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	<title>02/2018 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Es kann losgehen!</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/es-kann-losgehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Es muss nicht immer Tränen geben, wenn Mama oder Papa zum ersten Mal gehen.“ Martina Aretz, Leiterin der Kita Sonnenstrahl im nordrhein-westfälischen Selfkant, blickt auf 25 Jahre Erfahrung zurück. Sie weiß um die Bedeutung der Eingewöhnung für die Kinder: „Der Übergang in die Kita ist für alle Kinder eine wichtige und intensive Erfahrung. Wie sie diesen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/es-kann-losgehen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Es kann losgehen!“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/es-kann-losgehen/">Es kann losgehen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Es muss nicht immer Tränen geben, wenn Mama oder Papa zum ersten Mal gehen.“ Martina Aretz, Leiterin der Kita Sonnenstrahl im nordrhein-westfälischen Selfkant, blickt auf 25 Jahre Erfahrung zurück. Sie weiß um die Bedeutung der Eingewöhnung für die Kinder: „Der Übergang in die Kita ist für alle Kinder eine wichtige und intensive Erfahrung. Wie sie diesen ersten Abnabelungsprozess von den Eltern erleben, ist jedoch individuell ganz verschieden.“ Ganz gleich, ob Kinder eher zurückhaltend oder forsch mit neuen Situationen umgehen, eine gut geplante Eingewöhnung erleichtert immer den Übergang.</p>
<h2>Eingewöhnung nur mit Eltern</h2>
<p>„Viele Kinder werden in einem Alter von ungefähr zwölf Monaten in die Kinderkrippe gebracht. Genau dann, wenn sie ,fremdeln‘“, sagt Anni Söntgerath, die als Diplom-Psychologin in der Qualifizierung pädagogischen Personals tätig ist. „Ihre Furcht vor fremden Personen oder vor einer unbekannten Umgebung können sie nur im Beisein der Eltern bewältigen.“ Deshalb sollten die Kinder in jedem Fall so lange von den Eltern oder einer anderen Bindungsperson begleitet werden, bis die Erzieherinnen und Erzieher dem Kind vertraut werden. Erst wenn sich das Kind bei „seiner“ Erzieherin oder „seinem“ Erzieher sicher und geborgen fühlt, werden die Eltern entbehrlich.</p>
<p>Übrigens: „Kinder fühlen sich ohne die elterliche Vertrautheit meist unwohl und unglücklich und erleiden nicht selten Vertrauensbrüche im Bezug zu ihren Eltern. Ihr Gefühl von Sicherheit in der Welt kann erheblich beeinträchtigt werden“, sagt Anni Söntgerath.</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>Kurz<br />
gesagt!</h2>
<ul>
<li>Kinder brauchen mindestens eine feste Bezugsperson in der Kita</li>
<li>Keine Eingewöhnung ohne Eltern</li>
<li>Eltern und Kindern Verlustängste nehmen</li>
<li>Das Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnung</li>
</ul>
<p></div>
<figure id="attachment_557" aria-describedby="caption-attachment-557" style="width: 2234px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-557 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373.jpg" alt="" width="2234" height="1437" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373.jpg 2234w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-263x169.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-300x193.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-768x494.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-1440x926.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-250x161.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-1392x895.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-580x373.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-379x244.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-238x153.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-214x138.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-7_K40B0373-368x237.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-557" class="wp-caption-text">Keine Eingewöhnung gleicht der anderen: Manche Kinder zeigen sich dabei sehr mutig, andere hingegen weinen viel.</figcaption></figure>
<h2>Schritt für Schritt in die Kita</h2>
<p>Diese Erkenntnisse bestimmen auch die Eingewöhnungsphase in der Kita Sonnenstrahl. Hier erfolgt der Eintritt in die Kita oder Krippe – angelehnt an das Berliner Modell – schrittweise und gemeinsam mit einem Elternteil. Das Tempo der Eingewöhnung hängt vom jeweiligen Kind ab. Zunächst erkunden die Mädchen und Jungen gemeinsam mit Mama oder Papa stundenweise die neue Umgebung. Begleitet werden sie dabei von der für die Familie zuständigen Erzieherin. „Wir bestimmen in der Regel eine feste Ansprechpartnerin“, erläutert Kita-Leiterin Martina Aretz. Diese soll möglichst während der gesamten Eingewöhnungsphase für das Kind da sein und eine vertrauensvolle und verlässliche Beziehung zu ihm aufbauen. Eine zweite Erzieherin wird für den Notfall bestimmt – sollte die Ansprechpartnerin einmal erkranken oder für den Fall, dass die Chemie zwischen Kind und Erzieherin nicht stimmt. Je besser sich das Kind in der Kita einlebt, desto mehr ziehen sich die Eltern zurück.</p>
<p>„Gelingt die Eingewöhnung, hat das im Übrigen auch Einfluss auf spätere Übergänge“, sagt Psychologin Anni Söntgerath. Kinder, die einen guten Start in die Kita erleben, bewältigen oft auch den Schulanfang ohne größere Probleme. Das erklärt sie dadurch, dass Menschen von klein auf – bewusst oder unbewusst – ihre emotionalen Erfahrungen in Phasen des Übergangs speichern. So können auch Ängste bei späteren Übergängen erinnert werden. Fühlte sich das Kind hingegen sicher beim neugierigen Erkunden der fremden Lebenswelt, wird es auch später zuversichtlicher einem Neubeginn entgegensehen.</p>
<figure id="attachment_558" aria-describedby="caption-attachment-558" style="width: 2226px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-558 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328.jpg" alt="" width="2226" height="1489" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328.jpg 2226w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-263x176.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-300x201.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-768x514.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-1440x963.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-1392x931.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-580x388.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-379x255.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-8_K40B0328-368x246.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-558" class="wp-caption-text">„Gelingt die Eingewöhnung, hat das im Übrigen auch Einfluss auf spätere Übergänge.“</figcaption></figure>
<h2>Störungen vorbeugen</h2>
<p>Doch nicht immer läuft alles glatt in der Eingewöhnungsphase. „Leider erleben wir häufig, dass Eltern unter enormem Zeit- und Erfolgsdruck stehen“, sagt Martina Aretz. Für viele Mütter und Väter ist an den Kita-Eintritt des Kindes die direkte Rückkehr an den Arbeitsplatz gekoppelt. Die Eingewöhnung soll deshalb vor allem schnell gelingen. Martina Aretz: „Diesen Druck spüren sowohl die Kinder als auch die Kolleginnen.“ In anderen Familien müssten sich die Eltern mit der Eingewöhnung der Kinder in die Kita auch selbst erst wieder an einen festen Tagesrhythmus und frühe Anfangszeiten gewöhnen. Wie wirkt die Kita solchen Problemen entgegen? „Wir informieren die Eltern schon vor Beginn der Eingewöhnung mit einem Flyer und in einem persönlichen Gespräch über deren Ablauf, unsere Zeiten und unsere Erwartungen an die Eltern“, sagt Martina Aretz. Zum Beispiel setzt die Kita Sonnenstrahl voraus, dass sich ein Elternteil genug Zeit – mindestens drei bis vier Wochen – für die Eingewöhnung nimmt und dass bei den Trennungsversuchen immer ein Elternteil erreichbar ist. „Nur so können wir dem Kind bei Bedarf versichern, dass Mama und Papa immer wiederkommen – wenn nötig auch ganz schnell.“</p>
<figure id="attachment_559" aria-describedby="caption-attachment-559" style="width: 1797px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-559 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267.jpg" alt="" width="1797" height="1198" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267.jpg 1797w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-1440x960.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-1392x928.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-9_K40B0127-e1524850478267-368x245.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-559" class="wp-caption-text">Gemeinsame Mahlzeiten fördern Nähe und Vertrauen zwischen Eingewöhnungskind und Bezugsperson.</figcaption></figure>
<h2>Eltern für sich gewinnen</h2>
<p>Auch intern setzt die Kita auf gute Planung: Gemeinsam wird geregelt, wer, wann, welches Kind eingewöhnt. „Natürlich wird auch mal jemand krank“, so Martina Aretz, „aber ein Blick auf die Urlaubsliste und die Ferienzeiten, erfolgt in jedem Fall, bevor jemand eine Eingewöhnung übernimmt.“</p>
<p>„Gut so!“, findet Diplom-Psychologin Anni Söntgerath. „Es reicht nicht, wenn eine Kita nach dem Motto ‚wir sind alle zuständig‘ handelt.“ Die Bedürfnisse des Kindes und seine Signale dürfen nicht ins Leere laufen, sondern müssen möglichst von einer ihm vertrauten Person wahrgenommen und beantwortet werden.</p>
<p>Außerdem empfiehlt Anni Söntgerath, dass diese Kontaktperson schon das vorbereitende Elterngespräch übernimmt. So kann sie von Anfang an eine vertrauensvolle Beziehung auch zu den Eltern herstellen. Und das zahle sich aus: „Sind die Eltern entspannt bei der Eingewöhnung, überträgt sich das in der Regel auch auf das Kind. Denn das orientiert sich ja am Verhalten seiner Bezugspersonen.“</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2 style="text-align: center;">Checkliste Eingewöhnung</h2>
<ul>
<li>Erstellen Sie einen Eingewöhnungsplan für alle neuen Kinder.</li>
<li>Wählen Sie den Zeitpunkt der Eingewöhnung gut – möglichst nicht direkt vor den Ferien.</li>
<li>Informieren Sie die Familien vor Beginn der Eingewöhnung über den Ablauf.</li>
<li>Stellen Sie klar, dass die Eltern Zeit für die Eingewöhnung mitbringen müssen.</li>
<li>Bitten Sie die Eltern, Ihnen wichtige Informationen zum Kind und zur familiären Situation zu geben.</li>
<li>Eine qualifizierte Bezugsperson aus der Kita kümmert sich dauerhaft um das Kind und die Eltern.</li>
<li>Die Eingewöhnung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und am Tempo des Kindes.</li>
<li>Ermutigen Sie die Eltern, ihre Kinder loszulassen, und helfen Sie bei der schrittweisen Trennung.</li>
<li>Stellen Sie Eltern einen Ort in der Kita zur Verfügung, an dem sie sich während der Eingewöhnungszeiten aufhalten können.</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brücken bauen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/bruecken-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hanna weint. Es ist 8:45 Uhr an einem Dienstag in der Kita „Maria Hilf“ in Wiesbaden. Die Mutter spricht beruhigend auf das Mädchen ein. „Wollen wir die Hausschuhe anziehen?“ „Nein!“ „Wollen wir den Rucksack aufhängen?“ Nein!“ „Wollen wir in die Gruppe gehen?“ „Nein!“ Alles unter Tränen. Hanaa besucht seit zwei Wochen die katholische Kita; inzwischen ist sie täglich &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/bruecken-bauen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Brücken bauen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hanna weint. Es ist 8:45 Uhr an einem Dienstag in der Kita „Maria Hilf“ in Wiesbaden. Die Mutter spricht beruhigend auf das Mädchen ein. „Wollen wir die Hausschuhe anziehen?“ „Nein!“ „Wollen wir den Rucksack aufhängen?“ Nein!“ „Wollen wir in die Gruppe gehen?“ „Nein!“ Alles unter Tränen.</p>
<p>Hanaa besucht seit zwei Wochen die katholische Kita; inzwischen ist sie täglich einige Stunden ohne ihre Mutter hier. Die Bezugserzieherin setzt sich zu den beiden in den Flur und signalisiert, dass sie „da ist“, sich Zeit für das Mädchen und die Mutter nimmt. Sie versucht, das Kind abzuholen: „Basteln wir gleich einen Stern?“ „Nein!“</p>
<p>Die Trennung am Morgen ist für Mutter und Kind noch immer eine Herausforderung. „Einfach gehen, ohne mich umzudrehen – das ist das Schwierigste“, sagt die Mutter. Doch mit einem entschiedenen Abschied kann sie dem Mädchen helfen. „Für die Kinder ist Klarheit ganz wichtig“, sagt Ulli Diederich. Dazu gehört auch das feste Wissen: Die Mutter geht jetzt und Hanaa bleibt mit den Erzieherinnen in der Kita.</p>
<figure id="attachment_568" aria-describedby="caption-attachment-568" style="width: 2304px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-568 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958.jpg" alt="" width="2304" height="1536" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958.jpg 2304w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-263x175.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-768x512.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-1440x960.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-1392x928.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B9958-368x245.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-568" class="wp-caption-text">Die morgendliche Trennung von der Mutter fällt dem dreijährigen Mädchen gerade in den ersten Tagen schwer.</figcaption></figure>
<p>Ulli Diederich ist gemeinsam mit ihrer Kollegin Paulina Heinrich für eine Gruppe mit 20 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren verantwortlich. Insgesamt werden in der Einrichtung 80 Kinder nach dem Situationsansatz betreut. Die Eingewöhnung erfolgt in Anlehnung an das Berliner Modell, allerdings mit gewissen Freiheiten. „Für uns stehen die Familie und das Kind im Mittelpunkt, wir schauen zuerst, was sie individuell brauchen“, sagt Illi Diederich.</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>Kurz<br />
gesagt!</h2>
<ul>
<li>Ein klarer Abschied der Eltern hilft dem Kind</li>
<li>Feste Rituale geben Sicherheit</li>
<li>Dem Kind Partizipation ermöglichen</li>
<li>Regelmäßige Tür-und- Angel-Gespräche</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Basis ist das Vertrauen der Eltern</h2>
<p>Je besser die Eingewöhnung gelingt, so die Erfahrung der 58-Jährigen, desto besser verläuft später der Kita-Alltag für Kind, Eltern und pädagogische Fachkräfte. Basis für eine gute Eingewöhnung ist wiederum, dass die Eltern dem pädagogischen Fachpersonal vertrauen. „Das wirkt sich positiv auf das Kind aus“, so die Erzieherin. Deshalb vermittelt sie den Eltern von Anfang an die Botschaft: „Wir setzen alles daran, dass Ihr Kind und Sie sich bei uns wohlfühlen.“ Als erste vertrauensbildende Maßnahme dient ein ausführliches Erstgespräch mit den Eltern, gerne auch im häuslichen Umfeld der Familie. Dabei sollen möglichst viele Fragen geklärt und der Kita-Alltag transparent vermittelt werden.</p>
<p>Hanaa hat die Kita mit ihrer Mutter an einem Schnuppernachmittag in Ruhe kennengelernt. Erst dann begann die schrittweise Einführung in die Gruppe: an den ersten Tagen für etwa eine Stunde gemeinsam mit der Mutter. „Hanaas Mutter hat sich aktiv eingebracht“, erzählt Ulli Diederich. Sie habe vorgelesen und auch mit den anderen Kindern gespielt. „Dadurch hat sie für Hanaa eine Brücke zu den anderen Kindern gebaut.“ Das ist der optimale Fall.</p>
<figure id="attachment_569" aria-describedby="caption-attachment-569" style="width: 2053px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-569 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278.jpg" alt="" width="2053" height="1417" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278.jpg 2053w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-263x182.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-300x207.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-768x530.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-1440x994.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-250x173.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-1392x961.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-580x400.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-369x255.jpg 369w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-238x164.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-214x148.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-15_K40B0278-368x254.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-569" class="wp-caption-text">Die erste Kontaktaufnahme zu den anderen Kindern gibt Hanaa wieder Kraft.</figcaption></figure>
<h2>Telefonische Erreichbarkeit</h2>
<p>Wie lang diese gemeinsame Phase dauert, ist individuell unterschiedlich. Manchmal müssen die pädagogischen Fachkräfte die Eltern auch zum nächsten Schritt ermutigen. Ihnen sagen: Jetzt ist Ihr Kind so weit, jetzt können Sie gehen, wenn Sie möchten.</p>
<p>„Wie gut der Abschied klappt, hängt davon ab, wie gut Eltern loslassen können“, sagt Ulli Diederich. Eltern können sich dann so oft sie es brauchen telefonisch erkundigen, wie es an diesem Tag läuft.</p>
<p>Hanaa wird – wie inzwischen jeden Morgen – in der Gruppe von der Mutter an die Erzieherin übergeben. „Ich gehe jetzt einkaufen“, sagt die 34-Jährige zu ihrer Tochter. „Danach hole ich dich wieder ab.“ Ulli Diederich setzt sich mit dem Mädchen an den Tisch, gemeinsam basteln sie einen Stern. Das ist eines der festen Rituale, die Hanaa während der Eingewöhnung Halt geben. Genauso wie das gelbe Stoff-Einhorn, dass das Kind von Zuhause mitbringt. Zu den festen Ankern gehört auch ein Ordner, in dem Fotos der Familie, von Hanaas erstem Tag in der Kita und ein selbstgemaltes Bild der großen Schwester aufbewahrt werden. „Das Portfolio bildet eine Verbindung zwischen ihrem Zuhause und hier“, sagt Ulli Diederich. Immer wieder schaut sie mit dem Kind die Seiten an. Aber auch in den Gesprächen während des Kita-Vormittags ist die Herkunftsfamilie allgegenwärtig. Gemeinsam blättern die Kinder durch einen Atlas. „Schaut mal, das ist Marokko“, sagt die Erzieherin. „Von dort kommt Hanaas Papa. Das ist ein schönes Land.“ Immer wieder wird dem Mädchen gezeigt: Wir schätzen dich, deine Familie, das, was du mitbringst. Und Hanaa sagt: „Mama ist einkaufen.“</p>
<h2>Enge Beziehung zu zwei Erzieherinnen</h2>
<p>Ohne die Mutter in der Gruppe hat sie nach kurzer Zeit zu weinen aufgehört, aus den vielen Neins! wurde ein erstes „Ja“. Jetzt ist Hanaa ganz in der Gruppe angekommen. Sie zeigt Paulina Heinrich, ihrer zweiten Bezugserzieherin, ein Eichhörnchen, isst mit gutem Appetit beim Frühstück und spielt dann mit einem Jungen auf dem Boden Murmeln. „Hanaa öffnet sich schon und macht gerne auch mal Quatsch“, sagt Paulina Heinrich.</p>
<p>Hanaa hat in der Eingewöhnungsphase zwei Bezugserzieherinnen. „Hanaa hat zu uns beiden eine gute Beziehung und das ist wichtig, falls eine Kollegin ausfällt“, sagt Paulina Heinrich.</p>
<h2>Das Kind kann selbst mitbestimmen</h2>
<p>Partizipation wird in der Kita „Maria Hilf“ groß geschrieben – und in ersten Ansätzen schon während der Eingewöhnung umgesetzt. Hanaa beispielsweise putzt sich leidenschaftlich gern die Zähne. Wenn sie während des Vormittags, mit bereits blitzsauberen Zähnen Lust bekommt, zur Zahnbürste zu greifen, unterstützen sie die Erzieherinnen. So wird Hanaa in dem Gefühl bestärkt, dass sie in der Kita selber bestimmen und gestalten kann. „Hanaa weiß sehr genau, was sie will“, freut sich Ulli Diederich.</p>
<figure id="attachment_567" aria-describedby="caption-attachment-567" style="width: 1198px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-567 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960.jpg" alt="" width="1198" height="800" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960.jpg 1198w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-263x176.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-300x200.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-768x513.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-250x167.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-580x387.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-379x253.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-238x159.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-214x143.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-14_K40B0251_bitte_Ausschnitt_ohne_Erzieherin-e1524852056960-368x246.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-567" class="wp-caption-text">Hanaa weiß genau, was sie will – Zähne putzen. Die Erzieherinnen unterstützen sie in ihrer Selbstbestimmtheit.</figcaption></figure>
<p>Für den guten Austausch mit den Eltern während der Eingewöhnung sorgen die zahlreichen Tür-und-Angel-Gespräche. Denn diese erleben ja nur das weinende Mädchen beim Bringen oder die strahlende Begrüßung beim Abholen. Deshalb berichten die Erzieherinnen von einem Splitter im Finger oder wie fröhlich das Kind heute mit anderen in der Puppenecke gespielt hat. Nach sechs Wochen Eingewöhnung findet ein ausführliches Gespräch mit den Eltern statt. „Wir haben festgestellt, dass für Hanaa feste Zeiten ganz wichtig sind“, erzählt Ulli Diederich. Deshalb wurde mit der Mutter in einem solchen Gespräch besprochen, dass die knapp Dreijährige jeden Tag zu festen Uhrzeiten g ebracht und geholt wird. Hanaas Mutter schätzt diesen Austausch: „Die Erzieherinnen holen einen da ab, wo man ist.“</p>
<h2>Regelmäßiger Austausch über Probleme im Team</h2>
<p>Nicht immer läuft es so reibungslos. Manchmal ist es schwieriger, das Kind oder die Eltern zu erreichen. „Dann fragen wir die Eltern: Was denken Sie, was dem Kind gut tut oder Ihnen beim Loslassen hilft?“, sagt Ulli Diederich. Es gibt aber auch Situationen, da reichen Elterngespräche nicht aus. „Ich habe schon Verhaltensauffälligkeiten erlebt, die ich nicht einordnen konnte“, erzählt die Erzieherin. Da haben die wöchentlichen Teambesprechungen geholfen, der Austausch mit den Kolleginnen und der Leitung. „Manchmal sehen andere mehr als man selbst.“ Wenn das auch nicht hilft, gibt es noch die Supervision. Aber das war in Verbindung mit einer Eingewöhnung bisher noch nicht erforderlich.</p>
<p>„Mama!“, jubelt Hanna inzwischen im Gruppenraum. Das Mädchen war mit den anderen Kindern so im Spiel versunken, dass es seine Mutter erst gar nicht bemerkt hat. Aber dann geht es stolz zusammen mit Mutter und Erzieherin zum Fenster: Dort hängt der Stern, den Hanna heute früh gebastelt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>WEITERE INFOS</h2>
<p>Die Bindung zwischen Mutter und Kind kann einen Einfluss auf die Eingewöhnung in die Kita haben.</p>
<p>Nähere Infos zum Thema gibt es unter: <a href="https://www.kita-fachtexte.de/texte-finden/detail/data/grundlagen-der-bindungstheorie/" target="_blank" rel="noopener">www.kita-fachtexte.de</a></div>
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		<title>Die Gefühle besser im Griff</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/die-gefuehle-besser-im-griff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:17:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erzieherin stellt eine Schüssel voll Nudeln auf den Tisch. Paul wird ganz hubbelig, will am liebsten sofort loslegen. Doch er greift nicht nach dem Löffel, sondern wartet ab. Er hat gelernt, dass erst alle Kinder ihre Teller füllen. Danach heißt es „Guten Appetit“. Und erst danach wird gegessen. Das Beispiel des Zweijährigen zeigt: Schon die &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/die-gefuehle-besser-im-griff/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Gefühle besser im Griff“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erzieherin stellt eine Schüssel voll Nudeln auf den Tisch. Paul wird ganz hubbelig, will am liebsten sofort loslegen. Doch er greift nicht nach dem Löffel, sondern wartet ab. Er hat gelernt, dass erst alle Kinder ihre Teller füllen. Danach heißt es „Guten Appetit“. Und erst danach wird gegessen. Das Beispiel des Zweijährigen zeigt: Schon die Jüngsten verfügen über Fähigkeiten zur Selbstregulation.</p>
<h2>Gefühlskontrolle fällt schwer</h2>
<p>Doch meist fällt es ihnen noch schwer, ihre Gefühle zu kontrollieren. Greta heult laut los, weil sie die Knete haben will – und zwar sofort. Justus schleudert vor Wut das Auto in die Ecke, weil es immer vom Turm fällt. „Die Selbstregulation ist extrem wichtig für die Entwicklung der Kinder“, erklärt die Sport- und Neurowissenschaftlerin Sabine Kubesch vom Institut Bildung plus in Heidelberg. Diese Fähigkeit sei für den Lernerfolg später in Schule und Beruf wichtiger als Intelligenz. „Das Schöne ist“, fügt sie hinzu, „dass man die Selbstregulation im Alltag ständig fördern kann.“</p>
<p>Die Fähigkeiten zur Selbstregulation werden im Stirnhirn gesteuert. Dieser Bereich lerne und entwickle sich langsam, sagt die Neurowissenschaftlerin. Doch was dort einmal gespeichert sei, gehe nicht mehr verloren. Wie Schwimmen oder Radfahren. „Das nimmt man fürs ganze Leben mit.“ Die Selbstregulation werde im Alltag ständig trainiert. Gezielte Spiele, Übungen und Strategien könnten viel bewirken.„Bis zum Erwachsenwerden haben Kinder und Jugendliche unendlich viele solcher Übungsmöglichkeiten“, so Sabine Kubesch.</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>Kurz<br />
gesagt!</h2>
<ul>
<li>Verschiedene Hirnregionen steuern die Selbstregulation</li>
<li>Umgang mit Gefühlen ist ein Lernprozess</li>
<li>Erzieherinnen und Erzieher können die Entwicklung fördern</li>
<li>Einmal Erlerntes geht nicht verloren</li>
</ul>
<p></div>
<h2>Hemmungen erwünscht</h2>
<p>Bei der Selbstregulation, erklärt die Wissenschaftlerin, gehe es darum, Verhalten, Aufmerksamkeit und Emotionen bewusst zu regulieren. Dafür ist die sogenannte Inhibition wichtig, mit anderen Worten: sich hemmen können. Diese Fähigkeit können Erzieherinnen und Erzieher fördern. Zum Beispiel sollen die Kinder langsam bis zwölf zählen, bevor sie nach draußen stürmen. Oder warten, bis das letzte Körnchen der Sanduhr durchgerieselt ist. Auch ein Kinderspiel wie „Alle Vögel fliegen hoch“ bietet ein gutes Training, die Impulse zu regulieren. Kinder müssten lernen, ihre Aufmerksamkeit anhaltend zu steuern, so Sabine Kubesch. Egal, ob beim Puzzeln oder Zuhören.</p>
<p>Wichtige Voraussetzung für die Selbstregulation ist auch die kognitive Flexibilität. Also die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen. Ein Beispiel: Wenn die Glocke zum Mittagessen läutet, hören die Kinder mit Spielen auf und beginnen mit dem Tischdecken. Oder nach dem Toben im Garten sind sie drinnen wieder leise. Eine bedeutende Rolle spielt auch das Arbeitsgedächtnis. Sprich, sich etwas einzuprägen – und mit der gespeicherten Information zu arbeiten. Bei den Jüngsten geht es erst einmal darum, sich eine Regel zu merken und daran zu halten. Auch Versteckspiele bieten sich an. Bei älteren Kindern ist Memory eine gute Übung. Oder ein Spiel wie „Ich packe meinen Koffer“, bei dem das Gedächtnis trainiert wird. Die Neurowissenschaftlerin sagt, dass sich anhand der Leistung des Arbeitsgedächtnisses einschätzen lässt, wie gut ein Kind später in Mathe oder Deutsch ist.</p>
<h2>Erfolgsfaktor Selbstregulation</h2>
<p>Doch Selbstregulation sei nicht nur wichtig für den Schulerfolg, betont Sabine Kubesch, sondern ebenso für die sozial-emotionale Entwicklung. Dadurch wird auch der Alltag in der Kita angenehmer. Die Kinder haben sich besser im Griff, können Konflikte leichter lösen. Das ist gut für alle. Übrigens auch für die Chancengleichheit, sagt die Wissenschaftlerin. Langzeitstudien zeigten, dass Kinder mit einer höheren Fähigkeit zur Selbstregulation als Erwachsene gesünder, zufriedener, beruflich erfolgreicher und weniger häufig straffällig werden. Und zwar unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht oder Intelligenz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-596 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation.jpg" alt="" width="840" height="525" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation.jpg 840w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-263x164.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-300x188.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-768x480.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-250x156.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-580x363.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-379x237.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-238x149.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-214x134.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/840_Illustration_Selbstregulation-368x230.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>WEITERE INFOS</h2>
<p><strong>Kubesch, S.(Hrsg.): Exekutive Funktionen und Selbstregulation.<br />
</strong><br />
Neurowissenschaftliche Grundlagen und Transfer in die pädagogische Praxis. Hogrefe Verlag. 39,95 Euro.</p>
<p><strong>Liebers, A., Kubesch,</strong><br />
<strong> S., Hansen, S.: Die Drei aus Hirnschmalz.<br />
</strong><br />
In der Reihe gibt es Bilderbücher mit Geschichten, Wissensteil und Übungen. Verlag Bildung plus.</p>
<p><a href="http://www.verlag-bildungplus.org" target="_blank" rel="noopener">www.verlag-bildungplus.org</a></p>
<p></div>
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		<title>So läuft es (sich) gut</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/so-laeuft-es-sich-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Bockermann, immer wieder kommt die Frage nach speziellen Schuhen für Erzieherinnen und Erzieher auf. Gibt es diese? Nein, die gibt es nicht. Für die besonderen Erfordernisse in der Kita sind allerdings nicht alle Schuhe gleich gut geeignet. Schließlich muss zum Beispiel in der Krippe oft auf dem Boden rumgekraucht und auch mal schnell gelaufen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/so-laeuft-es-sich-gut/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„So läuft es (sich) gut“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frau Bockermann, immer wieder kommt die Frage nach speziellen Schuhen für Erzieherinnen und Erzieher auf. Gibt es diese?</h3>
<p>Nein, die gibt es nicht. Für die besonderen Erfordernisse in der Kita sind allerdings nicht alle Schuhe gleich gut geeignet. Schließlich muss zum Beispiel in der Krippe oft auf dem Boden rumgekraucht und auch mal schnell gelaufen werden.</p>
<h3>Crocs in der Kita – was halten Sie davon?</h3>
<p>Nichts – sie sind genauso wie Flip-Flops völlig ungeeignet, weil sie dem Fuß keinerlei Halt geben und die Sohle nicht flexibel genug ist. Stiefel oder andere Schuhe mit langem Schaft sind für die Innenräume allerdings ebenso schlecht.</p>
<h3>Welche Schuh-Art würden Sie stattdessen empfehlen?</h3>
<p>Pauschal ist das schwer zu beantworten. Es gibt den perfekten Arbeitsschuh genauso wenig wie den perfekten Freizeitschuh. Der eine hat eine verkürzte Achillessehne und braucht einen leichten Absatz, der dann allerdings breit sein muss. Die andere trägt Sportschuhe einer bestimmten Marke, in denen sie sich am wohlsten fühlt.</p>
<h3>Worauf kommt es bei Schuhen in der Kita an?</h3>
<p>Sie sollten bequem und für den jeweiligen Arbeitsbereich geeignet sein. Dabei kommt es auch auf das Kita-Konzept und den Bodenbelag an: Beim offenen Konzept, wo vielleicht auch in einer Werkstatt gearbeitet wird, sind geschlossene Schuhe angezeigt. Im Bewegungsraum ist es wiederum wichtig, eine flexible, rutschsichere Sohle und maximal knöchelhohe Schuhe zu tragen. Bei mehreren Etagen ist darauf zu achten, dass die Treppe sicher genommen werden kann.</p>
<h3>Was empfehlen Sie in Nassräumen oder im Speiseraum?</h3>
<p>Wo es rutschig ist oder mit heißen Speisen und Getränken hantiert wird, sind die rutschsicheren Sohlen besonders wichtig.</p>
<h3>Wer ist für die Auswahl der Schuhe verantwortlich?</h3>
<p>Grundsätzlich ist die Auswahl der Schuhe jeder Erzieherin und jedem Erzieher selbst überlassen – schließlich werden auch keine Kosten dafür vom Arbeitgeber übernommen. Allerdings hat die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung die Möglichkeit festzulegen, welche Schuhe während der Arbeit nicht getragen werden dürfen – wie zum Beispiel Highheels, Flip-Flops oder Crocs. Grundsätzlich empfehle ich, bei diesem Thema unbedingt die Erzieherinnen und Erzieher zu beteiligen! Schließlich sind die Geschmäcker und Bedürfnisse unterschiedlich.</p>
<h3>Welche Schuhe empfehlen Sie für Kinder?</h3>
<p>Kinder haben noch speziellere Erfordernisse als Erzieherinnen und Erzieher: Je nach Alter und motorischen Fähigkeiten können Kinder ihre Schuhe nicht so einfach an- und ausziehen wie Erwachsene. Außerdem sind sie viel agiler – sie krabbeln, knien, sitzen auf dem Boden, laufen und springen. Die Schuhe müssen für alle Situationen möglichst gut funktionieren. Sie müssen genügend Halt geben und gleichzeitig flexibel genug sein, damit sie nicht drücken, wenn die Kinder knien, und damit die Kinder im Bewegungsraum die Bodeneigenschaften spüren können. Sie müssen vor Nässe im Nassbereich schützen und gleichzeitig sollen die Kinderfüße darin nicht so sehr schwitzen. Die Kinder müssen sich in ihren Schuhen wohlfühlen und mit ihnen sicher durch den Tag kommen. Wir brauchen also die „eierlegende Wollmilchsau“. Crocs und Flip-Flops sind auch für Kinder völlig ungeeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">KINDERFÜSSE&#8230;</h2>
<p><strong>&#8230;sind sind anatomisch anders als Erwachsenenfüße. So hat jedes Kleinkind einen lockeren, leichten Knickfuß. Das liegt an der Beinstellung, die sich verändert.</strong></p>
<ul>
<li>Gegen Ende des zweiten Lebensjahres wird aus dem O-Bein ein X-Bein.</li>
<li>Etwa im sechsten Lebensjahr stellt sich die Beinachse annähernd gerade ein und es kommt zu einer Aufrichtung des Fußes.</li>
<li>Auch in der Kita brauchen Kinderfüße so viel Flexibilität und Freiheit wie möglich. Statt eines klassischen Hausschuhs sind daher Anti-Rutsch- Socken oder Gymnastikschläppchen zu empfehlen.</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>TIPPS FÜR EINEN GUTEN SCHUH</h2>
<ul>
<li>An den Zehen auf Luft nach vorn achten – etwa eine Daumenbreite bis zur Schuhspitze ist ausreichend.</li>
<li>Die richtige Weite wählen: Der Schuh umschließt den Fuß seitlich, ohne ihn einzuengen.</li>
<li>Am besten lässt sich die Weite mit Schnürsenkeln oder Klettverschlüssen individuell regulieren.</li>
<li>Eine gute Wahl sind Schuhe mit einer gut profilierten Sohle.</li>
<li>Besonders wer viel steht oder geht, liegt mit flachen Schuhen goldrichtig.</li>
<li>Im Fersenbereich reduziert eine Dämpfung den Druck.</li>
<li>Eine anschmiegsame Innensohle sorgt dafür, dass der Fuß sich sein eigenes, passendes Bett schaffen kann.</li>
<li>Mehrere Paare im Wechsel tragen – das stimuliert die Füße.</li>
</ul>
<p></div>
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		<item>
		<title>Entspannung für  die Ohren</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/entspannung-fuer-die-ohren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=610</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was haben Heavy-Metal-Musik und ein tropfender Wasserhahn gemeinsam? Beides kann – je nach persönlichem Empfinden – Lärm sein. Denn der ist laut Umweltministerium definiert als „jedes unerwünschte laute Geräusch“. Lärm hat also nicht nur mit dem messbaren Schallpegel, sondern auch mit persönlichem Empfinden zu tun. Stressfaktor Lärm Auch wenn der durchschnittlich gemessene Lärmpegel in Kitas keine &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/entspannung-fuer-die-ohren/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Entspannung für  die Ohren“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Heavy-Metal-Musik und ein tropfender Wasserhahn gemeinsam? Beides kann – je nach persönlichem Empfinden – Lärm sein. Denn der ist laut Umweltministerium definiert als „jedes unerwünschte laute Geräusch“. Lärm hat also nicht nur mit dem messbaren Schallpegel, sondern auch mit persönlichem Empfinden zu tun.</p>
<h2>Stressfaktor Lärm</h2>
<p>Auch wenn der durchschnittlich gemessene Lärmpegel in Kitas keine dauerhaften Gehörschäden verursacht: Lärm ist einer der stärksten Stressfaktoren für pädagogische Fachkräfte in Kitas. Dies zeigt sich auch häufig in den vom Kita-Träger veranlassten Gefährdungsbeurteilungen. Dauerhafter Stress wirkt sich belastend auf Körper und Psyche aus – das Risiko für psychosomatische Beschwerden, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Tinnitus, aber auch häufige Infektionskrankheiten wie Erkältungen erhöht sich langfristig.</p>
<p>Lärm ist nicht nur ein Gesundheitsproblem. Er stört auch die Kommunikation in den Gruppen und reduziert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder. Die lärmbedingte schlechte Sprachverständlichkeit behindert das Lernen und somit die altersgerechte (Sprach-)Entwicklung insbesondere von Krippenkindern, Kindern mit Migrationshintergrund oder Aufmerksamkeitsschwierigkeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>Kurz<br />
gesagt!</h2>
<ul>
<li>Lärm ist der größte Stressfaktor in der Kita</li>
<li>Entwicklung der Kinder kann beeinträchtigt werden</li>
<li>Mehr Ruhe durch technische, organisatorische und pädagogische Maßnahmen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Lärmprävention</h2>
<p>Wie überall, wo Kinder gemeinsam lernen und spielen, wird es laute Momente geben. Dennoch ist gesundheitsschädlicher Dauerlärm kein unabwendbares Schicksal für Erzieherinnen und Erzieher. Es gibt viele Möglichkeiten, mehr Ruhe in die Kita zu bringen.</p>
<h2>Technische Maßnahmen</h2>
<ul>
<li>fachgerechter Einbau von Akustikdecken und gegebenenfalls Wandabsorbern</li>
<li>Filz oder Teppichstücke für Unterseiten von Fensterbänken, Regalbrettern, Tischen und Stühlen oder für die Rückwände von freistehenden Schränken und Regalen</li>
<li>gummierte Tischdecken beim Mittagessen</li>
<li>Trittschalldämmung für erhöhte Spielebenen und ihre Zugänge</li>
<li>Teppiche in besonders lauten Bereichen wie Bauecken</li>
<li>mit Filz oder Teppichboden ausgelegte Spielzeugkisten</li>
<li>Bauklötze aus Schaumstoff</li>
<li>geräuscharme Bälle für Tischkicker oder Tischtennis</li>
<li>Schallschutztüren für Ruheräume</li>
</ul>
<p>Die dargestellten technischen Veränderungen müssen Hand in Hand gehen mit organisatorischen und pädagogischen Maßnahmen.</p>
<h2>Pädagogische und organisatorische Maßnahmen</h2>
<ul>
<li>statt mit lauter Stimme gegen den Lärm anzureden, Aufmerksamkeit herstellen und Ruhe abwarten</li>
<li>vereinbarte „Laut- und Leisezeit“ für Kinder</li>
<li>pädagogisch begleiteter Einsatz von Messgeräten mit optischer Anzeige wie zum Beispiel eine Lärmampel (einige Unfallversicherungsträger verleihen diese)</li>
<li>Einsatz von Ruhezeichen, Triangel oder Klangschale als Signal</li>
<li>Einbeziehung aller Räume für die Schaffung von Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten</li>
<li>laute Aktivitäten möglichst in schallisolierten Räumen</li>
<li>möglichst viele Aktivitäten im Freien</li>
<li>begrenzte Kinderzahl für bestimmte Bereiche</li>
<li>häufiges Arbeiten in Kleingruppen</li>
<li>keine Abholzeit in der Mittagszeit</li>
<li>in der Mittagszeit Umschaltung der Telefongespräche auf Anrufbeantworter</li>
<li>Entzerren der Essenszeiten nach Gruppen</li>
<li>die eigene Lautstärke hinterfragen</li>
<li>die Kinder einbeziehen und fragen, wann es ihnen zu laut ist</li>
</ul>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2>SPIELE, RITUALE UND REGELN</h2>
<ul>
<li>klare Grenzen setzen (zum Beispiel „Wir fallen uns nicht ins Wort“)</li>
<li>gemeinsam mit den Kindern Regeln erarbeiten und diese zusammen gestalterisch, zum Beispiel in Form von Bildern, darstellen</li>
<li>gemeinsame Gruppenarbeit zum Thema Lärm</li>
<li>Spiele wie „Schlafkönig“ oder „Schreikönig“</li>
<li>Einsatz von „Lärmdetektiven“</li>
<li>Rituale für den Raumwechsel: die Erzieherin/den Erzieher nachmachen, schleichen, Fingerspiele, Reim, singen</li>
<li>Gesten, Zeichen, akustische Signale vereinbaren: Erzählstein, „Mund zu, Ohren auf, pscht …“, Glocke, Triangel …</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus sollten sich Erzieherinnen und Erzieher zwischendurch immer mal wieder kurze Auszeiten zum Durchatmen nehmen. Gemeinsame Entspannungsübungen mit den Kindern stärken die Nerven von Groß und Klein.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2>WEITERE INFOS</h2>
<p>Broschüre „Entspannung für alle Ohren“<br />
<a href="https://www.uk-nord.de/de/nc/unfallkasse-nord/praevention-und-arbeitsschutz/informationen-medien/medienshop/publikationen-der-unfallkasse-nord/schulen-und-kindertagesstaetten.html" target="_blank" rel="noopener">www.uk-nord.de &gt; Webcode P00423 </a></p>
<p>Broschüre „Lärmprävention in Kindertagesstätten“<br />
<a href="https://www.unfallkasse-nrw.de/sicherheit-und-gesundheitsschutz/betriebsart/kitas/broschueren-kitas.html" target="_blank" rel="noopener">www.unfallkasse-nrw.de &gt; Webcode S0248</a><br />
</div>
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		<title>Auswahl nach Augenmaß</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/auswahl-nach-augenmass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:17:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kind ist vom Klettergerüst gestürzt und hat sich eine Schürfwunde zugezogen – nach so einem Unfall herrscht erstmal große Aufregung. Wenn nach den Erste-Hilfe-Maßnahmen entschieden wird, dass eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden muss, sind die Erzieherinnen und Erzieher oft unsicher bei der Wahl des passenden Transportmittels. „Aus Unsicherheit wird leider oft selbst bei Bagatellverletzungen &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/auswahl-nach-augenmass/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Auswahl nach Augenmaß“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kind ist vom Klettergerüst gestürzt und hat sich eine Schürfwunde zugezogen – nach so einem Unfall herrscht erstmal große Aufregung. Wenn nach den Erste-Hilfe-Maßnahmen entschieden wird, dass eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden muss, sind die Erzieherinnen und Erzieher oft unsicher bei der Wahl des passenden Transportmittels. „Aus Unsicherheit wird leider oft selbst bei Bagatellverletzungen der Rettungsdienst alarmiert, der dann möglicherweise für echte Notfälle nicht zur Verfügung steht“, erklärt Alex Pistauer von der Unfallkasse Hessen.</p>
<h2>Alles ist möglich</h2>
<p>Grundsätzlich sollte das Beförderungsmittel nach Art und Schwere der Verletzung angemessen gewählt werden. Bei Verletzungen wie kleineren Platz-, Kratz- und Schürfwunden, Prellungen oder Quetschungen können die Kinder zu Fuß, mit einem Privat-Pkw, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi zum Arzt oder ins Krankenhaus gebracht werden. All diese Beförderungsarten sind auch rechtlich zulässig. Nur nach schweren Unfällen oder bei Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden oder Knochenbrüchen sollte der Notarzt gerufen werden. Eine gute Entscheidungshilfe bietet die Überlegung, welche Beförderungsart man für sein eigenes Kind wählen würde. Diese Entscheidung vereint die Interessen aller Beteiligten – des verletzten Kindes, des Unfallversicherungsträgers und der Allgemeinheit. Übrigens: Auch die stets erforderliche Begleitperson ist auf dem Weg zum Arzt oder zur Ärztin sowie ins Krankenhaus gesetzlich unfallversichert. Selbst wenn das falsche Transportmittel gewählt wurde, ist die Person, die die Entscheidung getroffen hat, für mögliche Folgeschäden beim Kind nicht haftbar.</p>
<figure id="attachment_573" aria-describedby="caption-attachment-573" style="width: 4164px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-573 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken.jpg" alt="" width="4164" height="2566" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken.jpg 4164w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-263x162.jpg 263w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-300x185.jpg 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-768x473.jpg 768w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-1440x887.jpg 1440w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-250x154.jpg 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-1392x858.jpg 1392w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-580x357.jpg 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-379x234.jpg 379w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-238x147.jpg 238w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-214x132.jpg 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/04/S.-22_picture-alliance_97614978_c_dpa-Axel-Heimken-368x227.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-573" class="wp-caption-text">Grundsätzlich sollte das Beförderungsmittel nach Art und Schwere der Verletzung angemessen gewählt werden.</figcaption></figure>
<h2>Und die Kosten?</h2>
<p>Sofern der Unfallversicherungsträger der Kita nicht sowieso Taxigutscheine zur Verfügung gestellt hat, erstattet er unabhängig vom Beförderungsmittel die Kosten für den Hin- und Rückweg für verletzte Kinder und in der Regel auch für eine Begleitperson.</p>
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		<title>Haifisch-Alarm</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/haifisch-alarm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Aushänge]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Download als PDF-Dokument, 443 KB</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-674" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang.png" alt="" width="748" height="1059" srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang.png 748w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-260x368.png 260w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-212x300.png 212w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-250x354.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-580x821.png 580w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-180x255.png 180w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-236x334.png 236w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-214x302.png 214w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm_Aushang-186x263.png 186w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" /></p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2018/05/Haifischalarm.pdf">Download als PDF-Dokument, 443 KB</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sonnige Zeiten</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnige-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:17:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sonnenschutz gehört in unserer Kita fest zum pädagogischen Konzept. Auf unserem Außengelände stehen viele schattige Bäume, zusätzlich gibt es Pavillons. Im Eingangsbereich haben wir ‚UV-Wände‘ angebracht: Plakate mit Symbolen, die den Kinder zeigen, an welchem Tag sie eingecremt sein müssen, eine Mütze tragen oder Kleidung, die die Schultern bedeckt. Wir aktualisieren dafür regelmäßig den Aushang &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/sonnige-zeiten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sonnige Zeiten“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Sonnenschutz gehört in unserer Kita fest zum pädagogischen Konzept. Auf unserem Außengelände stehen viele schattige Bäume, zusätzlich gibt es Pavillons. Im Eingangsbereich haben wir ‚UV-Wände‘ angebracht: Plakate mit Symbolen, die den Kinder zeigen, an welchem Tag sie eingecremt sein müssen, eine Mütze tragen oder Kleidung, die die Schultern bedeckt. Wir aktualisieren dafür regelmäßig den Aushang des UV-Index. Die Kinder waren gut für das Thema Sonnenschutz zu sensibilisieren. Um ihnen die Inhalte und die Bedeutung des Sonnenschutzes zu verdeutlichen, haben wir beispielsweise Puppen eingesetzt, deren Haut sich ohne Creme in der Sonne rot verfärbt. Da haben bereits die Zweijährigen ‚Aua Haut!‘ gesagt. Für die Eltern haben wir mit großem Erfolg einen Informationsnachmittag mit einer Hautärztin angeboten. Inzwischen erinnern die Kinder schon ihre Eltern an den Sonnenschutz.“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn Eltern nicht loslassen können &#8230;</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/wenn-eltern-nicht-loslassen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 07:17:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2018]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=563</guid>

					<description><![CDATA[<p>Martina Aretz, Leiterin der Kita Sonnenstrahl: Da wird das Kind beim Abschiednehmen noch mal ganz besonders herzlich gedrückt und ihm mehrfach versichert, wie lieb die Mama es hat. Auch der gut gemeinte Rat: „Du musst nicht weinen, wenn ich gehe“, ist kontraproduktiv! Manchmal empfiehlt es sich, klammernden Eltern einen freundlichen „Schubs“ zu geben. Fordern Sie &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/wenn-eltern-nicht-loslassen-koennen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wenn Eltern nicht loslassen können &#8230;“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martina Aretz, Leiterin der Kita Sonnenstrahl:</p>
<p>Da wird das Kind beim Abschiednehmen noch mal ganz besonders herzlich gedrückt und ihm mehrfach versichert, wie lieb die Mama es hat. Auch der gut gemeinte Rat: „Du musst nicht weinen, wenn ich gehe“, ist kontraproduktiv! Manchmal empfiehlt es sich, klammernden Eltern einen freundlichen „Schubs“ zu geben. Fordern Sie die Eltern zum Beispiel freundlich auf, in der Küche einen Kaffee zu holen und sich damit ins Foyer zu setzen. Versichern Sie ihnen, dass Sie sich melden, wenn das Kind nicht nach kurzer Zeit aufhört zu weinen.</p>
<p>Geben Sie den Eltern die Möglichkeit, sich telefonisch bei Ihnen rückzuversichern, wenn sie die Kita für mehrere Stunden verlassen. Geben Sie Auskunft: „Hören Sie, Ihr Kind weint nicht, es spielt hier ganz entspannt mit Bauklötzen.“</p>
<p>Versichern Sie den Eltern, dass diese auch weiterhin die wichtigste Bezugsperson für ihre Kinder bleiben. Überzeugen Sie sie davon, dass sie maßgeblich zum Erfolg der Eingewöhnung beitragen. Besonders dann, wenn sie Zuversicht und Unaufgeregtheit ausstrahlen!</p>
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