
<figure id="attachment_3246" aria-describedby="caption-attachment-3246" style="width: 1392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3246 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061.jpg" alt="" width="1392" height="928" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Willkommen_DSCF6061-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-3246" class="wp-caption-text">Ganz schön bunt: Kinder aus 19 Ländern besuchen das Weltkinderhaus. Beim Spielen miteinander haben alle sichtlich Spaß. Und: „Die Kinder lernen von sich aus beim Spielen“, sagt Simone Renhak.</figcaption></figure>
<p>Das bereitet dann auch den Erzieherinnen und Erziehern Freude. „Das Schönste ist, wenn uns die Kinder eines Tages auf Deutsch ansprechen&nbsp;und wenn sie von sich aus anfangen zu erzählen“, sagt Renhak. Dann weiß sie: Die Arbeit und der Aufwand, die Familien von Anfang an mitzunehmen, haben sich gelohnt.</p>
<p>„Die persönliche Haltung, Ideenreichtum, Lösungskreativität, Geduld und Beständigkeit führen zum Ankommen der Kinder“, resümiert Sebastian Schmidt. „Wenn die pädagogische Fachkraft nun noch transparent machen kann, was der elternhausergänzende Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag der Kita ist, was sie leisten kann und wo ihre Grenzen sind, versteht man in jeder Sprache die Gegebenheiten zum Ankommen und ebnet letztendlich den Weg für ein Miteinander.“</p>
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		<title>Beziehungsabbrüche</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/beziehungsabbrueche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungsabbrüche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stabile Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern sind wichtig für deren Entwicklung. Was also tun, wenn mit einer Erzieherin oder einem Erzieher eine wichtige Bezugsperson die Kita verlässt? Kinder neigen dazu, die Verantwortung für solche Beziehungsabbrüche zu übernehmen. Deshalb ist es wichtig, ihnen altersgerecht die Gründe für den Abschied zu erklären. Zieht eine Erzieherin um &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/beziehungsabbrueche/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Beziehungsabbrüche“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Stabile Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern sind wichtig für deren Entwicklung. Was also tun, wenn mit einer Erzieherin oder einem Erzieher eine wichtige Bezugsperson die Kita verlässt?</h3>
<p>Kinder neigen dazu, die Verantwortung für solche Beziehungsabbrüche zu übernehmen. Deshalb ist es wichtig, ihnen altersgerecht die Gründe für den Abschied zu erklären. Zieht eine Erzieherin um oder kann sie krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten, lässt sich darüber mit den Kindern sprechen. Schwieriger ist es, wenn sie die Kita wegen der Arbeitsbedingungen oder Konflikten innerhalb des Teams verlässt. Entscheidend ist in jedem Fall, dass die Trennung benannt wird und dass man „Tschüss“ sagen kann. Das ist ein ganz wichtiges Ritual und macht es den Kindern leichter, innerlich damit klarzukommen.</p>
<h3>Wie kann es gelingen, dass der Abschied nicht zu hart wird?</h3>
<p>Die Kinder müssen emotional mitgenommen und begleitet werden. Das braucht einen gewissen Vorlauf. Dann können die Kinder beispielsweise zum Abschied etwas vorbereiten und in der Gruppe darüber sprechen. Es kann eine gute Idee sein, ein kleines Abschiedsfest zu feiern, damit es für die Ki-der einen Abschiedspunkt gibt.</p>
<h3>Was passiert, wenn eine Erzieherin in der Eingewöhnungsphase geht?</h3>
<p>Das ist eine ganz sensible Zeit, denn schon die Trennung von den Eltern ist ein enormer Einschnitt für die Kinder. Je jünger sie sind, desto stabiler sollte die Beziehung zu den Erzieherinnen und Erziehern sein und desto mehr Kontinuität braucht es. In den ersten zwei Lebensjahren entsteht ein Urvertrauen, eine Sicherheit. Das können Kinder durch eine gute Eingewöhnung auf eine Person übertragen. Es kommt vor, dass Kinder in der Krippe zu der Erzieherin „Mama“ sagen. Ich begleite die Eltern oft dahingehend, dass sie dann nicht eifersüchtig sind, sondern dass es ein positives Zeichen ist: Das Kind nimmt die Erzieherin als eine Person an, die sich um es sorgt und an die es sich wenden kann. Wenn das Kind anfängt, das Vertrauen auf eine Person zu übertragen, die dann wegbricht, kann das eine Verunsicherung und sogar einen Rückschritt in der Entwicklung bedeuten.</p>
<h3>Spielt das Alter der Kinder generell eine Rolle?</h3>
<p>Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist es, dass es einen reibungslosen Übergang gibt und sie nicht ohne Bezugsperson in der Luft hängen. Die Jüngeren – insbesondere im v orsprachlichen Bereich – sind darauf angewiesen, dass ihre Gefühle reguliert und ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden. Im Vorschulbereich beschäftigen sich die Kinder dagegen schon mit Abschied und Trennung, sie lösen sich ja innerhalb ihres Kita-Alltags schon von ihren Erzieherinnen. Dennoch ist es wichtig, mit ihnen über den bevorstehenden Abschied zu sprechen.</p>
<h3>Kann ein Abschied – ein Beziehungsabbruch also – auch positive Effekte für die Kinder haben?</h3>
<p>Er muss gut begleitet sein, dann kann er Entwicklungsprozesse in Gang bringen. Es hängt vor allem davon ab, was die Ursache für den Abschied ist und wie er kommuniziert wird.</p>
<h3>Den Kindern hilft es also bei der Verarbeitung, über den Abschied zu sprechen. Wie sieht es mit den pädagogischen Fachkräften selbst aus?</h3>
<p>Egal, wie konflikthaft die Situation mit Kollegen und Vorgesetzten am Ende möglicherweise auch gewesen sein mag: Für die eigene psychische Gesundheit ist ein Abschied wichtig, weil es zwar eine professionelle Beziehung ist, aber eben auch wichtige Beziehungen, die man mit den Kindern eingeht.</p>
<h3>Auch für die Eltern ist es ein Einschnitt, eine Art Beziehungsabbruch, wenn ihr Kind in die Kita kommt. Was müssen die Erzieherinnen und Erzieher bei diesem Übergang beachten?</h3>
<p>Für die Eingewöhnung ist Elternarbeit enorm wichtig. Es geht darum, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Gerade für Mütter ist es oft ein schwerer Schritt, das Kind in die Kita zu geben. Da sollte kein großer Druck ausgeübt werden. Meine Erfahrung ist, dass Erzieherinnen und Erzieher dafür einen sehr guten Blick haben. Es sind eher die Eltern, die falsche Vorstellungen haben, wie die Eingewöhnung abläuft: Okay, am 1. Oktober muss ich wieder arbeiten, dann könnten wir doch eine Woche vorher mit der Eingewöhnung anfangen. Den Eltern muss verdeutlicht werden, wie so ein Abschieds-prozess gestaltet werden kann und dass die Eingewöhnung auch sechs bis acht Wochen dauern kann.</p>
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		<title>Wenn etwas Neues beginnt</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/wenn-etwas-neues-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspotenzial]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrotransitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroübergänge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amy weint. Gerade hat die Eineinhalbjärhige noch auf dem Bauteppich gespielt, jetzt heißt es: Alle gehen raus in den Garten. Nicht nur, dass sie ihr Spiel unterbrechen soll, jetzt wird es auch wieder wuselig und laut, weil Schuhe, Jacken und Sonnenhüte angezogen werden müssen. Für Amy ist das der pure Stress. Mikrotransitionen, also die kleinen Übergänge &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/wenn-etwas-neues-beginnt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wenn etwas Neues beginnt“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Die gezielte Analyse von Mikroübergängen lohnt sich – auch für die Fachkräfte</li>
<li>Gerade Situationen mit Wartezeiten sind für alle herausfordernd</li>
<li>In Mikroübergängen liegt ein großes Lernpotenzial</li>
</ul>
<p></div>
<p>Amy weint. Gerade hat die Eineinhalbjärhige noch auf dem Bauteppich gespielt, jetzt heißt es: Alle gehen raus in den Garten. Nicht nur, dass sie ihr Spiel unterbrechen soll, jetzt wird es auch wieder wuselig und laut, weil Schuhe, Jacken und Sonnenhüte angezogen werden müssen. Für Amy ist das der pure Stress.</p>
<p>Mikrotransitionen, also die kleinen Übergänge im (Kita-)Alltag sind gerade für Krippenkinder enorme Herausforderungen. Werden die Kleinen dadurch quengelig, unruhig oder zeigen ihre Überforderung durch konflikthafte Interaktionen, überträgt sich das wiederum häufig auf die pädagogischen Fachkräfte, die weniger gelassen reagieren, als sie möchten und es angemessen wäre. Deshalb ist es wichtig, dass sich die pädagogischen Fachkräfte intensiv mit den kleinen Übergängen beschäftigen und Wege finden, sie behutsam und sensibel zu begleiten. Das sollte nicht „en passant“ geschehen, findet Fortbildnerin Helia Schneider. Sie plädiert dafür, sich im Team gezielt dafür Zeit zu nehmen und typische Übergangssituationen zu analysieren.</p>
<h2>Sicherheit durch Skripte</h2>
<p>Kinder brauchen Routinen und Rituale. Sie wissen etwa: Wenn ich dieses bestimmte Lied höre, wird gleich aufgeräumt und etwas Neues beginnt. Im pädagogischen Fachjargon spricht man davon, dass sie innere „Skripts“ zu den verschiedenen Situationen und Übergängen bilden (Nelson 2009, Gutknecht 2015)*. Diese vermitteln Struktur, Verlässlichkeit, Orientierung – und damit Sicherheit. Durch eine durchdachte Gestaltung von Alltagsroutinen unterstützen die Fachkräfte die Bildung dieser inneren Drehbücher. Sind sie fest verankert, kann sich ein Kind auch nach und nach davon lösen. Es wird selbstständiger und kann sich besser selbst regulieren. Ein wichtiger Lernprozess. „Zunächst sollten die Abläufe ohne größere Veränderungen immer gleich gestaltet sein, um die Kontinuität zu wahren, vor allem bei jungen Kindern“, sagt Helia Schneider. Rituale, die Kindern helfen, die Übergangsgestaltung gut zu bewältigen, können auch auf sinnlicher Ebene verankert werden, zum Beispiel durch einen Klang, einen Geruch, mit einer Bewegung, einem Lied oder einem Spruch. Manche Teams verständigen sich deshalb darauf, dass von allen Fachkräften die gleichen Gesten, Sprüche oder Lieder verwendet werden. Schneider indes sieht das eher kritisch: „Das finde ich persönlich einschränkend, denn es kann dazu führen, dass sich Fachkräfte unauthentisch verhalten.“ Davon habe niemand etwas.</p>
<h2>Wartezeiten sind kritisch</h2>
<p>Will sich ein Team gezielt die Alltagssituationen und Übergänge vornehmen und das Thema bearbeiten, sollte es Schritt für Schritt vorgehen. „Zählen Sie doch einmal an einem Tag die Wartezeiten der Kinder in Minuten zusammen“, schlägt die Expertin vor. „Wo lässt sich Wartezeit reduzieren?“ Denn während des Wartens kippt ganz häufig die Stimmung. „Besonders die Garderobensituation wird immer wieder von vielen Fachkräften als sehr stressig empfunden.“ Gerade hier entstehen oft Wartezeiten, die die Kinder als frustrierend und quälend wahrnehmen. Was also tun? „Der wichtigste Tipp: Die Gruppe teilen. So entsteht von vornherein weniger Gewusel und die Fachkraft kann sich dem einzelnen Kind zuwenden und sich auch mehr Zeit nehmen zu assistieren, zu erklären, über das Wetter und die richtige Kleidung zu sprechen.“ Nach und nach werden dann auch die übrigen Kinder der Gruppe an die Garderobe geschickt. Für die Kinder, die bereits fertig sind, sollte ein Ankerplatz in der Nähe sein. Den Begriff hat die Kindheitspädagogin Dorothee Gutknecht geprägt. Er meint einen festgelegten Ort etwa im Flur, an dem attraktives Material dazu einlädt, die Wartezeit spielend zu überbrücken. Geeignet sind da etwa Wandpaneele, Drehscheiben, Spiegel, eine Bücherkiste oder auch ein Aquarium, um Fische zu beobachten. Von diesem Ankerplatz aus geht es dann nach draußen. Ankerplätze sind generell ein wertvolles Mittel, um bestimmte Übergänge, die mit dem Wechsel von Räumen und Aktivitäten zu tun haben, zu strukturieren. Es zeigt sich immer wieder, dass räumliche Gegebenheiten die Gestaltung von Mikrotransitionen maßgeblich beeinflussen und bei deren Planung oder Reflexion berücksichtigt werden müssen.</p>
<p>In Mikrotransitionen liegt ein großes Bildungspotenzial. Sind sie gut gestaltet, bieten sie Kindern eine Vielzahl an Lernerfahrungen. Dies zu erkennen und zu fördern ist die Aufgabe und die Kompetenz der pädagogischen Fachkräfte.</p>
<p><em>* Nelson, K. (2009): Young minds in social worlds: Experience, meaning, and memory. Cambridge: Harvard University Press. Gutknecht, D. (2015): Bildung in der Kinderkrippe. Wege zur professionellen Responsivität. Stuttgart: Kohlhammer.</em></p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>Fragen zur Gestaltung von Übergängen</h2>
<ul>
<li>In welcher Situation befindet sich das Kind gerade? Ist es vertieft in ein Spiel, ist es hungrig?</li>
<li>Wer kündigt den Übergang an? Die pädagogische Fachkraft selbst? Ein von ihr beauftragtes Kind? Eine Kollegin? Eine „magische Figur“ oder Puppe?</li>
<li>Über welchen Wahrnehmungsweg kündigt sich der Übergang an: durch einen Klang, ein visuelles Zeichen, eine Berührung, einen Duft?</li>
<li>In welche Situation kommt das Kind anschließend und wie ist diese Situation vorbereitet? Gibt es eine Kollegin, die die Kinder empfängt? Welcher Vorbereitung bedarf der Raum bzw. Platz (Wickelplatz, Schlafraum, Waschraum, Morgenkreis)? Gibt es hilfreiche Markierungen in der neuen Situation (z. B. Sitzkissen)? Kommen die Kinder in einen dunklen oder hellen Raum? Welchen Wahrnehmungsreizen ist das Kind ausgesetzt? Soll die Atmosphäre beruhigend und spannungsabbauend oder anregend sein?</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: Dorothee Gutknecht: Mikrotransitionen: Kleiner Wechsel, große Wirkung – Übergänge im Krippenalltag sensibel gestalten, Entdeckungskiste 1 / 2013, Verlag Herder</em></p>
<p></div>
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		<title>Gut vernetzt</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/gut-vernetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffnung nach außen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele der Projekte wurden ursprünglich von Kolleginnen oder Kollegen angestoßen und betreut. „Oft ergibt sich das durch die Mitarbeiterjahresgespräche, bei denen die Beschäftigten ein Jahresziel formulieren sollen“, erklärt die Kitaleiterin Romy Damme im Gespräch. Es ginge darum, welche Idee oder welchen Plan die Person in den kommenden zwölf Monaten im Sinne der Einrichtung verantwortlich umsetzen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/gut-vernetzt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gut vernetzt“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele der Projekte wurden ursprünglich von Kolleginnen oder Kollegen angestoßen und betreut. „Oft ergibt sich das durch die Mitarbeiterjahresgespräche, bei denen die Beschäftigten ein Jahresziel formulieren sollen“, erklärt die Kitaleiterin Romy Damme im Gespräch. Es ginge darum, welche Idee oder welchen Plan die Person in den kommenden zwölf Monaten im Sinne der Einrichtung verantwortlich umsetzen möchte. Weil dabei auf individuelle Interessen und Stärken eingegangen werde, seien die Beschäftigten mit Freude und Motivation dabei. Auf diese Weise kam etwa der Kinderyogakurs zustande, den es in Zukunft geben wird.</p>
<p>Wichtig ist, dass die Angebote möglichst nichts oder nur wenig kosten. Denn den Eltern, die meistens ohnehin nicht viel Geld haben, kann man zusätzliche Kosten nicht zumuten. Die Einrichtung selbst hat ein bestimmtes Budget, aber manche Ausgaben übersteigen auch dieses. Die Kita hält deshalb auch Ausschau nach Fördermöglichkeiten. Ob frisches Obst (EU-Schulobstprogramm) oder Milch (EU-Schulmilchprogramm) oder auch Workshops zu naturwissenschaftlichen Themen und Material zur Naturbeobachtung (wikilino) – bei Bummi ist man findig, bestehende Förderprogramme oder passende Wettbewerbe aufzuspüren und daran teilzunehmen.</p>
<p>Neben der Finanzierbarkeit der Projekte achtet die Kitaleitung auch stark darauf, dass sie inhaltlich passend sind, denn viele der Kinder haben sprachliche und motorische Defizite. So kommt es, dass manche Projekte, die zunächst vielversprechend klangen, nicht weitergeführt werden, wie etwa das Frühenglisch „Happy English“. „Davon haben die Kinder nicht profitiert“, bilanziert die stellvertretende Leiterin Theresa Schuwerak. Stattdessen kommt nun wöchentlich ein junger Mann der Kirchengemeinde und singt und musiziert mit den Kindern. An einem anderen Tag der Woche lauschen die Kleinen der Vorlesepatin Anita.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>Steckbrief AWO-Kita Bummi</h2>
<ul>
<li>Träger ist die AWO Kindertageseinrichtungen Halle (Saale) gGmbH</li>
<li>liegt in Halle-Neustadt, ein Viertel mit einem großen Anteil an Familien in prekären Lebensverhältnissen, viele haben eine Migrationsgeschichte</li>
<li>14 pädagogische Fachkräfte plus Praktikantinnen und FSJler betreuen &#8230;</li>
<li>&#8230; etwa 100 Kinder zwischen 8 Wochen und 6 Jahren in drei Nestgruppen und Elementargruppen</li>
<li>nimmt am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ teil und wurde bereits zum 4. Mal als&nbsp;„Gesunde Kita“ zertifiziert</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Öffentlichkeitsarbeit durch persönliche Kontakte</h2>
<p>Die Kindertageseinrichtung ist generell sehr gut in ihrem Umfeld vernetzt. Während enge Verbindungen zur örtlichen Grundschule und zum Hort für Kitas eine Selbstverständlichkeit sind, gibt es bei Bummi auch regelmäßigen Kontakt zur Sparkasse (die die Einrichtung gelegentlich mit einer Spende unterstützt), zum Altenheim und zu örtlichen Geschäften. Es ist ein Geben und Nehmen und ein gutes Miteinander im Stadtteil – getragen vor allem über persönliche Kontakte. „Das ist eine Form von Öffentlichkeitsarbeit“, meint Kitaleiterin Romy Damme schmunzelnd.</p>
<p>Mit dem Sportverein gibt es bereits seit Jahrzehnten gemeinsame Projekte, das hat beinahe Tradition, und Bewegungsförderung ist im Konzept der Kita Bummi ein entscheidender Baustein zur gesunden Entwicklung der Kinder.</p>
<figure id="attachment_3263" aria-describedby="caption-attachment-3263" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3263" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1.jpg" alt="" width="500" height="750" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1.jpg 928w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-245x368.jpg 245w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-200x300.jpg 200w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-768x1152.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-250x375.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-580x870.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-170x255.jpg 170w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-223x334.jpg 223w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-201x302.jpg 201w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Vernetzt_fkphotography_857a1846_Original-priv.-Nutzung-_d8bf5e99_-1-175x263.jpg 175w" sizes="auto, (max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-3263" class="wp-caption-text">Bewegungsangebote sind bei Bummi ein wichtiger Baustein des Konzepts.</figcaption></figure>
<p>Durch das Engagement einer Kollegin besteht auch ein guter Austausch mit einer Holz- und Textilwerkstatt, in der Menschen arbeiten, die für den ersten Arbeitsmarkt „fit gemacht“ werden sollen. Dort hilft man gern für kleines Geld aus, wenn etwa das riesige Puppenhaus grundsaniert werden muss. Theresa Schuwerak:„Da haben beide Seiten etwas von. Wir freuen uns und die&nbsp;sich ebenso.“ Neben den Projekten für die Kinder bietet die Kita aber auch in Kooperation mit Fachstellen, den „frühen Hilfen“ und den vielen Angeboten ihres Trägers Unterstützung für Familien (nicht nur) in schwierigen Situationen an. „Hier kümmert sich vor allem unsere Resilienzfachkraft, ohne die wir das nicht schaffen würden“, erklärt Romy Damme.</p>
<p>Trotz der umfangreichen Öffnung der Kita nach außen mit vielen Partnerinnen und Partnern ist die Kita recht gut durch die Coronapandemie gekommen. Manche Projekte und Aktionen wurden an die Gegebenheiten angepasst, andere neu entwickelt, nur wenige sind völlig weggebrochen. Das Fazit bislang: „Wir sind noch mehr zusammengerutscht. Unsere Kinder haben das wirklich prima gemacht und gut verkraftet.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>TIPPS</h2>
<ul>
<li>Angebote des Trägers sichten und wahrnehmen</li>
<li>Im Viertel nach Kooperationspartnern / Unterstützern Ausschau halten und persönlich&nbsp;ansprechen, z. B. Apotheke, Ladengeschäfte, Sparkasse, Kirchengemeinden, Sportvereine, Polizei (Verkehrssicherheit) und Feuerwehr&nbsp;(Brandschutzerziehung)</li>
<li>Budget für Fortbildungen nutzen, um die Stärken und &nbsp;Interessen der Beschäftigten zu fördern</li>
<li>Angebote der Frühförderstellen nutzen, guten Kontakt halten</li>
<li>„Fertige“ Projektideen und Material externer Anbieter nutzen (z. B. Haus der kleinen Forscher)</li>
<li>An Wettbewerben, Projekten oder Förderprogrammen teilnehmen, die ohne viel Aufwand realisierbar sind (z. B. EU-Schulprogramme, Präventionsprogramme der Kranken- und Unfallkassen)</li>
</ul>
<p></div>
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		<title>Hau(p)tsache gesund!</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/hauptsache-gesund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 09:48:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Händehygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Hautpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Hautschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kita-Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Haut schützen Bei Arbeitsbeginn, vor hautbelastenden Tätigkeiten und nach dem Händewaschen eine Hautschutzcreme auftragen und einmassieren. Dabei auch Fingerzwischenräume, Nagelfalze und Handgelenke berücksichtigen. Die Creme stärkt die Barrierefunktion der Haut. Hände waschen So oft wie nötig, aber so selten wie möglich. Denn häufiges Händewaschen lässt die Haut austrocknen. Bei sichtbarer Verschmutzung und nach dem &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/hauptsache-gesund/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hau(p)tsache gesund!“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Hauptsache-gesund_web.pdf" target="_blank" rel="noopener"> </a></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3317 alignright" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-150x150.png 150w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-250x250.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-263x263.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-255x255.png 255w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-238x238.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-214x214.png 214w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" />Haut schützen</h2>
<p>Bei Arbeitsbeginn, vor hautbelastenden Tätigkeiten und nach dem Händewaschen eine Hautschutzcreme auftragen und einmassieren. Dabei auch Fingerzwischenräume, Nagelfalze und Handgelenke berücksichtigen. Die Creme stärkt die Barrierefunktion der Haut.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3320 alignright" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-150x150.png 150w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-250x250.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-263x263.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-255x255.png 255w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-238x238.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-214x214.png 214w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" />Hände waschen</h2>
<p>So oft wie nötig, aber so selten wie möglich. Denn häufiges Händewaschen lässt die Haut austrocknen. Bei sichtbarer Verschmutzung und nach dem Toilettenbesuch die Hände und Fingerzwischenräume mit einem pH-hautneutralen, duftstofffreien Präparat gründlich waschen und danach sorgfältig mit einem Einmalhandtuch trocknen. Anschließend sollten die Hände wieder eingecremt werden.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3324 alignright" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2-150x150.png 150w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2-250x250.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2-263x263.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2-255x255.png 255w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2-238x238.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-2-214x214.png 214w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" />Hände desinfizieren</h2>
<p>Das Desinfizieren der Hände ist hautschonender und deshalb dem Waschen vorzuziehen, sofern es keine sichtbaren Verschmutzungen gibt. Alkoholbasierte, rückfettende Desinfektionsmittel verwenden, deren Wirksamkeit geprüft ist. Ausreichende Menge sorgfältig in die trockenen Hände einreiben und einwirken lassen. Vor dem Umgang mit Lebensmit-teln und vor der Versorgung von Wunden sowie nach der Versorgung von erkrankten Kindern (Durchfall, Erbrechen, Atemwegsinfektionen) und nach dem Kontakt mit Blut oder Ausscheidungen anwenden – auch wenn bei der Tätigkeit Handschuhe getragen wurden.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3325 alignright" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3-150x150.png 150w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3-250x250.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3-263x263.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3-255x255.png 255w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3-238x238.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-3-214x214.png 214w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" />Handschuhe tragen</h2>
<p>Das Tragen von Einmalschutzhandschuhen kann bei möglichem Kontakt mit Blut, Ausscheidungen, Schmutzwäsche oder anderem keimbehafteten Material verhindern, dass die Hände anschließend gewaschen werden müssen. Keine gepuderten Handschuhe verwenden (Allergiegefahr, Hautreizung) und nur über vollständig getrocknete Hände ziehen. Nach Beendigung der Tätigkeit die Handschuhe ausziehen und die Hände desinfizieren.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3326 alignright" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4-150x150.png 150w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4-250x250.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4-263x263.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4-255x255.png 255w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4-238x238.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2022/04/Illus-Hauptsache-gesund-S18-19_Zeichenfläche-1-Kopie-4-214x214.png 214w" sizes="auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px" />Hände pflegen</h2>
<p>Am Ende des Arbeitstags und darüber hinaus in der Frei-zeit fetthaltige, duftstofffreie Hautpflegecreme auftragen und einmassieren. Das unterstützt die Hautbarriere bei der Regeneration.</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">Weitere Infos</h2>
<p>Einen übersichtlichen „Hautschutz- und Händehygieneplan für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kindertagesstätte“ gibt es auf der Internetseite der BGW: <a href="https://www.bgw-online.de" target="_blank" rel="noopener">www.bgw-online.de</a></p>
<p>Lesen Sie ein Interview mit Prof. Dr. med. Manigé Fartasch vom Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV (IPA). Darin erklärt die Dermatologin unter anderem, was die Corona-Hygieneregeln für den Hautschutz bedeuten und was bei der Hautpflege zu beachten ist: <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/handpflege" target="_blank" rel="noopener">www.kinderkinder.dguv.de/handpflege</a></p>
<p></div>
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		<title>Früh kneippt sich auch in  der Kita</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/frueh-kneippt-sich-auch-in-der-kita/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:27:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Kneippen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=3276</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kneippen ist mehr als nur eine Wasseranwendung: In der Kita, die meine Tochter besucht, lernen die Kinder durch die regelmäßige Bewegung viel über ihre Gesundheit, sie machen wichtige Körpererfahrungen und stärken ihr Immunsystem. An den Kneipptagen und Kneippevents wechseln sich Bewegungs- und Ruhephasen ab. Das machen die Kinder ganz eigenständig. Sie sind da sehr vertieft &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/frueh-kneippt-sich-auch-in-der-kita/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Früh kneippt sich auch in  der Kita“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kneippen ist mehr als nur eine Wasseranwendung: In der Kita, die meine Tochter besucht, lernen die Kinder durch die regelmäßige Bewegung viel über ihre Gesundheit, sie machen wichtige Körpererfahrungen und stärken ihr Immunsystem. An den Kneipptagen und Kneippevents wechseln sich Bewegungs- und Ruhephasen ab. Das machen die Kinder ganz eigenständig. Sie sind da sehr vertieft und geben uns Erwachsenen auch mal Tipps – denn auch die Eltern dürfen beim Wassertreten mitmachen. Und jedes Jahr bekommt jedes Kind ein Teil zur Vervollständigung seines eigenen Kneippsäckchens mit Massagebällen, Bürsten und warmen Socken. Bei Austritt aus der Kita nehmen sie das Säckchen und die gesammelten Erfahrungen dann mit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Vorsicht zu behandeln</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-vorsicht-zu-behandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 07:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahrstoffverzeichnis]]></category>
		<category><![CDATA[Giftnotruf]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie glauben nicht, dass es in Ihrer Kita Gefahrstoffe gibt? Dann Sie wissen ja, dass beides so&#160;gar nicht zusammenpasst: kleine Kinder und gefährliche Substanzen. Aber was ist mit dem lösemittelhaltigen Alleskleber, den Sie zwar weit hinten in der Schublade aufbewahren, aber manchmal doch einsetzen, weil sich nicht alles mit Bastelleim kleben lässt? Natürlich ist er &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mit-vorsicht-zu-behandeln/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit Vorsicht zu behandeln“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Bestandsaufnahme: In jeder Kita gibt es Gefahrstoffe</li>
<li>Viele Stoffe lassen sich durch ungefährlichere Alternativen ersetzen</li>
<li>Kinder verstehen altersgerechte Erklärungen, warum gefährliche Stoffe für sie tabu sind</li>
</ul>
<p></div>
<p>Sie glauben nicht, dass es in Ihrer Kita Gefahrstoffe gibt? Dann Sie wissen ja, dass beides so&nbsp;gar nicht zusammenpasst: kleine Kinder und gefährliche Substanzen. Aber was ist mit dem lösemittelhaltigen Alleskleber, den Sie zwar weit hinten in der Schublade aufbewahren, aber manchmal doch einsetzen, weil sich nicht alles mit Bastelleim kleben lässt? Natürlich ist er für die Kinder tabu. Doch dann kommt Neele und sagt, ihr wäre ein Malheur passiert, und so bleibt die Tube auf dem Tisch liegen, während Sie schnell die Bescherung aufwischen und dem Kind beim Umziehen helfen. Alltag eben. Ob sich alle Kinder erinnern, dass dieser Kleber nur von Ihnen benutzt werden darf?! Carolin Langer ist Aufsichtsperson der Unfallkasse Sachsen. Für eine solche Situation empfiehlt sie: „Wenn wirklich keine Zeit ist, den Klebstoff wegzuräumen, muss die Erzieherin um Unterstützung bitten.“ In den Gruppenräumen haben Produkte, die Gefahrstoffe enthalten, nämlich absolut nichts verloren. In einem Materiallager, zu dem Kinder keinen Zutritt haben, gibt es auch für die Tube Alleskleber einen sicheren Platz. Tipp der Fachfrau: „Im Idealfall hat die Tür zum Materialraum einen Knauf, damit Kinder sie nicht selbstständig öffnen können. So wird außerdem von vornherein vermieden, dass jemand vergisst, die Tür abzuschließen.“</p>
<h2>Bestandsaufnahme und Gefahrstoffverzeichnis</h2>
<p>Hilfreich kann es sein, etwa an „Aufräumtagen“ eine Bestandsaufnahme zu machen, welche Stoffe und Arbeitsmaterialien, die in der Einrichtung verwendet werden, potenziell gefährlich sind. Erkennbar sind sie an den rautenförmigen Symbolen mit rotem Rand auf der Verpackung. Manchmal tauchen auch noch alte Produkte mit orangefarbenen Symbolen auf. „Die dürfen zwar weiterverwendet,&nbsp;aber nicht mehr verkauft werden“, erklärt Sebastian Hellmann, ebenfalls Aufsichtsperson der Unfallkasse Sachsen. „Aber ganz egal, ob neue oder alte Symbole: Die Beschäftigten müssen wissen, was sie bedeuten. Damit das so ist, müssen sie unterwiesen werden.“</p>
<p>Gefahrstoffe, das können lösemittelhaltige Far-ben, Lacke und Verdünner sein, auch Haushaltschemikalien für die Küchen- und Sanitärreinigung. Diese sind ätzend oder reizend, ebenso&nbsp;wie Spülmaschinenmittel, Bleiche und Entkalker. Spraydosen enthalten oft leicht entzündliche Treibgase, die als gefährlich eingestuft werden. Hellmann: „Die Gefahrstoffverordnung schreibt eigentlich ein Gefahrstoffverzeichnis vor. Wenn aber nur sehr geringe Mengen an Gefahrstoffen vorhanden sind, kann darauf verzichtet werden. Eine Übersicht über den Bestand sollte aber in jedem Fall vorhanden sein.“</p>
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<h2>Warum ein Gefahrstoffverzeichnis sinnvoll ist</h2>
<p>Das Gesetz schreibt vor, dass überall dort, wo Gefahrstoffe eingesetzt werden, ohne Ausnahme eine Gefährdungsbeurteilung gemacht werden muss (§ 6 der Gefahrstoffverordnung). Die Gefährdungsbeurteilung kann etwa anhand der Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen Produkte durchgeführt werden, die man von den Webseiten der Hersteller beziehen kann und die Sie ohne-hin griffbereit haben sollten. Wenn die Gefährdungs-beurteilung ergibt, dass nur eine geringe Gefährdung von den Stoffen ausgeht, müssen die Stoffe nicht in ein Gefahrstoffverzeichnis aufgenommen werden. Trotzdem hat ein Gefahrstoffverzeichnis Vorteile: Sie bekommen so einen raschen Überblick über die vorhandenen Gefahrstoffe in Ihrer Einrichtung und können beurteilen, welche womöglich gar nicht mehr benötigt und entsorgt oder aber durch andere, ungefährlichere ersetzt werden könnten. Auch bei möglichen Notfällen haben Sie so alle Informationen schnell zur Hand.</p>
<p>Mehr zu den gesetzlichen Vorgaben und deren Umsetzung in der Praxis finden Sie unter <a href="https://www.komnet.nrw.de" target="_blank" rel="noopener">www.komnet.nrw.de</a> in den Dialogen mit den Nummern <a href="https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/13207" target="_blank" rel="noopener">13207</a>, <a href="https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/22273" target="_blank" rel="noopener">22273</a>, <a href="https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/18145" target="_blank" rel="noopener">18145</a> und <a href="https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/2971" target="_blank" rel="noopener">2971</a>. Tipp: Lassen Sie sich von Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten!</p>
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<h2>Reinigungsmittel kindersicher aufbewahren</h2>
<p>Unvermeidbare Gefahrstoffe, selbst in Kindertageseinrichtungen, sind Reinigungsmittel. Ob Spülmaschinentabs, Handspülmittel oder Sanitärreiniger: Das alles gehört nicht in Kinderhände. Aber auch wenn es hinter geschlossenen Schranktüren aufbewahrt wird: Kinder sind findig. Überall dort, wo Kinder unbemerkt hineingehen können, müssen gefährliche Produkte so aufbewahrt werden, dass sie unzugänglich für die Kleinen sind. Das heißt also: Schränke absperren oder die Mittel weit nach oben räumen. Auch auf der Personaltoilette und in der Küche. „Außerdem dürfen Gefahrstoffe nicht neben Lebensmitteln oder anderen harmlosen Stoffen und Gemischen gelagert werden und schon gar nicht in Lebensmittelbehältern, wie Joghurtbechern oder Saftflaschen“, führt Hellmann aus.</p>
<h2>Sonderfall Desinfektionsmittel</h2>
<p>Bedingt durch die Coronapandemie sind inzwischen überall Desinfektionsmittel vorhanden. Viele Kinder mögen den Geruch und bedienen sich gern. Aber: Desinfektionsmittelspender sollten fest und immer außerhalb der Reichweite von Kindern montiert sein. Carolin Langer warnt: „Desinfektionsmittel sind Gefahrstoffe und dürfen nicht in Kinderhände gelangen. Ihre Anwendung muss auf die im Hygieneplan vorgesehenen Tätigkeiten beschränkt sein.“</p>
<p>Es ist immer besser, nicht nur ein Verbot auszusprechen, sondern es auch zu begründen. Die meisten Kinder sind wissbegierig und können schon – abhängig vom Alter und Entwicklungsstand – kindgerechte Erklärungen verstehen, warum bestimmte Sachen nicht für sie geeignet sind. Mit älteren Kindern können Sie dazu sogar kleinere&nbsp;Experimente machen, zum Beispiel um die Wirkung von säurehaltigen Reinigungsmitteln vorzuführen: Geben Sie dazu einige Tropfen Essigreiniger oder Entkalker auf ein Stück Eierschale. Es beginnt leicht zu schäumen, die Schale löst sich. Klar, dass diese Mittel auch für die Haut nicht gut sein können. Generell bietet es sich an, überall, wo es möglich und sinnvoll ist, milde und unbedenkliche Stoffe – am besten mit dem Kennzeichen Blauer Engel – zu verwenden. Carolin Langer meint dazu: „Prüfen Sie vor dem Einsatz eines Gefahrstoffs immer, ob dieser nicht durch ein ungefährliches Produkt ersetzt werden kann. Falls das gelingt, schließen Sie Gefährdungen für Kinder und sich selbst aus.“ Denn: Wo immer Gefahrstoffe vermieden werden können, dankt das nicht nur die Gesundheit, sondern (meistens) auch die Umwelt.</p>
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<h2>Achtung Notfall</h2>
<p>Gefahrstoffe können, abhängig von ihren Eigenschaften, zu akuten Vergiftungen, Verätzungen, Reizungen oder&nbsp;erbrennungen führen. Bei schweren Gefahrstoffunfällen kontrollieren Sie immer die Vitalfunktionen (Atmung, Puls, Bewusstsein) und wählen Sie den Notruf (112)! Stellen Sie Reste des Gefahrstoffs oder das Etikett sicher. Bei weniger schweren Gefahrstoffunfällen und Anzeichen einer Vergiftung kontaktieren Sie den Giftnotruf oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).</p>
<p><strong>Telefonnummern des Giftnotrufs<br />
</strong>Berlin: 030 19240<br />
Bonn: 0228 19240<br />
Erfurt: 0361 730730<br />
Freiburg: 0761 19240<br />
Göttingen: 0551 19240<br />
Mainz: 06131 19240<br />
München: 089 19240</p>
<p><a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/03_Verbraucher/09_InfektionenIntoxikationen/02_Giftnotrufzentralen/lm_LMVergiftung_giftnotrufzentralen_node.html" target="_blank" rel="noopener">www.kurzelinks.de/gift-notruf</a></p>
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<h2>Mehr erfahren!?</h2>
<p>Die Broschüre „Gefahrstoffe in Grundschulen und<br />
Kindertageseinrichtungen“ geht vertieft auf die Problematik ein (PDF): <a href="https://www.uksachsen.de/fileadmin/user_upload/Download/UK-Sachsen-Publikationen/UK-Sachsen-02-16-Gefahrstoffe-in-Grundschulen-und-Kindertageseinrichtungen.pdf" target="_blank" rel="noopener">www.kurzelinks.de/9sc7 </a></p>
<p>Kleine Experimente zu Chemie im Alltag gibt es in einer PDF-Broschüre vom Haus der kleinen Forscher: <a href="https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/fileadmin/Redaktion/1_Forschen/Themen-Broschueren/Broschuere_Sprudelgas.pdf" target="_blank" rel="noopener">www.kurzelinks.de/mm6i</a></p>
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		<title>Was tun im SOMMER?</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/sommer22/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 07:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Spielideen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blubb Blubb! Basteltipp für Knirpse Hier haben wir für Euch eine Bastelanleitung, wie Ihr schon mit Krippenkindern lustige Fische aus Papptellern gestalen könnt. App ans Tablet „Fiete Puzzle“ ist ein schönes Mini-Spiel, bei dem sich die Kinder durch Bilderbuchszenen puzzeln und dabei Formen erkennen müssen. Zwei Szenen sind kostenlos. Ruhige Sounds und Animationen. Buchempfehlungen Das &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/sommer22/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was tun im SOMMER?“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/sonne1.png" alt="Sonne" width="300" height="280"><figcaption class="wp-caption-text">Illu: Freepik/colorfulstudio</figcaption></figure>
<h6>Blubb Blubb! <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/bastelanleitung-fische" target="_blank" rel="noopener">Basteltipp für Knirpse<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/fisch.png" alt="" width="113" height="94"></a></h6>
<p>Hier haben wir für Euch eine Bastelanleitung, wie Ihr schon mit Krippenkindern lustige Fische aus Papptellern gestalen könnt.</p>
<p><a href="http://fiete-app.com/" target="_blank" rel="noopener">App ans Tablet</a><br />
„Fiete Puzzle“ ist ein schönes Mini-Spiel, bei dem sich die Kinder durch Bilderbuchszenen puzzeln und dabei Formen erkennen müssen. Zwei Szenen sind kostenlos. Ruhige Sounds und Animationen.</p>
<h6>Buchempfehlungen</h6>
<figure style="width: 1998px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/buecher.png" alt="Kinderbücher, Illustration von Freepik" width="1998" height="1449"><figcaption class="wp-caption-text">Illu: Freepik</figcaption></figure>
<p><a href="https://www.gerstenberg-verlag.de/Kinderbuch/Wimmlingen/Sommer-Wimmelbuch.html" target="_blank" rel="noopener">Das Sommer-Wimmelbuch</a><br />
Hier gibt es viel zu entdecken. Wimmelbücher bieten tolle Gesprächsanlässe und werden nie langweilig – ab 2 Jahren.</p>
<p><a href="https://tulipan-verlag.de/haiferien/" target="_blank" rel="noopener">Hai-Ferien</a><br />
Nini möchte Haie sehen und drängt ihren Papa, einen Segeltörn mit ihr zu unternehmen. Witziger und abenteuerlicher Vorlesetext mit großformatigen Bildern – ab 4 Jahren geeignet.</p>
<p><a href="https://das-sichere-haus.de/broschueren/upsi-buecher" target="_blank" rel="noopener">Broschüre: Upsi und das Seepferdchen</a><br />
Upsi lernt: Der beste Schutz vor dem Ertrinken ist,schwimmen zu können. Je eher, desto besser.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/sonne.png" alt="" width="93" height="79"></p>
<p><a href="https://www.klima-mensch-gesundheit.de/hitze-und-hitzeschutz/empfehlungen-fuer-kitas-und-schulen/" target="_blank" rel="noopener">Ist das heiß!</a><br />
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat übersichtliche Tipps zusammengestellt, wie Kinder und Beschäftigte in der Kita gut durch die nächste Hitzewelle kommen.</p>
<p><a href="https://www.heilpaedagogik-info.de/sommerlieder.html" target="_blank" rel="noopener">Trarira, der Sommer, der ist da!</a><br />
Reime und Lieder für die schönste Jahreszeit. Mit Texten und Melodien zum Anhören &#8211; und manchmal auch Videos.</p>
<p><a href="https://www.cleverinsonne.de/kita/" target="_blank" rel="noopener">Wir spielen Sonnendetektive</a><br />
Materialpaket mit tollen Spielideen rund um den Sonnenschutz. Speziall für Kitas aufbereitet können SIe die Materialien kostenlos bei der Uni Dresden anfordern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/krebs.png" alt="kleine Krabbe" width="110" height="67"></p>
<p><a href="https://www.kindergarten-ideen.de/jahreslauf/jahreszeiten-kindergarten-themen/sommer-jahreszeiten-kindergarten-themen/" target="_blank" rel="noopener">Mach mit!</a><br />
Auf dieser schönen Webseite&nbsp; gibt es viele naturverbundene Spiel- und Bastelideen für den Sommer!</p>
<p>Reime und Fingerspiele machen Kindern großen Spaß. Hier haben wir einige sommerliche davon für Euch zusammengestellt (PDF): <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/fingerspiele.pdf" target="_blank" rel="noopener">Herunterladen!</a></p>
<p>Hintergrundinfo zur Bedeutung von Reimen und Fingerspielen zum Nachlesen in einem der <a href="https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_Plentz_2016_Fingerspiele.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kita-Fachexte</a> (PDF).</p>
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<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2022/04/trinken.png" alt="" width="90" height="148">Übrigens:</strong> Kinder zwischen 1 und 6 Jahren sollen am Tag etwa 820 bis 940 ml trinken. Bei Hitze ist es deutlich mehr. Am besten eignen sich Wasser und ungesüßte Tees. Mit einem Spritzer Zitronensaft wird ein Sommerdrink daraus. Für Farbe sorgt zum Beispiel Hibiskus/Malve. Infos dazu <a href="https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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<p>Haben Sie noch mehr Tipps und Ideen? Teilen Sie sie über<br />
<em>#kikisommer</em> bei Instagram oder <a href="mailto:idee@dguv-kinderkinder.de" target="_blank" rel="noopener">mailen</a> Sie uns! Wir freuen uns auch über Ihre Tipps für einen tollen Herbst, die wir im nächsten Heft an dieser Stelle vorstellen.</p>
<p></div>
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