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	<title>02/2019 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Schattige  Plätzchen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/schattige-plaetzchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Weg zur Kita „Am Ballonstartplatz“ im bayerischen Gersthofen führt in ein typisches Neubaugebiet: Auf der grünen Wiese errichtete Reihenhäuser, in denen vor allem junge Familien leben. Für deren Nachwuchs wurde die Kita im Jahr 2014 neu gebaut. 112 Plätze bietet die Einrichtung, 60 davon sind von Krippenkindern belegt. Das moderne Gebäude erstreckt sich über zwei Etagen, die &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/schattige-plaetzchen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schattige  Plätzchen“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weg zur Kita „Am Ballonstartplatz“ im bayerischen Gersthofen führt in ein typisches Neubaugebiet: Auf der grünen Wiese errichtete Reihenhäuser, in denen vor allem junge Familien leben. Für deren Nachwuchs wurde die Kita im Jahr 2014 neu gebaut. 112 Plätze bietet die Einrichtung, 60 davon sind von Krippenkindern belegt.</p>
<p>Das moderne Gebäude erstreckt sich über zwei Etagen, die Stadt hat für die Kinderbetreuung sichtbar Geld in die Hand genommen. Auch für das gute Klima im Haus: In die Fußbodenheizung wird im Sommer 16 Grad warmes Wasser eingeleitet, so dass sie zur Kühlung beiträgt. Eine Herausforderung war der Sonnenschutz auf dem Außengelände der Kita. Alte Bäume oder große Büsche, die natürlichen Schatten über Rutsche, Spielschiff oder Wasserpumpe werfen, fehlten hier komplett.</p>
<p>„Wir gehen mit den Kindern jeden Tag raus, das ist wichtig für die Entwicklung“, sagt die Kita-Leiterin Susanne Mielke. In einem Jahr wie 2018 hätte das ohne zusätzliche Maßnahmen bedeutet: Spielen in der prallen Sonne von Anfang April bis Ende Oktober. „Die Kinder und Erzieherinnen müssen sich überall aufhalten können – ohne dass sie ständig der UV- Strahlung ausgesetzt sind.“ Deshalb suchte die Kita-Leitung gemeinsam mit der Stadt Gersthofen, dem Träger der Kita, und den Architekten nach Lösungen.</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Wo Bäume fehlen, Sonnensegel und Schirme einsetzen</li>
<li>Beschattungssysteme müssen wetterfest und sicher sein</li>
<li>An Lieblingsplätzen der Kinder für Schatten sorgen</li>
<li>Jalousien schützen Innenräume vor Überhitzung</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1411" aria-describedby="caption-attachment-1411" style="width: 896px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1411 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435.jpg" alt="" width="896" height="598" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435.jpg 896w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-263x176.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-768x513.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_06_09_Schattige-Plätzchen_K40B7275-e1555332631435-368x246.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1411" class="wp-caption-text">„Wir gehen mit den Kindern jeden Tag raus, das ist wichtig für die Entwicklung“, sagt Kita-Leiterin Susanne Mielke.</figcaption></figure>
<h2>Bunte Sonnensegel</h2>
<p>Rund um das große Spiel- und Klettergerüst der älteren Kinder sind jetzt hohe Metallstangen angebracht. An ihnen befestigt der Hausmeister an sonnigen Tagen große bunte Sonnensegel. „Das ist die optimale Lösung bei einem Neubau auf der grünen Wiese“, lobt Holger Baumann, Aufsichtsperson der Kommunalen Unfallversicherung Bayern. Zusätzlich gibt es mehrere große Sonnenschirme, etwa bei den drei Findlingen im Sandbereich. „Hier sitzen die Kinder häufig und spielen“, erzählt Susanne Mielke. Auch über der Matschanlage, wo die Kinder bei Hitze besonders gerne am silbrigen Rad der Wasserpumpe drehen, hängt inzwischen ein Sonnensegel.</p>
<figure id="attachment_1413" aria-describedby="caption-attachment-1413" style="width: 1030px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1413 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500.png" alt="" width="1030" height="686" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500.png 1030w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-263x175.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-300x200.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-768x512.png 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-250x167.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-580x386.png 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-379x252.png 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-238x159.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-214x143.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-14.55.53-e1555332997500-368x245.png 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1413" class="wp-caption-text">Sonnensegel sind die optimale Lösung bei einem Neubau auf der grünen Wiese.</figcaption></figure>
<p>Die Halterungen für die Segel und Schirme sind alle fest und sturmsicher im Boden verankert. „Das bietet auch bei Windböen einen guten Halt“, erklärt Holger Baumann. Bei der Auswahl an Beschattungssystemen sollte unbedingt auf eine dauerhafte Sicherheit und gute Qualität geachtet werden. Vorsicht ist daher bei Schnäppchen aus dem Baumarkt oder von Internet-Discountern geboten. Alle bereitgestellten Beschattungssysteme müssen sicher und für den dauerhaften Kita- Einsatz geeignet sein. Die Verletzungsgefahr bei Ständern von Sonnenschirmen für den privaten Einsatz beispielsweise durch Stolpern und Stürzen ist groß. Ebenfalls ein vermeidbares Risiko: herabhängende Schnüre und Bänder an Schirmen oder Sonnensegeln. „Die Kinder spielen damit und können sich im schlimmsten Fall strangulieren“, weiß die Aufsichtsperson. Auch darauf wurde „Am Ballonstartplatz“ geachtet.</p>
<p>Wo die Kinder am liebsten spielen – da muss für Schatten gesorgt werden. Dieses Prinzip war auch maßgeblich für den separaten Außenbereich der Unterdreijährigen. Deshalb spannt sich über der gesamten Sandanlage der Jüngsten ein rotes Sonnensegel. Auch über der Nestschaukel ist dieser UV-Schutz großflächig angebracht. „Für die Erzieherinnen ist es wichtig, dass sie beim Anschaukeln im Schatten stehen“, sagt die Kita-Leiterin.</p>
<p>An heißen Sommertagen gehen die Kinder nur morgens und am späteren Nachmittag raus. Dann bleiben die Fahrzeuge in ihrem Schuppen, stattdessen wird die Wasserrutsche am Hügel aufgebaut. Während der Mittagsstunden spielen die Kinder dann im Gebäude. An den raumhohen Fenstern verhindern Jalousien, dass einfallende Sonnenstrahlen die Gruppenräume übermäßig erhitzen.</p>
<h2>Spielen unter Markisen</h2>
<p>Zusätzlichen Schutz bietet ein breiter Balkon, der sich an der gesamten Südseite des Gebäudes entlangzieht. Oben im ersten Stock nutzen die Kinder gerne das schöne Wetter, sitzen an Spieltischen auf dem Balkon und beobachten Spaziergänger mit ihren Hunden oder die Müllmänner bei der Arbeit. Zur Seite hin, am Balkongeländer, schützen mit bunten Bahnen bespannte Elemente die Kinder vor der einfallenden Sonne. Unten auf dem Außengelände schafft der Überhang des Balkons wie eine riesige Markise schattige Plätzchen zum Spielen.</p>
<h2>Weiden wachsen schnell</h2>
<p>Neben den zahlreichen Sonnensegeln und -schirmen setzen Kita und Träger aber auch auf natürlichen Sonnenschutz. Auf dem Hügel der Älteren, hinten neben der Seilbahn oder bei den Erdbeerbeeten wurden Bäume und Büsche gepflanzt. Im Krippenbereich finden die Kinder unter Weidenbüschen ein schattiges Versteck. „Weiden wachsen schnell und sind nicht giftig“, betont Susanne Mielke die Vorzüge der Pflanzen. Diesen Kriterien genügen auch die Buchen, die „Am Ballonstartplatz“ noch etwas schmächtig wirken. Bis aus den Bäumen auf dem Außengelände der Kita großzügige Schattenspender werden, wird es wohl noch ein paar Jahre dauern.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1416" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545.png" alt="" width="1019" height="679" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545.png 1019w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-263x175.png 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-300x200.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-768x512.png 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-250x167.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-580x386.png 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-379x253.png 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-238x159.png 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-214x143.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-15-um-15.06.24-e1555333628545-368x245.png 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>HAUTSCHUTZ DURCH BESCHATTUNG</h2>
<p><strong>Sonnenschirme:</strong> Sie eignen sich für kleinere Flächen. Besonders flexibel und gut geeignet sind sogenannte Ampelschirme, die sich kippen und um 360° schwenken lassen. Damit können sie ideal dem Sonnenstand angepasst werden. Empfehlenswert ist ein Schirmbezug aus wetterbeständigem und vor UV-Strahlung schützendem Material. Der Schirmfuß sollte bodenbündig und barrierefrei verankert sein, sonst besteht Verletzungsgefahr.</p>
<p><strong>Markisen:</strong> Sinnvoll zur Beschattung von Flächen am Gebäude und bei Terrassen. Sie können bis zu sieben Meter breit und fünf Meter tief sein. Nachteilig sind die relativ kleine Beschattungsfläche, die Windanfälligkeit und die geringere Anpassungsfähigkeit bei niedrigstehender Sonne.</p>
<p><strong>Pflanzen:</strong> Ein alter Busch- und Baumbestand mit dichten Kronen liefert optimalen Schatten. Durch die Verdunstung hat er zusätzlich einen kühlenden Effekt. Sonnen- und Windschutz bietet auch eine Pergola, die mit Rankpflanzen wie wildem Wein oder immergrünem Geißblatt bepflanzt wird.</p>
<p><strong>Sonnensegel:</strong> Besonders geeignet zur Beschattung großer Flächen. Den optimalen Schutz bieten mehreckige Segel mit einer großen Beschattungsfläche.<br />
Sonnensegel, die dauerhaft angebracht bleiben, müssen winddurchlässig und sturmsicher befestigt sein. Wegen ihrer luftdurchlässigen Struktur bieten sie allerdings oftmals einen etwas geringeren UV-Schutz als Exemplare, die nicht wetterfest sind. Sonnensegel punkten besonders in Sachen Flexibilität: Sie können waagerecht, schräg oder senkrecht gespannt werden und sehr gut dem Sonnenstand angepasst werden.</p>
<p></div>
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<h2 style="text-align: center;">SICHERHEITSHINWEISE ZU SONNENSCHUTZSYSTEMEN</h2>
<ul>
<li>Beim Kauf auf das GS-Zeichen achten</li>
<li>Aufbau- und Montageanleitung befolgen</li>
<li>Bedienungs- und Sicherheitshinweise beachten</li>
<li>Befestigung und Funktion prüfen</li>
<li>Nur zugelassenes Zubehör verwenden</li>
<li>Sonnenschirme und Co nie ungesichert aufstellen</li>
<li>Auf Segeltuch mit möglichst hohem UV-Schutzfaktor achten</li>
<li>Sturm- bzw. Windfestigkeit beachten</li>
<li>Beschädigte Sonnensegel, Schirme und Markisen nicht verwenden</li>
<li>Wartung und Inspektion gemäß Herstellerangaben  durchführen lassen</li>
<li>Ideal sind Systeme mit bodenbündigem Einbau und ohne hervorstehende spitze Teile, wie Spannvorrichtungen</li>
<li>Falls vorhanden: herabhängende Seile oder Kordeln  entfernen; Kurbelsysteme ohne offene Seile sind besonders komfortabel und sicher</li>
</ul>
<p></div>
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<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">INFOMATERIAL</h2>
<p style="text-align: center;">Vielfältige <strong>Broschüren</strong> und weiterführende Infos der UKBW unter:<br />
<a href="http://www.kindergaerten-in-aktion.de/@@search?SearchableText=Sonne" target="_blank" rel="noopener">www.kindergaerten-in-aktion.de</a> &gt; Suchbegriff: Sonne</p>
<p style="text-align: center;">Weiterführende <strong>Broschüre</strong> „Arbeiten unter der Sonne“ der DGUV:<br />
<a href="https://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=26486" target="_blank" rel="noopener">publikationen.dguv.de</a> &gt; Suchbegriff: 203-085</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Flyer</strong> „Hautschutz ist (k)ein Kinderspiel“ der UKH:<br />
<a href="https://kita.ukh.de/fileadmin/ukh.de/pdf/Hautschutz_2018/UKH_Flyer_Hautschutz_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">kita.ukh.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></div>
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<p><img /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trinken nicht vergessen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/trinken-nicht-vergessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:11:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Silke Restemeyer, Ernährungswissenschaftlerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V.: Im Sommer oder wenn sich die Kinder viel bewegen, steigt der Bedarf. Da viele Kinder beim Spielen und Toben das Trinken vergessen, ist es wichtig, dass die pädagogischen Fachkräfte ihnen immer wieder Getränke anbieten. Regelmäßige Trinkpausen helfen, die Kinder daran zu erinnern. Persönliche, bunte Becher &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/trinken-nicht-vergessen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Trinken nicht vergessen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Silke Restemeyer, Ernährungswissenschaftlerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V.:</p>
<p>Im Sommer oder wenn sich die Kinder viel bewegen, steigt der Bedarf. Da viele Kinder beim Spielen und Toben das Trinken vergessen, ist es wichtig, dass die pädagogischen Fachkräfte ihnen immer wieder Getränke anbieten. Regelmäßige Trinkpausen helfen, die Kinder daran zu erinnern. Persönliche, bunte Becher oder Trinkflaschen sind auch eine gute Idee. Das motiviert die Kinder zum Trinken, denn sie lieben es bunt.</p>
<h2>Getränke für Kinder</h2>
<p>Wasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind für Kinder besonders empfehlenswert. Aufpeppen kann man das Wasser beispielsweise mit Zitronenscheiben oder Himbeeren. Auch ein Schuss Saft macht das Getränk attraktiver. Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zur täglichen Flüssigkeitszufuhr unter:<br />
<a href="https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/" target="_blank" rel="noopener">www.dge.de &gt; Wissenschaft &gt; Referenzwerte </a></p>
<h2>Mehr Trinken</h2>
<ul>
<li>Jedes Kind bekommt bei jeder Mahlzeit ein Glas Wasser</li>
<li>Wasser und Tee sind immer verfügbar und frei zugänglich</li>
<li>Regelmäßig an das Trinken erinnern</li>
<li>Beim Spielen regelmäßige Trinkpausen einrichten</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sonnentanz und  Sonnensäule</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnentanz-und-sonnensaeule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Buntstiften haben die Kinder gelbe Sonnen auf Papier gemalt. Sie haben „Wie gut, dass es die Sonne gibt“ gesungen, Bilderbücher mit Sonnengeschichten gelesen und auf dem Sommerfest einen Sonnentanz aufgeführt. Vor allem aber haben sie gelernt, dass sie ihre Haut vor den Strahlen schützen müssen und worauf es besonders ankommt. In der evangelischen Kita „Eliaskinder &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnentanz-und-sonnensaeule/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sonnentanz und  Sonnensäule“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnentanz-und-sonnensaeule/">Sonnentanz und  Sonnensäule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Buntstiften haben die Kinder gelbe Sonnen auf Papier gemalt. Sie haben „Wie gut, dass es die Sonne gibt“ gesungen, Bilderbücher mit Sonnengeschichten gelesen und auf dem Sommerfest einen Sonnentanz aufgeführt. Vor allem aber haben sie gelernt, dass sie ihre Haut vor den Strahlen schützen müssen und worauf es besonders ankommt. In der evangelischen Kita „Eliaskinder zum Förderturm“ in Dortmund wird Sonnenschutz großgeschrieben.</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kinder früh für Gefahr durch UV-Strahlen sensibilisieren</li>
<li>Gemeinsam eincremen als Ritual</li>
<li>Feste Regeln für schützende Kappen und Kleidung</li>
<li>Eltern informieren und einbeziehen</li>
</ul>
<p></div>
<p>Im Mittagskreis haben die Mädchen und Jungen geübt, wie sie sich richtig eincremen. Jeder mit seiner eigenen Sonnencreme. „Am Anfang sahen alle aus wie kleine Schneemänner, aber schon nach kurzer Zeit hat es richtig gut gefluppt“, sagt die Erzieherin Kyra Siebert. Mal muss eine Erzieherin auf die Tube drücken, aber sonst ist nicht mehr viel Hilfe gefragt. Die Kinder legen großen Wert darauf, sich alleine einzucremen. „Die Kinder so viel wie möglich selbst machen zu lassen, entspricht auch unserem pädagogischen Anspruch. So lernen sie viel besser.“ Natürlich haben die Fachkräfte einen Blick darauf, dass zum Schluss alle gut eingecremt sind. Die Mädchen und Jungen wissen auch, dass sie in der prallen Sonne niemals ohne Kopfbedeckung und T-Shirt in den Garten gehen dürfen.</p>
<p>Aus alten Kartons haben die Erzieherinnen mit den Kindern eine sogenannte Sonnensäule gebastelt und direkt neben dem Eingang der Kita aufgestellt. „Dort ist sie besonders gut zu sehen.“ An der Säule finden sich neben Bildern und Fotos wichtige Tipps für Eltern auf Deutsch und Englisch. Jeden Morgen informiert sich Kyra Siebert im Internet, wie hoch der UV-Index an diesem Tag wird – und hängt einen Zettel mit dem aktuellen Wert auf. In blau, gelb oder rot. So wissen die Kinder auf den ersten Blick, wann sie ganz besonders gut aufpassen müssen.</p>
<h2>Wissen weitergeben</h2>
<p>Viele Ideen konnte die Kita auf einer Fortbildung zur Hautkrebsprävention mitnehmen. An der eintägigen Veranstaltung, die von der Krebsgesellschaft NRW mit der Krankenkasse IKK classic angeboten wird, hat Erzieherin Kyra Siebert gemeinsam mit der Kitaleiterin teilgenommen. „Wir sind jetzt Spezialistinnen und geben die Infos ans Team weiter“, berichtet sie. Entworfen wurde das Projekt „SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder“ von der Europäischen Hautkrebsstiftung. Die Fortbildung habe ihnen verdeutlicht, wie empfindlich die Haut von Kindern sei, sagt Kyra Siebert, „und wie schnell etwas passieren kann, wenn man nicht aufpasst“.</p>
<p>Das Team habe daraufhin Regeln aufgestellt, zum Beispiel, dass jedes Kind eingecremt in den Kindergarten kommen muss und täglich mittags noch einmal nachgecremt wird. Brennt die Sonne zu sehr, bleiben alle über die Mittagszeit drinnen. Wichtig ist auch, dass die Mitarbeiterinnen ebenfalls nur mit Hut raus gehen, Nacken sowie Arme und Beine weitgehend bedecken. „Wir sind Vorbilder“, betont die Erzieherin. Die meisten Eltern hätten das Projekt direkt gut angenommen. Allerdings besuchen die Einrichtung über 100 Kinder aus 14 Nationen. Nicht allen war auf Anhieb bewusst, dass Sonnenschutz auch für Mädchen und Jungen mit dunklerer Hautfarbe ein wichtiges Thema ist. Die Erzieherinnen haben deshalb einige Eltern in Einzelgesprächen noch einmal darauf hin gewiesen – und die Regel erklärt: „Wer nicht eingecremt ist, darf nicht nach draußen.“</p>
<p>Zusätzlich hat die Kita alle Eltern zu einem Infonachmittag eingeladen. Dabei hielt eine Dermatologin aus einer Hautklinik einen Vortrag. „Das kommt noch einmal ganz anders rüber, als wenn wir als Erzieherinnen etwas darüber erzählen“, weiß Kyra Siebert. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Und die Kinder wurden danach sehr viel besser eingecremt in die Kita gebracht. Fazit: „Vielen Eltern war vorher selbst nicht bewusst, wie gefährlich die Sonne sein kann.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">SUNPASS</h2>
<p style="text-align: center;">Zu viel Sonne im Kindesalter gilt als Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Deshalb hat die Europäische Hautkrebsstiftung die Präventionskampagne „SunPass – gesunder Sonnenspaß für Kinder“ entwickelt. Ziel ist es, Kitas für Sonnenschutz zu sensibilisieren.</p>
<p style="text-align: center;">Infos unter: <a href="https://www.krebsgesellschaft.de/deutsche-krebsgesellschaft/praevention/sunpass.html" target="_blank" rel="noopener">www.krebsgesellschaft.de &gt; </a><br />
Deutsche Krebsgesellschaft &gt; Prävention &gt; SunPass-Projekt</p>
<p></div>
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		<title>Sonnenschutz – wir passen auf!</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnenschutz-wir-passen-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit Kinderhaut optimal vor Sonnenstrahlen geschützt ist, reicht es nicht, die Kleinen einmal am Tag mit einer Sonnencreme einzuschmieren. Die Übersicht zeigt, wie es geht! Sie können Sie in drei Sprachen im PDF-Format herunterladen, ausdrucken und in der Kita aufhängen. Aushang in Deutsch Aushang in Türkisch Aushang in Arabisch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Damit Kinderhaut optimal vor Sonnenstrahlen geschützt ist, reicht es nicht, die Kleinen einmal am Tag mit einer Sonnencreme einzuschmieren. Die Übersicht zeigt, wie es geht! Sie können Sie in drei Sprachen im PDF-Format herunterladen, ausdrucken und in der Kita aufhängen.</p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1435 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang.jpg" alt="Das Bild zeigt zwei Kinder, die sich optimal vor Sonnenstrahlen schützen." width="4961" height="3520" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang.jpg 4961w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-263x187.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-300x213.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-768x545.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-1440x1022.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-250x177.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-1392x988.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-580x412.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-359x255.jpg 359w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-238x169.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-214x152.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang-368x261.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a></p>
<p><a title="[Link öffnet in neuem Fenster] [Link öffnet in neuem Fenster]" href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/04/S_12_13_19-50-044-KinderKinder-2_19_Aushang.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aushang in Deutsch </a></p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/12/19-50-198-Aushang-Sonnenschutz_TR.pdf">Aushang in Türkisch</a></p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/12/19-50-198-Aushang-Sonnenschutz_AR.pdf">Aushang in Arabisch</a></p>
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		<item>
		<title>„Vermeidbare Schäden“</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/vermeidbare-schaeden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ist Sonnenschutz gerade bei Kindern so wichtig? Kinder haben in den ersten Lebensmonaten noch kein eigenes Pigment gebildet. Das heißt, der hauteigene Sonnenschutz ist noch nicht aktiviert und zusätzlich ist ihre Haut dünner. Wenn Kinder in diesem Alter einen Sonnenbrand bekommen, fangen sie schon sehr früh an, ihr negatives Sonnenkonto zu füllen. Das Risiko &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/vermeidbare-schaeden/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Vermeidbare Schäden““ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Warum ist Sonnenschutz gerade bei Kindern so wichtig?</h3>
<p>Kinder haben in den ersten Lebensmonaten noch kein eigenes Pigment gebildet. Das heißt, der hauteigene Sonnenschutz ist noch nicht aktiviert und zusätzlich ist ihre Haut dünner. Wenn Kinder in diesem Alter einen Sonnenbrand bekommen, fangen sie schon sehr früh an, ihr negatives Sonnenkonto zu füllen. Das Risiko ist dann erhöht, im Alter an weißem oder schwarzem Hautkrebs zu erkranken.</p>
<h3>Ab welchem Alter sind Kinder weniger empfindlich gegen schädliche Sonnenstrahlen?</h3>
<p>Die größte Gefährdung besteht im Säuglings- und Kleinkindalter, aber auch im Schulkindalter sollten die Kinder geschützt werden.</p>
<h3>Zu welcher Tageszeit sind die Sonnenstrahlen am schädlichsten?</h3>
<p>Etwa zwischen 11 und 15 Uhr. Um die Mittagszeit muss man raus aus der Sonne. Das gilt auch für Erzieherinnen und Erzieher. Die Kinder sollten dann drinbleiben oder geschützt im Schatten spielen. Wenn sie einen Sonnenbrand bekommen, weil sie zu dieser Zeit ungeschützt draußen sind, ist das ein vermeidbarer Schaden. Hier sind die Erwachsenen verantwortlich.</p>
<h3>Wie schützt man Kinder am besten vor zu viel Sonneneinstrahlung?</h3>
<p>Das Wichtigste ist, dass man Sonnenschutzkleidung mit Creme kombiniert. Vor allem an den unbedeckten Stellen und Sonnenterassen wie Stirn, Nase und Ohren. Es gibt spezielle Sonnencremes, die das Licht zurückweisen, also einen physikalischen Filter haben. Diese Cremes sollte man bei Kindern und Säuglingen bis zum zweiten Lebensjahr einsetzen.</p>
<h3>Und die gängigen Sonnencremes?</h3>
<p>Die sind für Kinder ab zwei Jahren empfehlenswert. Es gibt auch spezielle UV-Schutzpräparate, die für Kinder bevorzugt zu verwenden sind. Aber auch hier immer in Kombination mit geeigneter Sonnenschutzkleidung.</p>
<h3>Kleidung zum Sonnenschutz ist also wichtig. Würden Sie UV-Schutzkleidung empfehlen?</h3>
<p>Es muss nicht unbedingt die teure UV-Schutzkleidung sein. Wichtig ist, dass möglichst viel Haut bedeckt und der Stoff dicht gewebt ist.</p>
<h3>Welchen Lichtschutzfaktor sollte die Sonnencreme für Kinder haben?</h3>
<p>Ich empfehle den höchsten verfügbaren Lichtschutzfaktor, also Faktor 50. Wenn sie in der Kita 30 Kinder betreuen und einschmieren sollen, können sie nicht ständig auf den individuellen Hauttyp der einzelnen Kinder achten und nachcremen. Also nehmen sie den höchsten Lichtschutzfaktor für den längsten möglichen Schutz.</p>
<h3>Sie haben gerade das Thema Hauttyp angesprochen. Was versteht man darunter?</h3>
<p>Es gibt sechs Hauttypen: von 1 – das ist der sehr helle, rothaarige Typ – bis zum dunkelhäutigen Typ 6. Ein dunklerer Hauttyp hat einen höheren eigenen Sonnenschutz. Bei Kindern mit einem helleren Hauttyp muss man ganz besonders auf den Sonnenschutz achten.</p>
<h3>Was empfehlen Sie als Ärztin: Sollen die Kinder sich selbst eincremen?</h3>
<p>Kinder wissen nicht, wie man sich richtig eincremt. Die Erzieherinnen und Erzieher können die Kinder spielerisch einbeziehen, damit sie es lernen. Aber pädagogische Fachkräfte müssen immer darauf achten, dass richtig, ausreichend und gerade die Sonnenterrassen eingecremt werden. Ein Kollege hat sich in einer Studie mit UV-Schutz auseinandergesetzt. Die hat gezeigt, dass selbst Erwachsene sich oft nicht richtig eincremen, auch wenn man es ihnen erklärt. Ein kleines Kind schafft das nicht alleine.</p>
<h3>Braucht jedes Kind eine eigene Sonnencreme?</h3>
<p>Man muss natürlich die Eltern fragen, ob eine Hauterkrankung oder Allergie beachtet werden muss. Eine Informationsveranstaltung ist da meiner Meinung nach sinnvoll. Dort kann man die Eltern über die Sonnenschutzprävention in der Kita aufklären und sollte sich eine schriftliche Einverständniserklärung einholen. Wenn keine Erkrankungen oder Allergien vorliegen, kann man mit einer UV-Schutz-Creme Faktor 50 alle Kinder eincremen.</p>
<h3>Aber eine Creme für alle – ist das nicht unhygienisch?</h3>
<p>Man muss natürlich auf Hygienemaßnahmen achten. Also nach jedem Kind Hände waschen, niemals Creme aus einem Topf nehmen und ganz wichtig: Immer frei aus der Tube herausdrücken, damit sich keine Bakterien anlagern.</p>
<h3>Ist die Sonneneinstrahlung nur schädlich oder hat sie auch positive Effekte?</h3>
<p>Das ist eine Frage der Menge. Ein gewisses Maß an Sonne tut gut, das benötigt die Haut für den Vitamin-D-Stoffwechsel. Dafür genügen jedoch 15 Minuten direkte Sonneneinstrahlung pro Tag. Die Sonne wirkt außerdem auf die Psyche, die Stimmung ist positiver, wenn sie scheint. Es ist wichtig, Kinder vor schädlicher Strahlung zu schützen. Aber das heißt nicht, dass sie nie in die Sonne gehen dürfen.</p>
<figure id="attachment_1504" aria-describedby="caption-attachment-1504" style="width: 3815px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1504" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438.jpg" alt="" width="3815" height="2548" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438.jpg 3815w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-263x176.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-768x513.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-1440x962.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-1392x930.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2019/04/Peytavi-e1556135216438-368x246.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1504" class="wp-caption-text">Prof.Dr. Ulrike Blume Peytavi</figcaption></figure>
<p>Interview mit Prof. Dr. med. Ulrike Blume-Peytavi. Sie ist Kinderdermatologin und stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité Berlin.</p>
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		<item>
		<title>Mehr als nur reden</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/mehr-als-nur-reden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:11:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon ein Tisch macht einen Unterschied. Früher saßen die 16 pädagogischen Fachkräfte der Kita Schützenstraße bei ihren Teambesprechungen an einem langen Tisch nebeneinander aufgereiht, der Raum war sehr schmal. Das wollte die Kita-Leiterin Katrin Scholz ändern. Sie räumte ihr Büro und machte es zum neuen Teamzimmer. Hier versammeln sich die Erzieherinnen heute bei den monatlichen Sitzungen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mehr-als-nur-reden/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mehr als nur reden“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mehr-als-nur-reden/">Mehr als nur reden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon ein Tisch macht einen Unterschied. Früher saßen die 16 pädagogischen Fachkräfte der Kita Schützenstraße bei ihren Teambesprechungen an einem langen Tisch nebeneinander aufgereiht, der Raum war sehr schmal. Das wollte die Kita-Leiterin Katrin Scholz ändern. Sie räumte ihr Büro und machte es zum neuen Teamzimmer. Hier versammeln sich die Erzieherinnen heute bei den monatlichen Sitzungen rund um einen quadratischen Tisch. Alle können miteinander Augenkontakt aufnehmen, sagt die Sozialfachwirtin. „Es beteiligen sich auch alle viel aktiver.“</p>
<p>In der Kita Schützenstraße hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert: Einige pädagogische Fachkräfte gingen in den Ruhestand, andere in Elternzeit. Neue Erzieherinnen kamen hinzu, gleichzeitig nimmt die Kita am Berliner Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ teil. Das nahm Katrin Scholz zum Anlass, frischen Wind in die Einrichtung zu bringen. Die Belegschaft besuchte eine Fortbildung zum Thema Teamentwicklung. Möglich waren diese Veränderungsprozesse nur durch die Unterstützung des Trägers Kindergärten NordOst, dem größten Kita-Träger Berlins.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Feste Besprechungstermine einrichten</li>
<li>Das Team bei der Themenplanung einbeziehen</li>
<li>Für eine angenehme Atmosphäre sorgen</li>
<li>Regeln für eine wertschätzende Kommunikation aufstellen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gemeinsame Themenplanung</h2>
<p>Diese Teamfortbildung brachte gleich mehrere konkrete Neuerungen. Für die Dienstbesprechung gibt es jetzt einen festen Termin: An jedem zweiten Mittwoch im Monat ab 16.30 Uhr für etwa zwei Stunden. Damit alle teilnehmen können, holen die Eltern ihre Kinder an diesem Tag früher ab.</p>
<p>Die Tagesordnung kann jetzt ergänzt werden, jeder im Team kann Themen vorschlagen. „So werden keine Dinge besprochen, die an unseren Interessen vorbeigehen“, sagt die Erzieherin Marina Bösa. Zwei Kolleginnen sind dafür verantwortlich, den Raum vorzubereiten.</p>
<h2>Jede Meinung zählt</h2>
<p>Die Besprechung beginnt stets mit ein paar gemeinsamen Lockerungsübungen, die eine Erzieherin anleitet. Sie wurde zur Gesundheitsmultiplikatorin ausgebildet. „So ein aktiver Start ist wichtig, um die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter zu steigern und mehr aktive Bewegung in den Berufsalltag zu integrieren“, sagt Katrin Scholz. In der Fortbildung stellte das Team auch Regeln für eine wertschätzende Gesprächskultur auf: Jede Meinung zählt gleich viel. Es wird bewusst zugehört und keine Wertung vorgenommen – auch nicht durch Mimik oder Gestik. „Es kommt immer wieder einmal vor, dass wir in alte Verhaltensmuster fallen“, berichtet Katrin Scholz. „Dann disziplinieren wir uns selbst untereinander und machen gegebenenfalls eine kleine Pause.“</p>
<p>Früher waren oft dieselben Personen bei den Besprechungen tonangebend, andere hielten sich völlig zurück. „Damit alle Position beziehen, stimmen wir jetzt sämtliche Entscheidungen ab.“ Was das Team verbindlich beschließt, vertritt es auch gemeinsam nach außen. Probleme und Konflikte werden abhängig vom Thema entweder im Team geklärt oder die L eiterin bespricht und bearbeitet sie zeitnah mit der betreffenden pädagogischen Fachkraft.</p>
<p>Zu einzelnen speziellen Themen bilden sich Arbeitsgruppen, die diese Themen aufbereiten und dem gesamten Team die Ergebnisse vorstellen. Jede pädagogische Fachkraft, die eine Fortbildung besucht hat, trägt die Inhalte in der Dienstberatung kurz vor. „So erfährt sie Wertschätzung und wird von den anderen als Expertin wahrgenommen“, erklärt die Leiterin. Außerdem profitiere das gesamte Team von den neuen Kenntnissen.</p>
<h2>Aktiver Austausch</h2>
<p>Dienstbesprechungen werden in der Kita Schützenstraße nicht als notwendiges Übel verstanden, sondern als Möglichkeit zur Beteiligung gesehen und zum aktiven Austausch. „Mein Team und ich gehen jetzt offener und ehrlicher miteinander um“, sagt Katrin Scholz. Inzwischen nutzt das Team die Zeit nach der Dienstberatung auch, um gemeinsam Geburtstage und andere Jubiläen zu feiern. Durch die neu strukturierte Teambesprechung habe sich das gesamte Arbeitsklima verbessert, sagt Katrin Scholz. „Alle bringen sich mehr ein, haben einen einheitlicheren Kenntnisstand und sind zufriedener.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2>GUTE KOMMUNIKATION IN SITZUNGEN</h2>
<ul>
<li>Teile ich Informationen, die für andere ebenfalls wichtig sind oder sein können?</li>
<li>Bringe ich mich mit eigenen Ideen und Vorschlägen ein?</li>
<li>Begegne ich anderen Menschen mit Wertschätzung, Höflichkeit und Respekt?</li>
<li>Spreche ich ehrlich das an, was mir auffällt oder wo ich unsicher bin?</li>
<li>Bringe ich Kritik sachlich an und suche gemeinsam im Team nach Lösungen?</li>
</ul>
<div style="text-align: center;">Kommunikation ist ein Handlungsfeld der DGUV-Kampagne<br />
<span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span>. Mehr dazu unter: <a href="https://www.kommmitmensch.de" target="_blank" rel="noopener">www.kommmitmensch.de</a></div>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">„KITAS BEWEGEN“</h2>
<p style="text-align: center;">… ist ein Berliner Landesprogramm mit dem Ziel, die Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern nachhaltig zu verbessern.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mehr zum Programm unter:</strong><br />
<a href="http://gute-gesunde-kitas-in-berlin.de" target="_blank" rel="noopener">www.gute-gesunde-kitas-in-berlin.de</a></p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/mehr-als-nur-reden/">Mehr als nur reden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Achtung: Fangstelle</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/achtung-fangstelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=1454</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wir waren in großer Sorge“, sagt Julia Heid, stellvertretende Leitung des städtischen Kindergartens Gaggenau-Oberweier. Die pädagogischen Fachkräfte haben eine gefährliche Entwicklung in der Einrichtung in Baden-Württemberg beobachtet: Immer mehr Kinder kamen in Pullis und Jacken mit langen Kordeln oder mit Schmuck in die Kita. „Bei den Mädchen gab es den Trend zu herunterhängenden Ohrringen. Aber auch &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/achtung-fangstelle/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Achtung: Fangstelle“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir waren in großer Sorge“, sagt Julia Heid, stellvertretende Leitung des städtischen Kindergartens Gaggenau-Oberweier. Die pädagogischen Fachkräfte haben eine gefährliche Entwicklung in der Einrichtung in Baden-Württemberg beobachtet: Immer mehr Kinder kamen in Pullis und Jacken mit langen Kordeln oder mit Schmuck in die Kita. „Bei den Mädchen gab es den Trend zu herunterhängenden Ohrringen. Aber auch Ringe, Armbänder und lange Halsketten waren sehr beliebt“, erzählt eine Erzieherin. Eine echte Gefahr für die Kinder: Sie können sich strangulieren.</p>
<p>„Es gibt viele schlimme Unfälle mit Kordeln, Schals und Schmuck. Auch tödliche Unfälle gab es schon mehrfach in Kitas“, berichtet Holger Eckmann, Aufsichtsperson der Unfallkasse Baden- Württemberg. Der lange Ohrring verhakt sich beim Spiel im Haar eines anderen Kindes. Der Schal legt sich beim Klettern um einen Balken. Ein Kind erklimmt eine Fensterbank und bleibt mit seiner Schlüsselkette am Fenstergriff hängen.</p>
<p>Im Kindergarten in Gaggenau haben die pädagogischen Fachkräfte anfangs die Kinder gebeten, Ketten und Ringe abzulegen. Lange Schals unter die Jacken gesteckt. „Wir verstehen ja, dass die Kinder schön aussehen wollen. Aber das darf nicht auf Kosten der Sicherheit gehen“, sagt Julia Heid.</p>
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<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Schnüre, Schmuck &amp; Co sind ein Risiko für Kinder</li>
<li>Schmuck und Schals vor Bewegungsspielen ablegen</li>
<li>Schnüre von Rollos oder Jalousien entfernen</li>
<li>Die Eltern über Gefahren informieren</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fachkräfte als Vorbild</h2>
<p>Auf dem Außengelände von Kitas gibt es viele mögliche Risiken. Auch wenn die Außenspielgeräte geprüft und frei von klassischen Fangstellen sind: Mit einem Loop können die Kinder trotzdem hängen bleiben. Gefährlich wird es auch, wenn mit Seilen oder Pferdegeschirren geklettert wird. „Heute gibt es Pferdegeschirre mit Klettverschluss, die sind ungefährlicher“, weiß die Aufsichtsperson. Grundsätzlich gilt: Mit Seilen wird nicht geklettert. Gleiches gilt für Fahrradhelme.</p>
<p>Aber auch in den Innenräumen kann es Gefährdungen geben. Besondere Vorsicht ist etwa bei Bewegungsbaustellen geboten. Schmuck und Schals müssen vor der Nutzung abgelegt werden. Dabei haben die pädagogischen Fachkräfte eine wichtige Vorbildfunktion. Tragen sie Ringe, Ketten, lange Ohrringe und Schals, ist den Kindern nur schwer vermittelbar, dass sie auf diese Accessoires verzichten sollen. Manche Fangstellen werden aber auch übersehen, beispielsweise Befestigungsseile von Hängematten oder Schnüre an Rollos und Jalousien. Diese müssen außerhalb der Reichweite von Kindern sein oder entfernt werden.</p>
<p>„Kinder können nicht erkennen, dass ihnen durch Fangstellen eine Gefahr droht“, erklärt Holger Eckmann. Aber nicht nur die pädagogischen Fachkräfte müssen vorbeugen und Gefährdungen beseitigen. Hier sind auch die Eltern ganz wesentlich in der Pflicht. Sie kaufen die Anziehsachen für die Kinder, sie erlauben ihnen, Schmuck in der Kita zu tragen. Vielen Eltern ist die Gefahr vermutlich gar nicht bewusst.</p>
<h2>Den Dialog suchen</h2>
<p>Kitas können deshalb Hausregeln aufstellen und das Tragen von Schmuck, Schals und Co in der Einrichtung verbieten. Aufsichtsperson Holger Eckmann empfiehlt, den Dialog zu suchen und die Eltern für das Thema zu sensibilisieren. Die Erzieherinnen und Erzieher können das Thema beispielsweise bei einem Elternabend oder bei Tür-und-Angel-Gesprächen aufgreifen. Manchmal hilft es auch, Broschüren in der Kita auszulegen oder zu verteilen.</p>
<p>Auch der städtische Kindergarten in Gaggenau ist aktiv auf die Eltern zugegangen: Als immer mehr Kinder regelmäßig mit Schmuck in die Einrichtung kamen, haben die Fachkräfte einen Beitrag für ihre Kindergartenzeitung verfasst und auf die Gefahren der Strangulation hingewiesen. „Lasst das bitte weg“, lautete die Botschaft an die Eltern. Seitdem ist es deutlich besser geworden.</p>
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<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2>SICHERHEIT FÖRDERN</h2>
<ul>
<li>Keine Schnüre und Kordeln an Kinderkleidung.</li>
<li>Offene Schnürsenkel können gefährlich werden. Sicher sind Schuhe mit Klettverschlüssen.</li>
<li>Schlüsselbänder, Ketten, Ohrringe und Ringe vor Bewegungsspielen ablegen.</li>
<li>Auf Loops verzichten.</li>
<li>Die Enden von langen Schals immer in die Kleidung stecken.</li>
<li>Kinder, die mit Riemen, Seilen oder Leinen spielen, dürfen nicht klettern.</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">INFOMATERIAL</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Broschüre</strong> zu sicherer Kinderkleidung:<br />
„Tipps, die Leben retten“:<br />
<a href="https://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=24098" target="_blank" rel="noopener">publikationen.dguv.de</a> &gt; Bestellnummer: 202-065</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Plakat</strong> „Gefahr durch Kordeln“<br />
<a href="https://www.kuvb.de/de/medien/plakate/?tx_contrast=1%25252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525" target="_blank" rel="noopener">www.kuvb.de</a> &gt; Medien &gt; Plakate</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Homepage</strong> zu Kindersicherheit bei Sicht- und Sonnenschutz:<br />
<a href="http://kindersicherheit.vis-online.de" target="_blank" rel="noopener">kindersicherheit.vis-online.de</a></p>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schlafenszeit</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/schlafenszeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:12:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Annas Papa möchte nicht, dass seine Tochter einen Mittagsschlaf in der Kita macht – sie schläft dann abends zu spät ein. Bens Mama sagt, ihr Sohn solle mindestens eine Stunde schlafen. Und Jakobs Eltern wissen, dass ihr Kind in der Kita sowieso kein Auge zumacht. „Die Gestaltung der Schlaf- und Ruhezeiten in der Kita ist eine &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/schlafenszeit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schlafenszeit“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Annas Papa möchte nicht, dass seine Tochter einen Mittagsschlaf in der Kita macht – sie schläft dann abends zu spät ein. Bens Mama sagt, ihr Sohn solle mindestens eine Stunde schlafen. Und Jakobs Eltern wissen, dass ihr Kind in der Kita sowieso kein Auge zumacht. „Die Gestaltung der Schlaf- und Ruhezeiten in der Kita ist eine große Herausforderung für die pädagogischen Fachkräfte“, sagt Birgit Pfister, Referentin des Evangelischen Landesverbands Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e. V. In ihren Seminaren sprechen pädagogische Fachkräfte sie regelmäßig auf das Thema Mittagsschlaf an.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage, wie viel Schlaf ein Kind benötigt. Dafür sind die Gewohnheiten und Bedürfnisse der Kinder zu unterschiedlich. „Der Entwicklungsstand spielt für das Schlafbedürfnis eine Rolle, aber auch Faktoren wie der Gesundheitszustand und der Verlauf der vergangenen Nacht“, so Birgit Pfister.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Unterschiedliche Schlafbedürfnisse der Kinder berücksichtigen</li>
<li>Feste Rituale helfen beim Einschlafen</li>
<li>Schlafraum reizarm einrichten</li>
<li>Den Eltern die Kita-Regeln vermitteln</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Übergang gestalten</h2>
<p>Damit sich die Kinder während des Mittagsschlafs in der Kita erholen können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. „Kinder können sich nur entspannen und einschlafen, wenn sie sich geborgen fühlen.“ Deshalb müssen die Fachkräfte dafür sorgen, dass Kinder gut zur Ruhe kommen und sich sicher fühlen.</p>
<p>Dabei ist diese Zeit sehr herausfordernd für alle Beteiligten. Der Übergang nach dem Mittagessen von hoher Aktivität der Kinder zur Ruhephase muss gelingen. Häufig wird der Raum gewechselt und oft auch die Bezugsperson. „Es ist unheimlich wichtig, dass diese Zeit hochritualisiert ist, der Ablauf immer die gleichen Elemente enthält und in Ruhe gestaltet wird. Eine Art ,inneres Drehbuch‘ gibt den Kindern Sicherheit“, so Birgit Pfister.</p>
<p>Auch dem Team helfen klare Regeln. Beispielsweise, dass die Mittagsruhe nicht bedeutet, dass die Kinder schlafen müssen. Die Expertin weiß: „Man kann nur für möglichst günstige Bedingungen sorgen und die Kinder individuell begleiten.“ Deshalb muss das Bedürfnis der Kinder immer im Mittelpunkt stehen. Eine Ruhe- und Schlafphase von etwa anderthalb Stunden sollte nach dem Mittagessen jedoch fester Bestandteil der Betreuung sein. Schläft ein Kind nach 30 Minuten nicht ein, darf es zurück in den Gruppenraum zum Spielen. Eine Möglichkeit ist, die Kinder während der Schlaf- und Ruhephase in zwei Gruppen aufzuteilen: in eine, die schläft, und in eine, die während einer Fantasiereise oder beim Vorlesen zur Ruhe kommt.</p>
<p>Das Feingefühl der pädagogischen Fachkräfte ist beim Thema Mittagsschlaf in verschiedener Hinsicht gefragt. Für manche jüngeren Kinder reicht ein Mittagsschlaf nicht, sie müssen häufiger schlafen. Gleichzeitig können die Jüngsten das Gefühl der Müdigkeit oft nicht einordnen, sie fühlen sich einfach unwohl. Entsprechend äußert sich das Schlafbedürfnis unterschiedlich: Die einen suchen Nähe und Zuwendung, die anderen versuchen, durch Aktivität gegen ihr Unwohlsein anzukämpfen. Die Erzieherinnen und Erzieher sollten deshalb die Signale der Kinder beachten. Auch außerhalb der Mittagsschlafzeit sollten Kinder jederzeit ruhen dürfen. „Bedürfnisorientiertes Schlafen ist ein Qualitätsmerkmal einer guten Kita“, sagt Birgit Pfister.</p>
<h2>Eltern informieren</h2>
<p>Für viele Eltern ist dieses Thema schwierig. „Die Vorstellungen der Eltern kollidieren oft mit den Möglichkeiten der Fachkräfte und vor allem mit den Bedürfnissen der Kinder“, sagt die Expertin. Die Unterdreijährigen müssen im Krippen- Alltag viele Eindrücke verarbeiten und sich mit den anderen Kindern arrangieren. „Das ist vergleichbar mit dem Arbeitstag der Eltern. Es fordert sehr viel, die Wochenenden sind deutlich ruhiger“, erklärt Birgit Pfister. Dementsprechend brauchen manche Kinder unter der Woche mehr Schlaf.</p>
<p>Pädagogische Fachkräfte sollten mit den Eltern über die Bedürfnisse ihrer Kinder sprechen, um gemeinsam passgenaue Lösungen zu finden. Eine schriftlich formulierte Elterninfo kann helfen, die Abläufe und die Haltung der Kita zum Thema Schlaf deutlich zu machen. „In letzter Konsequenz sind die Erzieherinnen und Erzieher in der Kita für das Wohl des Kindes während des Kitatages zuständig.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2>GESTALTUNG DES SCHLAFRAUMS</h2>
<ul>
<li>niedrige Stapelbetten</li>
<li>ein eigenes Bett für jedes Kind</li>
<li>keine Kissen für Krippenkinder</li>
<li>ärmelfreie Schlafsäcke</li>
<li>harte Matratzen</li>
<li>keine Zugluft</li>
<li>dimmbare Beleuchtung</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.sichere-kita.de/schlafraum/" target="_blank" rel="noopener">www.sichere-kita.de/schlafraum</a></p>
<p></div>
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		<item>
		<title>Ruhige Zeiten</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/ruhige-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Müssen die Kinder im Schlafraum beaufsichtigt werden, wenn alle eingeschlafen sind? Antwort: Ja. Kleinkinder müssen durchgängig beaufsichtigt werden. Das gilt natürlich auch, während sie schlafen. Die Aufsicht kann aber in unterschiedlichen Formen stattfinden. Frage: Bedeutet das, dass die ganze Zeit eine pädagogische Fachkraft im Schlafraum anwesend sein muss? Antwort: Nein. „Durchgehende Beaufsichtigung“ bedeutet nicht, &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/ruhige-zeiten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ruhige Zeiten“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frage: Müssen die Kinder im Schlafraum beaufsichtigt werden, wenn alle eingeschlafen sind?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Ja. Kleinkinder müssen durchgängig beaufsichtigt werden. Das gilt natürlich auch, während sie schlafen. Die Aufsicht kann aber in unterschiedlichen Formen stattfinden.</p>
<h3>Frage: Bedeutet das, dass die ganze Zeit eine pädagogische Fachkraft im Schlafraum anwesend sein muss?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Nein. „Durchgehende Beaufsichtigung“ bedeutet nicht, dass jemand permanent bei den Kindern im Ruheraum sitzen muss. Es genügt, wenn die Erzieherinnen und Erzieher regelmäßig nach den Kindern sehen und sie die Zeit in Reichweite anderweitig nutzen – das ist okay. Unsere Erfahrung ist, dass die Erzieherinnen und Erzieher hier im Alltag das richtige Gespür haben, wann sie nachschauen müssen. In der Praxis stellen die Erzieherinnen und Erzieher oft durch ein Babyfon sicher, dass sie mitbekommen, was im Schlafraum passiert.</p>
<h3>Frage: Reicht es aus, ein Babyfon in den Schlafraum zu stellen und die Kinder so von einem anderen Raum der Einrichtung aus zu beaufsichtigen?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Ein Babyfon ist hilfreich zur akustischen Beaufsichtigung und wird von den Erzieherinnen und Erziehern auch als Ergänzung gerne verwendet. Wenn es im Schlafraum unruhig wird, ein Kind weint oder sie untypische Geräusche hören, wird das auch in anderen Räumen der Kita unmittelbar bemerkt. Unserer Erfahrung nach, schauen sie zusätzlich öfter in den Schlafraum, um auch zu sehen, ob alles in Ordnung ist, und handeln damit genau richtig.</p>
<h3>Frage: Kann die Aufsichtspflicht auch an Dritte über tragen werden – also beispielsweise an den Hausmeister, eine Mutter oder den ehrenamtlichen Lesepaten?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Es können – nach entsprechender Einweisung – auch andere Personen zur Beaufsichtigung geeignet sein. Aus der Praxis kennen wir es, dass die Aufsicht manchmal die Praktikantinnen und Praktikanten übernehmen, die sich bei Bedarf Unterstützung holen. Das ist in Ordnung, denn die Beaufsichtigung schlafender Kinder muss nicht zwingend durch eine ausgebildete Fachkraft erfolgen.</p>
<p><em>Die Antworten gab Jan Dunzweiler von der Unfallkasse Baden-Württemberg</em></p>
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		<item>
		<title>Freie Entfaltung</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/freie-entfaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=1475</guid>

					<description><![CDATA[<p>„In unserer Kita können die Kinder ihren eigenen Interessen nachgehen und selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen. Im Atelier gibt es dafür vielfältige Materialien. Auch das Malspiel nach Arno Stern (www.arnostern.com) und das Arbeiten mit Ton gehören dazu. Ich begleite und unterstütze die Kinder, alles selbst zu versuchen, und gebe nichts vor. Nur so machen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/freie-entfaltung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Freie Entfaltung“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/freie-entfaltung/">Freie Entfaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„In unserer Kita können die Kinder ihren eigenen Interessen nachgehen und selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen. Im Atelier gibt es dafür vielfältige Materialien. Auch das Malspiel nach Arno Stern (<a href="http://www.arnostern.com" target="_blank" rel="noopener">www.arnostern.com</a>) und das Arbeiten mit Ton gehören dazu. Ich begleite und unterstütze die Kinder, alles selbst zu versuchen, und gebe nichts vor. Nur so machen sie eigene Lernerfahrungen und die Selbstbildungsprozesse werden in Gang gesetzt. In der Reggio-Pädagogik wird nicht nach ,richtig‘ oder ,falsch‘ bewertet. Die Kinder sind frei in ihrer Entfaltung und erwerben viele soziale Kompetenzen: Sie lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, sich in Geduld zu üben und auf sich selbst zu fokussieren oder mit anderen Kindern in Projekten zu arbeiten. Achtsamkeit im Umgang mit Mensch und Material ist dabei ganz wichtig.“</p>
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