Ob Spielen, Singen oder lebhafte Gespräche: Geräusche prägen den Kita-Alltag. Problematisch wird es jedoch, wenn Lärm die Kommunikation erschwert oder dauerhaft belastet. Das Webangebot „Sichere Kita“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) greift dieses Thema in einem aktualisierten Fachbeitrag auf und differenziert zwischen erwünschten Schallereignissen, wie sprachlicher Interaktion, und störenden Lärmquellen innerhalb und außerhalb der Einrichtung.
Neben kindlichem Spiel- und Bewegungslärm tragen auch sekundäre Schallquellen – etwa Möbelrücken, technische Anlagen oder Verkehrslärm – zur Lärmbelastung bei. Die Folgen reichen von eingeschränkter Sprachverständlichkeit und nachlassender Konzentration bei Kindern bis hin zu einer erheblichen stimmlichen Belastung für pädagogische Fachkräfte. Eine gute Raumakustik ist daher eine zentrale Voraussetzung für gesundes Arbeiten und Lernen in der Kita.
Im Beitrag wird zur Vertiefung des Themas auch auf einen Fachartikel von Prof. Dr. Maria Klatte (RPTU Kaiserslautern-Landau) verwiesen, der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Lärm auf Kinder und Fachkräfte zusammenfasst.
Die von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen herausgegebene Broschüre Lärmprävention in Kindertageseinrichtungen gibt zusätzliche Hinweise, welche organisatorischen und pädagogischen Maßnahmen zur Reduzierung von Lärm in Kindertageseinrichtungen beitragen können.
Wichtige Aspekte des Fachbeitrags auf einen Blick:
- Unterscheidung zwischen erwünschtem Schall und störendem Lärm
- Auswirkungen von Lärm auf Gesundheit, Konzentration und Sprachentwicklung
- Bedeutung einer guten Raumakustik für den Kita-Alltag
- Kombination aus baulichen, organisatorischen und pädagogischen Maßnahmen
- praxisnahe Handlungsempfehlungen und weiterführende Materialien
Der Fachbeitrag ist Teil des Webangebots „Sichere Kita“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV): Hier geht es zum Beitrag.
































