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	<title>psychische Belastung Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Nachbereitung von Notfallsituationen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/nachbereitung-von-notfallsituationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 08:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2025]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sollte eine professionelle Nachbesprechung nach einem Notfall in der Kita ablaufen?&#160; Eine Nachbesprechung sollte innerhalb der ersten zwei Tage nach dem Notfall stattfinden – freiwillig und offen für alle direkt und indirekt Beteiligten. Ein ruhiger und geschützter Raum ist wichtig, um erneuten Stress und Unruhe durch die Umgebung zu vermeiden. Im Fokus der Nachbesprechung &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/nachbereitung-von-notfallsituationen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Nachbereitung von Notfallsituationen“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- div class="rechte-spalte"> <strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4003 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2025/10/Mareike-Adler.png" alt="" width="221" height="300" /> </strong> <span style="color: #808080;"><sup>Foto: privat</sup> </span></p>
<p><sup>Die Referentin Mareike Adler ist in der Forschungsabteilung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) tätig und beschäftigt sich als Expertin mit den Themen psychische Belastung und Extremereignisse. Ihr Blick richtet sich auf die Beschäftigten in Unternehmen.</a></sup> </div -->




<h3 class="wp-block-heading">Wie sollte eine professionelle Nachbesprechung nach einem Notfall in der Kita ablaufen?&nbsp;</h3>



<p>Eine Nachbesprechung sollte innerhalb der ersten zwei Tage nach dem Notfall stattfinden – freiwillig und offen für alle direkt und indirekt Beteiligten. Ein ruhiger und geschützter Raum ist wichtig, um erneuten Stress und Unruhe durch die Umgebung zu vermeiden. Im Fokus der Nachbesprechung stehen die sachliche Rekonstruktion und die Wertschätzung des im Notfall Geleisteten. Ziel ist es zu klären: Wie kam der Notfall zustande und was kann beim nächsten Notfall verbessert werden? Die Nachbesprechungen und ihre Dokumentation sind entscheidend, um Notfallpläne und Verantwortlichkeiten für zukünftige Notfälle und die Prävention zu verbessern. Es sollten stets die betroffenen Kinder und Eltern mitgedacht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt Supervision bei der Verarbeitung von belastenden Ereignissen im Kitateam?</h3>



<p>Die psychologische Aufarbeitung und Einordnung eines Notfalls kann im Rahmen einer Supervision erfolgen. Es sollte ausschließlich mit geschultem Supervisionspersonal, etwa psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten, zusammengearbeitet werden. Die Supervision dient dazu, die belasteten Personen emotional zu begleiten und innere Ressourcen zu aktivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie können Fachkräfte psychische Belastungen nach einem Notfall bei Kolleginnen und Kollegen frühzeitig erkennen und ansprechen?</h3>



<p>Das Stichwort ist „Watchful Waiting“: achtsames Beobachten der Kolleginnen und Kollegen, um mögliche Verhaltensänderungen Tage oder Wochen nach dem Notfall festzustellen. Einige Menschen sind wie betäubt und desorientiert und nicht mehr in der Lage, emotional zu reagieren. Es können auch starke körperliche Reaktionen wie Schweißausbrüche oder eine erhöhte Pulsfrequenz auf-treten. Andere wirken gefasst und ordnen die Belastungssituation als normal ein. In allen Fällen ist es wichtig, ihnen Unterstützung wie betriebliche Nachsorgegespräche, Supervision oder Nachsorgeangebote des Unfallversicherungsträgers anzubieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Kitateams, die nach dem Notfall belastet sind?</h3>



<p>Innerbetrieblich können Personen zu kollegialen Erstbetreuenden ausgebildet werden. Sie leisten psychosoziale Erste Hilfe nach Notfällen und übernehmen eine Lotsenfunktion. Bei Notfallsituationen im Rahmen eines Arbeitsunfalls bietet die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege ihren Versicherten über ihre Bezirksverwaltung eine telefonisch-psychologische Beratung durch Traumapsychotherapeuten an. Es gibt zudem ambulante und stationäre psychotherapeutische Angebote der zuständigen Unfallversicherungsträger.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Die Fragen stellte Laura Pollmann.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Studie zeigt: Rund ein Drittel der Erzieherinnen und Erzieher stark belastet</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/studie-zeigt-rund-ein-drittel-der-erzieherinnen-und-erzieher-stark-belastet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Pollmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 07:09:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[News-Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[DGUV]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[psychische Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychische Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mengenmäßige Überforderung: So beschreiben mehr als jeder dritte Erzieherin und mehr als jeder dritte Erzieher (37 Prozent) ihren Beruf. Grund dafür sind weniger ein starker Termin- oder Leistungsdruck, sondern vielmehr Belastungsschwerpunkte durch Lärm und Infektionen. Dazu kommt der geringe Einfluss auf die Einteilung ihrer Arbeit und mangelnde Unterstützung und Anerkennung von Vorgesetzten. Auswirken tut sich &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/studie-zeigt-rund-ein-drittel-der-erzieherinnen-und-erzieher-stark-belastet/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Studie zeigt: Rund ein Drittel der Erzieherinnen und Erzieher stark belastet“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mengenmäßige Überforderung: So beschreiben mehr als jeder dritte Erzieherin und mehr als jeder dritte Erzieher (37 Prozent) ihren Beruf. Grund dafür sind weniger ein starker Termin- oder Leistungsdruck, sondern vielmehr Belastungsschwerpunkte durch Lärm und Infektionen. Dazu kommt der geringe Einfluss auf die Einteilung ihrer Arbeit und mangelnde Unterstützung und Anerkennung von Vorgesetzten. Auswirken tut sich das besonders auf die Gesundheit der pädagogischen Fachkräfte: 18 Prozent der Befragten beschreiben laut der BAuA-Studie ihren Gesundheitszustand als weniger gut bis schlecht. Das führt sogar so weit, dass auch das Präsentismus-Verhalten, also das Arbeiten trotz Krankheit, bei Erzieherinnen und Erziehern weit verbreitet ist. Im Schnitt gehen die pädagogischen Fachkräfte an 16 Tagen krank zur Arbeit. Bei anderen Beschäftigten liegt die Anzahl bei 12 Tagen Arbeit trotz Krankheit. Mehr Informationen stellt die BAuA im Faktenblatt &#8222;Erzieherinnen und Erzieher in Deutschland: hohe Arbeitsanforderungen und häufig krank&#8220; <a title="https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Fakten/BIBB-BAuA-55?pk_campaign=PRESSE-NEWSLETTER" href="https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Fakten/BIBB-BAuA-55?pk_campaign=PRESSE-NEWSLETTER" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-auth="NotApplicable" data-linkindex="0">zum Download</a> zur Verfügung.</p>
<p>Aber wie hoch ist die individuelle psychische Belastung von Erzieherinnen und Erziehern in der eigenen Einrichtung? Mit der richtigen Handlungshilfe können Kitaleitungen diese Frage für sich beantworten: Gefährdungsbeurteilungen (GBU) helfen, die Belastung der Beschäftigten zu erfassen, einzuordnen und anzugehen. In sieben Schritten kann eine Gefährdungsbeurteilung die psychischen Belastungen ermitteln – wie dies aussehen kann, lesen Sie im KinderKinder-Beitrag: „<a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-sie-psychischen-belastungen-entgegenwirken/" target="_blank" rel="noopener">Wie Sie psychischen Belastungen entgegenwirken.“</a></p>
<p>Weiterhin ist es wichtig, die Erzieherinnen und Erzieher darin zu unterstützen, ihren täglichen Belastungen zu begegnen. Dafür braucht es vor allem Widerstandskraft und Resilienz. Der KinderKinder-Artikel <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-aus-belastungen-herausforderungen-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Wie aus Belastungen Herausforderungen werden“</a> gibt konkrete Hilfestellungen, wie pädagogische Fachkräfte Resilienz aufbauen und ihre Herausforderungen meistern können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/studie-zeigt-rund-ein-drittel-der-erzieherinnen-und-erzieher-stark-belastet/">Studie zeigt: Rund ein Drittel der Erzieherinnen und Erzieher stark belastet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Psychische Belastung der Kinder durch die Pandemie</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/psychische_pandemiefolgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 12:15:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[News-Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Auswirkung der Pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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		<category><![CDATA[psychische Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie COPSY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Studie eines Forscherteams am Universitätklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt, dass die psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen deutlich höher ist als vor der Pandemie. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus sozial-ökonomisch benachteiligten Familien. Im Laufe des Befragungszeitraums (Dezember 2020 bis Februar 2022) hat sich die psychische Belastung allerdings zumindest leicht verbessert. Derzeit wird die vierte &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/psychische_pandemiefolgen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Psychische Belastung der Kinder durch die Pandemie“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Studie eines Forscherteams am Universitätklinikum Hamburg-Eppendorf   zeigt, dass die psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen deutlich höher ist als vor der Pandemie. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus sozial-ökonomisch benachteiligten Familien. Im Laufe des Befragungszeitraums (Dezember 2020 bis Februar 2022) hat sich die psychische Belastung allerdings zumindest leicht verbessert. Derzeit wird die vierte Folgebefragung vom Herbst 2022 ausgewertet.</p>



<p>Die 3. Befragung zeigte, dass Kinder sich wieder mehr bewegen, weniger online sind, auch Verhaltensauffälligkeiten wie Ängstlichkeit und Depressivität haben sich leicht reduziert. Insgesamt hat sich die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen erkennbar verbessert. Psychosomatische Beschwerden bewegten sich auf vergleichbarem Niveau.</p>



<p>Die Forschenden vermuten, dass besonders Kinder aus stabilen Familienverhältnissen die Folgen werden gut bewältigen können. Dennoch tragen Kinder und Jugendliche noch immer (zum Teil schwer) an der Last der Pandemie. Das gilt besonders für Kinder, die schon vor der Pandemie belastet waren oder deren Eltern unter einer psychischen Belastung leiden. Die Forschenden empfehlen Strategien und zielgerichtete, niedrigschwellige Programme im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln, um diese Nachteile kompensieren zu können.</p>



<p>Mehr Informationen dazu auf der <a href="https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik/forschung/arbeitsgruppen/child-public-health/forschung/copsy-studie.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite der COPSY-Studie</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hilfe bei traumatischen Erlebnissen</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/hilfe-bei-traumatischen-erlebnissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2022 10:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[03/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Praxis]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewalt gegen Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[traumatische Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[traumatisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mal angenommen, ein Vater beleidigt eine Erzieherin lautstark, baut sich drohend vor ihr auf, drängt sie in eine Ecke, bereit zuzuschlagen. Nach der Situation bricht die Erzieherin zusammen. Die Kolleginnen und Kollegen kümmern sich rührend. Wie kann ihr aber darüber hinaus geholfen werden? Auch psychische Belastungen durch einen solchen Vorfall können als Arbeitsunfall gelten. Die &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/hilfe-bei-traumatischen-erlebnissen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hilfe bei traumatischen Erlebnissen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mal angenommen, ein Vater beleidigt eine Erzieherin lautstark, baut sich drohend vor ihr auf, drängt sie in eine Ecke, bereit zuzuschlagen. Nach der Situation bricht die Erzieherin zusammen. Die Kolleginnen und Kollegen kümmern sich rührend. Wie kann ihr aber darüber hinaus geholfen werden?</h3>
<p>Auch psychische Belastungen durch einen solchen Vorfall können als Arbeitsunfall gelten. Die Betroffene sollte sich deshalb an einen Durchgangsarzt (D-Arzt) oder eine -ärztin wenden. Deren Adressen sind in der Kita bekannt. D-Ärzte&nbsp;können dann ärztliche oder psychologische Psychotherapeuten und -therapeutinnen in das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren einbinden und das sogenannte Psychotherapeutenverfahren der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Gang setzen. Darüber bekommt die betroffene Person schnelle psychologische Hilfe, meist innerhalb einer Woche. Voraussetzung ist natürlich ein Hinweis der Betroffenen auf eine psychische Beeinträchtigung oder Traumatisierung – entweder direkt beim Unfallversicherungsträger oder aber beim D-Arzt. Einige Unfallversicherungsträger, etwa die BGW, bieten auch eine telefonisch-psychologische Beratung mit speziell geschulten Psychotherapeutinnen oder -therapeuten an. Da sollte man sich bei&nbsp;seinem zuständigen Unfallversicherungsträger erkundigen, ob er dies ebenfalls anbietet. Ziel ist immer, einer Entstehung und Chronifizierung von psychischen Belastungen vorzubeugen.</p>
<h3>Muss bei jedem Vorfall eine Unfallanzeige erfolgen?</h3>
<p>Hier muss man immer den Einzelfall ansehen. Nicht jede verbale Attacke oder Drohgebärde wird als Arbeitsunfall gewertet werden können. Grundsätzlich ist es aber sinnvoll, jeden Vorfall zumindest zu dokumentieren, indem man beispielsweise eine Notiz im Verbandbuch macht. So hat man es direkt greifbar, sollte sich herausstellen, dass eine Situation doch nachwirkt. Es ist ja denkbar und nachvollziehbar, dass jemand zunächst davon ausgeht, allein klarzukommen, und sich erst nach einiger Zeit zeigt, dass die Belastung zu groß ist. Dann kann immer noch eine Kontaktaufnahme zum Unfallversicherungsträger erfolgen und der Verbandbucheintrag dient als Beleg dafür, was wann passiert ist.</p>
<h3>Wie kann man sich die Beratung vorstellen?</h3>
<p>Es geht erst mal darum, den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, das Erlebte mit Profis aufzuarbeiten. Dafür sind bis zu fünf probatorische Sitzungen angesetzt. Sie sind nicht verpflichtend, sondern nur ein niederschwelliges Angebot und dienen der Krisenintervention – unabhängig von Kausalitätsfragen. Danach wird der Bedarf&nbsp;an weiterer psychotherapeutischer Unterstützung geprüft. In der Regel finden die Sitzungen in einer Psychotherapiepraxis statt.</p>
<h3>Was können Kitas im Vorfeld tun?</h3>
<p>Sinnvoll ist eine Art Notfallplan. Damit ist es möglich, souverän und sicher zu agieren, sollte es einmal zu aggressiven oder gewalttätigen Vorfällen kommen, was ja zum Glück nicht sehr häufig ist. Es gibt dazu eine Vorlage aus der DGUV-Schrift „Gut vorbereitet für den Ernstfall“, die man für die eigene Einrichtung anpassen kann (siehe: <a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/2910/gut-vorbereitet-fuer-den-ernstfall-mit-traumatischen-ereignissen-im-betrieb-umgehen" target="_blank" rel="noopener">www.dguv.de, Webcode: p206017</a>).</p>
<p><em>Die Fragen beantwortete Helmut Tusk, Fachbereichsleiter Rehabilitation der Berufs­genossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), Bochum.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;"><div class="box-checkliste-rot"></p>
<p>Ausführliche Online-Infos der BGW zu Hilfe nach Extremereignissen:<br />
<a href="https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/service/unfall-berufskrankheit/unfaelle-psychische-beeintraechtigungen/hilfe-nach-extremerlebnissen-14672" target="_blank" rel="noopener">www.kurzelinks.de/extremerlebnis </a></p>
<p>sowie<br />
Notfallplan – Gewalt und Aggression gegen Beschäftigte in Betreuungsberufen:<br />
<a href="https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/service/medien-arbeitshilfen/medien-center/notfallplan-gewalt-und-aggression-gegen-beschaeftigte-in-20232" target="_blank" rel="noopener">www.kurzelinks.de/notfallplan-aggression </a></p>
<p>Informationen zum Psychotherapeutenverfahren:<br />
<a href="https://publikationen.dguv.de/versicherungleistungen/rehabilitation/3496/psychotherapeutenverfahren-informationen-zur-zusammenarbeit-fuer-durchgangsaerztinnen-und-durchgangs" target="_blank" rel="noopener">www.dguv.de, Webcode: p012733</a></p>
<p style="font-weight: 400;"></div></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Sie psychischen Belastungen entgegenwirken</title>
		<link>https://www.dguv-kinderkinder.de/wie-sie-psychischen-belastungen-entgegenwirken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2022 11:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit und Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefährdungsbeurteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Personalmangel, Zeitknappheit, Konflikte mit Eltern &#8211; die meisten Träger und Kitaleitungen glauben zu wissen, wo bei ihren Beschäftigten der&#160;Schuh drückt. Weshalb sich also die Mühe machen, die psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung (GBU) aufzunehmen? Zum einen natürlich, weil es gesetzliche Pflicht ist. Und zum anderen, weil nur so aus Vermutungen Gewissheiten werden und sich dann &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/wie-sie-psychischen-belastungen-entgegenwirken/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie Sie psychischen Belastungen entgegenwirken“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/wie-sie-psychischen-belastungen-entgegenwirken/">Wie Sie psychischen Belastungen entgegenwirken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Personalmangel, Zeitknappheit, Konflikte mit Eltern &#8211; die meisten Träger und Kitaleitungen glauben zu wissen, wo bei ihren Beschäftigten der&nbsp;Schuh drückt. Weshalb sich also die Mühe machen, die psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung (GBU) aufzunehmen? Zum einen natürlich, weil es gesetzliche Pflicht ist. Und zum anderen, weil nur so aus Vermutungen Gewissheiten werden und sich dann geeignete Maßnahmen treffen lassen, die die Situation der pädagogischen Fachkräfte verbessern. Das trägt dazu bei, die Arbeit sicherer und gesünder zu gestalten und Ausfallzeiten zu verringern.</p>
<p>Eine GBU psychischer Belastungen zu erstellen, ist weniger aufwendig und bürokratisch, als viele befürchten. Zumal es von Unfallkassen und Berufsgenossenschaften speziell für Kitas nützliche Handlungshilfen gibt (siehe Kasten unten rechts). Diese können unkompliziert an die Bedingungen der eigenen Kita angepasst werden.</p>
<p><strong>Sieben Schritte</strong> führen zu einer erfolgreichen GBU psychischer Belastungen:</p>
<h3>1. Vorbereitung</h3>
<div></div>
<div>Kitaleitungen, die vom Träger mit der Beurteilung und Dokumentation der Arbeitsbedingungen beauftragt wurden, sind nicht allein. Sie können und sollten die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsärztinnen und -ärzte sowie die Personalvertretung miteinbeziehen. Methodisch gibt es nicht den einen, festgelegten Weg zur Ermittlung der psychischen Belastungen, sondern eine Vielzahl von Ansätzen. Teamsitzungen, Workshops und Vorgesetzten-Mitarbeiter-Gespräche bieten sich an. Vieles wird in Kitas auch schon gemacht – nur die schriftliche Dokumentation fehlt dann eigentlich noch zur GBU.</div>
<div></div>
<h3>2. Gefährdungen und Belastungen ermitteln</h3>
<div>Die oben genannten Handlungshilfen bilden eine übersichtliche Grundlage, um Gefährdungen und Belastungen richtig einschätzen zu können. Mit Prüflisten oder Fragebögen wird die Wahrnehmung verschiedener Situationen aus dem Arbeitsalltag systematisch erfasst: Wie wird der Lärm empfunden? Wie nehmen die Beschäftigten Teamsitzungen wahr? Wie ist das Arbeitsklima?<br />
<em><strong>Beispiel:</strong> Kitaleiterin Frau Helmer hat bemerkt, dass ihr Team mit den Kindern immer öfter lieber im Gruppenraum bleibt, statt nach draußen zu gehen, auch wenn es nur ganz leicht nieselt. Sie will der Sache im Rahmen einer Teamsitzung auf den Grund gehen.</em></div>
<div></div>
<h3>3. Gefährdungen und Belastungen beurteilen</h3>
<div>Um die Bewertungen der Beschäftigten schriftlich zu dokumentieren, sind die Handlungshilfen ebenfalls ein wichtiges Instrument. Beispielsweise können Fragebögen verwendet werden, bei deren Auswertung gut ersichtlich wird, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.<br />
<em><strong>Beispiel:</strong> Auf Basis der Handlungshilfen fragt Frau Helmer in der Teamsitzung nach. Es stellt sich heraus, dass die Erzieherinnen und Erzieher das Anziehen der „Matschklamotten“ besonders stressig finden. Während die älteren Kinder längst in Hosen und Gummistiefel geschlüpft sind, benötigen die jüngeren Hilfe. Die Älteren langweilen sich, schwitzen, sind laut und ungeduldig. Das überträgt sich auf das pädagogische Fachpersonal, das sich um ältere und jüngere Kinder gleichzeitig kümmern muss. Die Folge: Hektik, Stress, schlechte Stimmung.</em></div>
<div></div>
<h3>4. Maßnahmen festlegen</h3>
<div>Auf Grundlage der GBU werden konkrete Maßnahmen festgelegt, um die erkannten Gefährdungen und Belastungen zu beseitigen.<br />
<em><strong>Beispiel:</strong> Bei der Teamsitzung werden Vorschläge gemacht und schriftlich festgehalten: Die älteren Kinder sollen erst den jüngeren helfen, bevor sie sich selbst anziehen. Eine Erzieherin nimmt außerdem draußen die fertig angezogenen Kinder in Empfang, damit diese nicht warten müssen, bis die ganze Gruppe so weit ist.</em></div>
<div></div>
<h3>5. Maßnahmen durchführen</h3>
<div>Wenn die personellen Zuständigkeiten für die Umsetzung der Maßnahmen festgelegt und unter Berücksichtigung des Gefährdungsrisikos Prioritäten sowie Umsetzungsfristen gesetzt worden sind, werden die Maßnahmen umgesetzt.<br />
<em><strong>Beispiel:</strong> Die Kinder, die ihre Matschklamotten schon tragen, gehen nach draußen, wo Frau Müller schon auf sie wartet. Frau Uzun und Jahrespraktikant Herr Schultze helfen gemeinsam mit den Vorschulkindern, die jüngeren Kinder anzuziehen.</em></div>
<div></div>
<h3><strong>6. Wirksamkeit überprüfen</strong></h3>
<div>
<p>Hat sich die Situation verbessert? Nach einem festgelegten Zeitraum wird das überprüft. In diesem Fall können die von der Änderung betroffenen Beschäftigten einfach dazu befragt werden.<br />
<strong><em>Beispiel:</em></strong><em> Vier Wochen später fragt die Kitaleitung bei der Teamsitzung nach. Einhellige Meinung: Die Kinder sind leiser und nicht mehr so ungeduldig. Erzieherinnen und Erzieher fühlen sich weniger gestresst.</em></p>
</div>
<div>
<div></div>
<h3>7. GBU fortschreiben</h3>
<div></div>
<div>Die Gefährdungsbeurteilung muss in angemessenen Zeiträumen aktualisiert werden. Hierfür müssen Fristen festgelegt werden. Außerdem muss sie angepasst werden, wenn sich Gegebenheiten verändern (z. B. hohe personelle Fluktuation, neue Aufgabenverteilung im Team, vermehrtes Auftreten von Krankheitsfällen).<br />
<em><strong>Beispiel:</strong> Teamsitzung ein Jahr später: Hat sich das Prozedere mit den Matschklamotten aus Sicht der Beschäftigten bewährt? Oder muss nachjustiert werden?</em></div>
<div></div>
<h3></h3>
<p>Eine Gefährdungsbeurteilung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht nur den Status quo festigen, sondern die Gesundheit und Sicherheit in der Kita verbessern soll. Sie muss so dokumentiert werden, dass daraus die Beurteilung der&nbsp;Gefährdung, die festgelegten Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung hervor gehen. Das dient nicht nur der Rechtssicherheit, sondern auch als wertvolle Arbeitshilfe im Kita-Alltag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class="box-infos-green"></p>
<h2><strong>GBU IM INTERNET</strong></h2>
<ul>
<li>Infos, Handlungshilfen, Mitarbeiter- und Dokumentationsbögen zur GBU psychischer Belastungen hat die Unfallkasse Berlin speziell für Kitas zusammengestellt:<br />
<a href="https://www.unfallkasse-berlin.de/sicherheit-und-gesundheitsschutz/fuehrung-und-organisation/gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastungen">www.kurzelinks.de/4boj</a></li>
<li>Ausführliche Informationen und Prüflisten zu einer&nbsp;Vielzahl von potenziellen Gefährdungen bietet die Unfallkasse NRW in der Broschüre „Gefährdungsbeurteilung für Kindertageseinrichtungen – Handlungshilfe“:<br />
<a href="https://sichere-kita.de/leitung/gefaehrdungsbeurteilung/gefaehrdungsbeurteilung-fuer-kindertageseinrichtungen">www.kurzelinks.de/yfii</a></li>
<li>Übersichtliche Informationen zur „Gefährdungsbeurteilung in der Kinderbetreuung“ und Checklisten hält die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bereit:<br />
<a href="https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/service/medien-arbeitshilfen/medien-center/gefaehrdungsbeurteilung-in-der-kinderbetreuung-20082">www.kurzelinks.de/t0vz</a></li>
<li>Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz erklärt die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen in einem Video:<br />
<a href="https://www.kita-sicher-gesund.de/wussten-sie-schon/start-clip">www.kurzelinks.de/r4ar</a></li>
</ul>
<p></div></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/wie-sie-psychischen-belastungen-entgegenwirken/">Wie Sie psychischen Belastungen entgegenwirken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de">KinderKinder</a>.</p>
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			</item>
	</channel>
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