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	<title>Bildungsauftrag Archive - KinderKinder</title>
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		<title>Digitale Medien als Bonus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 07:04:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Integration von digitalen Medien wie Tablets, Smartphones und Internet in die bestehenden Konzepte der frühkindlichen Bildungsarbeit ist unabdingbar. Denn Kinder haben das Recht auf ein gutes Aufwachsen und Bildung sowie auf Schutz und Partizipation in der digitalen Welt (vgl. UN-Kinderrechtskonvention, kinderrechte.digital). Schon 2017 hat die Kultusministerkonferenz die Kompetenzen in der digitalen Welt als vierte &#8230; <a href="https://www.dguv-kinderkinder.de/digitale-medien-als-bonus/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Digitale Medien als Bonus“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-medium-font-size"><!-- div class="rechte-spalte"><img decoding="async" width="150" height="250" class="wp-image-4422" style="width: 150px;" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold.png" alt="Das Bild zeigt eine Halbporträtaufnahme von Marion Lepold." srcset="https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold.png 300w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold-180x300.png 180w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold-250x417.png 250w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold-221x368.png 221w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold-216x360.png 216w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold-153x255.png 153w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold-200x334.png 200w, https://www.dguv-kinderkinder.de/wp-content/uploads/2023/01/marion_lepold-181x302.png 181w" sizes="(max-width: 150px) 85vw, 150px" /></p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Marion Lepold studierte Sozialarbeit sowie Training und Coaching. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Rolle digitaler Angebote für die Qualität der frühen Bildung und hat dazu bereits einige Bücher veröffentlicht.</p>



<p></div -->
</p>



<p>Die Integration von digitalen Medien wie Tablets, Smartphones und Internet in die bestehenden Konzepte der frühkindlichen Bildungsarbeit ist unabdingbar. Denn Kinder haben das Recht auf ein gutes Aufwachsen und Bildung sowie auf Schutz und Partizipation in der digitalen Welt (vgl. UN-Kinderrechtskonvention, kinderrechte.digital). Schon 2017 hat die Kultusministerkonferenz die Kompetenzen in der digitalen Welt als vierte Kulturtechnik – neben Lesen, Schreiben und Rechnen – festgehalten und sieht sie als Voraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe. Ziel der frühen Medienförderung ist das medienkompetente, medienmündige Kind. Das bedeutet aber, dass Kinder selbstverständlich das Handwerkszeug benötigen, um diese Kompetenzen zu erwerben und eine reflektierte Haltung entwickeln zu können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühzeitiges Erlernen der Fertigkeiten notwendig</h2>



<p>Voraussetzung dafür ist, dass Kinder den praktischen Umgang mit informationstechnischen Geräten erlernen, die bereits heute ihren Alltag prägen. Sie müssen demnach lernen, wie diese Geräte verwendet werden, wie sie funktionieren. Sie erwerben so die Kompetenz, Medien zweckbestimmt und kreativ zu nutzen und damit eigene Werke zu erstellen.</p>


<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<p>_Medienbildung – auch digitale – ist ein Kinderrecht</p>
<p>_Kitas haben hier einen klaren Bildungsauftrag</p>
<p>_Bestehende Konzepte können digital sinnvoll ergänzt werden<br />
</div>



<p></p>



<p>Die Kindertageseinrichtungen sollten dabei als Chance zur begleitenden Medienerziehung gesehen werden. Sie sind der erste professionelle Bildungsort der Kinder zur Entwicklung von Kompetenzen für die digitale Welt – neben vielen weiteren Kompetenzen in anderen Bildungsbereichen – und als solchen sollten sich Kitas auch begreifen. Die Förderung von Medienkompetenz bei den Kindern beginnt – ganz ohne direkte Mediennutzung – bereits mit Gesprächen über deren Medienerlebnisse und -erfahrungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitale Medien gemeinsam mit den Kindern entdecken</h2>



<p>Digitale Medien eignen sich etwa für die Portfolioarbeit mit den Kindern, um ihre Entwicklung partizipativ zu dokumentieren. Wird das Tablet im Alltag mit einem geeigneten Programm genutzt, lernen die Kinder dieses Medium zum einen als Arbeitsinstrument kennen und merken, dass Geräte für einen Zweck und eine bestimmte Zeit genutzt, danach aber auch wieder weggelegt werden. Zum anderen erfahren Kinder aber auch durch Absprachen mit den pädagogischen Fachkräften, dass sie das Recht am eigenen Bild haben und bei der Frage, was in ihrem persönlichen Portfolio dokumentiert werden soll, eine Stimme haben und mitbestimmen können. Dabei sind Datenschutzfragen im Team (mit dem Träger und eventuell auch mit den Eltern) vor der digitalen Portfolio-Arbeit abzuklären. In diesem Szenario wird Medienkompetenz „en passant“ vermittelt, ohne dass Kinder das Tablet selbst nutzen. Doch natürlich gibt es auch bereichernde Möglichkeiten, wie Kinder selbst aktiv werden und digitale Medien kreativ einsetzen.</p>



<p>Bei der Diskussion um digitale Medien in der Kita ist die Devise wichtig: Ersatz ist Quatsch! Es geht in der Kindertageseinrichtung darum, bestehende Konzepte und Angebote sinnvoll mit digitalen Elementen anzureichern. So kann der Entstehung einer digitalen Kluft entgegengewirkt werden. Denn Bildungschancengerechtigkeit brauchen wir auch in der digitalen Welt. Dafür ist eine Integration von digitalen Medien in Kindertagesstätten unbedingt erforderlich.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="box-infos-gruen"></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Denkbare Einsatzmöglichkeiten in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern sind:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>gemeinsames Forschen und Dokumentieren</li>



<li>(z. B. mit digitalem Mikroskop und Endoskop-Kamera und der App <a href="https://bookcreator.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Book Creator </a>oder <a href="https://www.booktraps.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BookTraps</a>)</li>



<li>digitale Bilderbücher lesen (Tipps dazu auf <a href="https://lesenmit.app/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lesenmit.app</a> der Stiftung Lesen) und gemeinsam entwickeln (z. B. <a href="http://www.kibunet.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kibunet</a>)</li>



<li>Bilderbücher in mehreren Sprachen vorlesen / lesen lassen (z. B. <a href="https://www.ilteducation.de/polylino/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Polylino</a>)</li>



<li>Partizipation der Kinder bei der pädagogischen Dokumentation (z. B. <a href="https://kitalino.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kitalino</a>)</li>



<li>kreatives Gestalten mit Medien: gemeinsame Entwicklung von digitalen Bilderbüchern oder Fotogeschichten; gemeinsame Filmprojekte (Stop- Motion-Filme, Filme über die Kindertageseinrichtung oder ein Projekt); gemeinsame Hörspielproduktion</li>
</ul>



<p></div>
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